Verbesserung der Fahrradinfrastruktur?!

16 Prozent der Bundesbürger befürworten eine Steuer zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur.

14.06.2017 - Zahl des Tages

Immer mehr Fahrradfahrer sind auf Deutschlands Straßen unterwegs. Mit der Zahl der Radler wächst der Wunsch nach freier Fahrt. Bürgerbewegungen machen sich deshalb dafür stark, das Radwegenetz auszubauen. Berlin soll sogar als erstes Bundesland ein eigenes Gesetz bekommen, mit dem Schnellwege, Abstellplätze und Co. gefördert werden. Eine repräsentative forsa-Umfrage1 im Auftrag von CosmosDirekt zeigt jedoch: Wenige Deutsche sind bereit, für eine Verbesserung der Fahrradinfrastruktur in die eigene Tasche zu greifen. Nur 16 Prozent befürworten eine entsprechende Fahrradsteuer. Erstaunlich: Unter den Fahrradfahrern sind es sogar nur 13 Prozent. Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt: „Fehlt das Geld für die Instandhaltung von Radwegen, kann es durch Schlaglöcher und Risse im Asphalt zu Stürzen kommen.“ Ob die Kommune, die für die Strecke verantwortlich ist, haftbar gemacht werden kann, ist fraglich. „Meist sind Ansprüche gegen die Verantwortlichen schwer durchzusetzen. Wer im Ernstfall gut abgesichert sein will, sollte deshalb eine Unfallversicherung abschließen.

Ergebnisse der forsa-Umfrage im Detail (Auszug)

Es stimmen der Aussage zu:
GesamtMännerFrauen18- bis 29-Jährige30- bis 44-Jährige45- bis 59-Jährige60 Jahre und älter

Ich würde eine Fahrradsteuer, die zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur verwendet wird, befürworten

16 %

18 %

14 %

22 %

11 %

13 %

17 %

Fahrradfahrer
ja
Fahrradfahrer
nein

Ich würde eine Fahrradsteuer, die zur Verbesserung der Fahrradinfrastruktur verwendet wird, befürworten

13 %

23 %

  • 1 Repräsentative Umfrage „Fahrrad-Nutzung“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April 2017 wurden in Deutschland 1.504 Personen ab 18 Jahren befragt, darunter 1.113 Fahrradfahrer.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel