Kamelle, Konfetti, Karneval: Sorglos feiern bis Aschermittwoch

22.02.2017 - Versicherungstipp

Der Abdruck des Fotos ist nur in direktem Zusammenhang mit CosmosDirekt und unter Angabe Bildquelle Thinkstock_Digital-Vision_John-Howard gestattet.

Ob Kölle Alaaf oder Mainz Helau: Die fünfte Jahreszeit ist für viele die schönste. Doch wo viel gefeiert wird, steigt auch das Unfallrisiko. CosmosDirekt erklärt, was im Hinblick auf den Versicherungsschutz zu beachten ist.

Einen Tag lang ein anderer sein – diesen Traum leben die Jecken auch 2017 und mischen in ihren bunten Kostümen wieder die Karnevalshochburgen auf. Wie Feierfreudige dafür sorgen, dass nur schöne Erinnerungen an den Party-Marathon bleiben und welche Versicherung im Fall eines Falles einspringt, erklärt CosmosDirekt-Versicherungsexperte Bernd Kaiser.

Bahn frei für die Jecken!
Anwohner der Straßen, in denen die Umzüge stattfinden, sollten ihren Wagen unbedingt in sicherer Entfernung abstellen. „Wer den Ort des Geschehens beim Parken meidet, schützt das Blech vor Kratzern oder Beulen“, so Bernd Kaiser, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt. „Falls am Auto doch Schäden entstehen, kommt im Regelfall die Haftpflichtversicherung des Verursachers auf.“ Doch was, wenn der Übeltäter nicht auffindbar oder längst über alle Berge ist? In diesem Fall übernimmt die Vollkaskoversicherung den Schaden am eigenen Fahrzeug.

Schnipp, schnapp, Krawatte ab
Zwar dürfen Karnevalsfreunde zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch in die Rolle eines anderen schlüpfen. Passiert jedoch ein Missgeschick, empfiehlt es sich, die Maske fallenzulassen. Denn die private Haftpflichtversicherung zahlt, wenn etwas zu Bruch geht. Allerdings nur, wenn der Verursacher nicht vorsätzlich gehandelt hat: Närrinnen etwa, die am Karnevalsdonnerstag mit Scheren auf Krawatten losgehen, können nicht auf Versicherungsschutz bauen. Das Textilvergehen kann also teuer werden – vor allem wenn sich die Krawatte des „Opfers“ im Nachhinein als Designerstück entpuppt.
Sorglos schunkeln – auch daheim
Wer die eigenen vier Wände für jecken Budenzauber öffnet, sollte sich wie bei allen anderen Partys vorsehen. Wertgegenstände wie Notebooks, Tablets, Schmuck oder Geld besser sicher in Schränken verstauen und erst anschließend der Narrenschar die Wohnungstür öffnen. Der Grund: „Die Versicherung leistet nur bei einem nachgewiesenen Einbruch-Diebstahl. Entwendet ein Partygast Gegenstände, besteht hierfür kein Versicherungsschutz“, sagt Bernd Kaiser. Kommt es trotz aller Vorsichtsmaßnahmen zu einem Versicherungsfall, ist es für die Regulierung von Vorteil, wenn Besitzer Fotos und Rechnungen der entwendeten Gegenstände zeigen können.

Party-Stimmung statt Punkte in Flensburg
Auch die schönste Karnevalsfeier ist einmal vorbei. Wer Alkohol getrunken hat, sollte lieber ein Taxi nehmen statt ins Auto oder aufs Fahrrad zu steigen. Schon ab 0,3 Promille drohen Führerscheinentzug, Punkte in Flensburg und ein Bußgeld. Es gibt noch einen weiteren triftigen Grund, sich in einem solchen Fall nicht ans Steuer zu setzen: „Ein Autounfall unter Alkoholeinfluss kann den Versicherungsschutz kosten“, betont Bernd Kaiser. Achtung: Schon ab 1,1 Promille ist die sogenannte „absolute Fahruntüchtigkeit“ erreicht, d.h. die Wahrscheinlichkeit, einen Unfall zu verursachen, ist zehnmal höher als im nüchternen Zustand.


    Weitere Informationen zum Thema

    Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann empfehlen Sie ihn gerne weiter!


    Pressekontakt CosmosDirekt

    Stefan Göbel