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Unfallwetter zum Jahresende – Böen, Frost und Herbstlaub

22.11.2016 - Versicherungstipp

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  • Laut einer aktuellen forsa-Umfrage ist bereits jeder fünfte Autofahrer in Deutschland durch starken Seitenwind oder Böen schon einmal ins Schlingern geraten.
  • CosmosDirekt-Experte gibt Tipps für die sichere Fahrt.

Ob Windböen, nasse Blätter oder überfrierende Nässe: Zum Jahresende haben Autofahrer mit teils extremen Wetter- und Straßenverhältnissen zu kämpfen. Dass bei schlechter Sicht vorausschauend gefahren werden soll, weiß jeder. Doch es gibt Herbsttücken, die selbst geschulte Fahrer vor Herausforderungen stellen. Was Autofahrer auch bei widrigen Wetterverhältnissen beachten sollten, erklärt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt.

Achtung bei Seitenwind
Heftiger Seitenwind kann für Autofahrer zur Gefahr werden: Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt1 ist bereits jeder Fünfte (21 Prozent) durch starken Sei-tenwind oder Böen im Herbst schon einmal ins Schlingern geraten. „Am besten sollten Auto-fahrer die Geschwindigkeit reduzieren, um bei starkem Seitenwind oder Böen rechtzeitig rea-gieren zu können“, sagt Frank Bärnhof. Einige Hersteller bieten einen Seitenwindassistenten an, der plötzlich auftretende Böen erkennt. Durch einseitige Bremseingriffe hilft er, das ungewollte Wegdriften des Fahrzeugs zu verhindern und unterstützt dabei, in der Spur zu bleiben.

Bunte Blätter sind gefährlich
So schön das bunte Herbstlaub auch aussieht – in Verbindung mit Regen kann es für spiegel-glatte Straßen sorgen. „Der Bremsweg kann sich an solchen Stellen fast verdoppeln“, warnt Frank Bärnhof. Wie die aktuelle forsa-Umfrage zeigt, rutschten bereits 27 Prozent der Befragten bei Herbstwetter mit dem Auto auf nassem Laub weg. Ebenso gefährlich ist überfrierende Nässe. 42 Prozent der Autofahrer sind durch lokale Eisflächen schon einmal ins Rutschen gekommen. Die sogenannte Reifglätte entsteht, wenn die Temperatur der Straßenbeläge unter dem Taupunkt liegt und somit Luftfeuchtigkeit und Nebel anfrieren. Vor allem Brücken kühlen durch den Wind stark ab und können ein erhebliches Risiko für Autofahrer darstellen, die nicht mit diesen Eisflächen rechnen. „Wer dort rechtzeitig den Fuß vom Gas nimmt und den Wagen vorausschauend lenkt und bremst, vermeidet gefährliche Fahrmanöver und eine eventuelle Rutschpartie“, so Frank Bärnhof.

  • 1 Repräsentative Umfrage „Autofahren bei Herbstwetter“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2016 wurden in Deutschland 1.007 Autobesitzer befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel