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Lebensversicherung ist nicht gleich Lebensversicherung

24.05.2013 - Versicherungstipp

Wer nicht vermögend ist, seine Familie oder seinen Partner aber für den Fall seines Todes gut versorgt wissen will, der benötigt eine Lebensversicherung. Doch viele Verbraucher sind unsicher, welche Police die richtige für sie ist. Denn unter dem Begriff Lebensversicherung werden ganz unterschiedliche Produkte zusammengefasst. Worauf man vor dem Abschluss achten sollte, erklärt CosmosDirekt.

Laut Statistik besitzen die Deutschen mehr als 90 Millionen Lebensversicherungsverträge.1 Doch Lebensversicherung ist nicht gleich Lebensversicherung. Der Begriff eint eine Reihe von Produkten, die eines gemeinsam haben - sie sichern das Leben einer Person wirtschaftlich ab. Betrachtet man die Policen im Detail, so gibt es jedoch Unterschiede, die man kennen sollte, wenn man richtig abgesichert sein will“, sagt Silke Barth, Vorsorgeexpertin von CosmosDirekt.

Zu den geläufigsten Lebensversicherungen zählen neben der Kapital-Lebensversicherung auch die Risiko-Lebensversicherung und die Rentenversicherung. Während Letztere die Langlebigkeit durch Zahlung einer lebenslangen Rentenzahlung finanziell absichert, schützt die Risiko-Lebensversicherung die Hinterbliebenen vor finanziellen Problemen durch Zahlung der vereinbarten Versicherungssumme. Fachleute sprechen von der Absicherung biometrischer Risiken (z.B. Langlebigkeit oder Tod). Die Kapital-Lebensversicherung schließlich ist eine Kombination aus beidem: Stirbt der Kunde während der Vertragsdauer, wird die vereinbarte Versicherungssumme an die Hinterbliebenen ausgezahlt - erlebt er das Vertragsende, so kommt eine einmalige Kapitalabfindung in Form des angesparten Kapitals plus Überschussanteilen zur Auszahlung.

Hinterbliebenenschutz optimiert mit der Risiko-Lebensversicherung

„Wer darauf abzielt seine Angehörigen im Falle seines vorzeitigen Todes ausreichend zu versorgen, sollte eine Risiko-Lebensversicherung abschließen. Die Altersvorsorge sollte über einen separaten Vertrag abgesichert werden“, rät Silke Barth von CosmosDirekt. Die Trennung von Risikoschutz und Sparen für das Alter bringt eine Reihe von Vorteilen:

Bedarfsgerechter Hinterbliebenenschutz

Die Versicherungssumme der Risiko-Lebensversicherung wird direkt über den Bedarf definiert. Da keine Beitragsteile gespart werden, lassen sich auch hohe Summen zu vergleichsweise niedrigen Beiträgen absichern. Experten raten Familien eine Versicherungssumme in Höhe des 3- bis 5-fachen des Jahresbruttoeinkommens des Hauptverdieners zu wählen.

Mehr Flexibilität

Der Risiko-Schutz lässt sich problemlos an einen veränderten Bedarf anpassen. Die meisten Policen bieten bei bestimmten Ereignissen, wie Heirat, Geburt oder Eigenheimerwerb Erhöhungsoptionen. So ist es möglich, den Versicherungsschutz auch ohne erneute Gesundheitsprüfung anzupassen – ein großer Vorteil, wenn sich die gesundheitlichen Verhältnisse inzwischen verändert haben sollten.

Auch bei finanziellen Engpässen abgesichert

Ist die Familienkasse generell knapp, sollte in jedem Fall die existenzielle Absicherung für den Todesfall bestehen. Im Gegensatz zu Kombi-Produkten lässt sich bei getrennten Verträgen das Sparen bei finanziellen Engpässen unterbrechen, ohne dass der Risikoschutz eingeschränkt wird.

Transparenz für mehr Durchblick

Getrennte Verträge sorgen für Durchblick: Der Kunde weiß genau, was er für den Hinterbliebenen-Schutz zahlt, wie viel er für die Altersvorsorge aufwendet und welche Leistungen er für welchen Beitrag bekommt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel