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Halloween-Streiche: wann Eltern und Kinder haften

27.10.2009 - Versicherungstipp

Süßes oder Saures: Streiche an Halloween können auch mal schief gehen. Lassen Kinder die Luft aus den Autorei fen des Nachbarn, werfen Eier an die Hauswand oder verkleben Türschlösser, kann das teuer werden. CosmosDirekt informiert, wer in welchen Fällen haftet und wann die Versicherung für den Schaden eintritt.

Am 31. Oktober ist es wieder soweit: Hexen, Monster und Gespenster ziehen um die Häuser und fordern Süßigkeiten von den Nachbarn. Wer nichts gibt, dem spielen die Kinder gerne einen Streich. In manchen Fällen kann dieser jedoch über das Ziel hinausschießen und einigen Ärger verursachen. Lässt sich die Farbe an der frisch gestrichenen Wand zum Beispiel nicht entfernen, kann der Geschädigte Schadenersatzansprüche geltend machen. Hier gilt: Mädchen oder Jungen über sieben Jahren haften grundsätzlich selbst für ihr Tun – vorausgesetzt sie besitzen bereits die nötige Einsichtsfähigkeit.

Was das im Einzelnen bedeutet, müssen oft die Gerichte entscheiden. Eine Haftpflicht für die ganze Familie ist daher ein unbedingtes Muss.

Ist die Aufsichtspflicht erfüllt, gibt es keinen Schuldigen

Erheblich komplizierter sieht die Rechtslage aus, wenn Kinder unter sieben Jahren bei ihren Streichen etwas kaputt machen: Sie haften generell nicht für Schäden, die sie verursachen. Hinzu kommt: Ihre Eltern müssen nur dann für die finanziellen Folgen aufkommen, wenn sie ihre Aufsichtspflicht verletzt haben – zum Beispiel, wenn der kleine Sohn an Halloween alleine losziehen durfte. Gut, wer in diesem Fall eine Haftpflichtversicherung besitzt. Sie springt im Ernstfall ein. Sind die Eltern jedoch ihrer Aufsichtspflicht nachgekommen, gibt es rein rechtlich gesehen keinen Schuldigen.

Ein Beispiel: Ist die Mutter zusammen mit ihrem Kind auf einer Halloween-Party und der Nachwuchs macht den teuren Plasma-Fernseher des Nachbarn kaputt, ist der Versicherer laut Gesetz nicht in der Pflicht. Viele Eltern fühlen sich in Situationen wie diesen dennoch verantwortlich für das Handeln ihres Kindes. Besonders unangenehm kann die Sache werden, wenn der Geschädigte ein Nachbar oder Verwandter ist: „Was als harmloser Scherz beginnt, endet manchmal in einem handfesten Streit, wenn der Betroffene auf den Kosten sitzen bleibt“, sagt Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt.

Eltern, die sich für den Ernstfall absichern wollen, sollten deshalb unbedingt eine Haftpflichtpolice abschließen, die auch in solchen Fällen greift.

Ausgezeichneter Schutz bei CosmosDirekt

Wer Kinder unter sieben Jahren hat, sollte eine private Haftpflichtversicherung abschließen, die Schäden durch deliktunfähige Kinder bis mindestens 5.000 Euro abdeckt. CosmosDirekt bietet beispielsweise mit dem Comfort-Schutz einen Familienhaftpflichttarif an, der für Kosten in Höhe von bis zu 10.000 Euro aufkommt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel