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Warum die Deutschen heiraten wollen und was ihnen dabei wichtig ist

25.08.2015 - Faktencheck

  • Liebesheirat hoch im Kurs: Für die meisten Unverheirateten in Deutschland (89 Prozent) ist die Liebe der wichtigste Grund für eine Eheschließung – eine Mehrheit findet jedoch auch Finanzen und Steuern wichtig.
  • Die Hochzeitsfeier ist den Unverheirateten mehr wert als das Brautkleid.
  • Fürs Hochzeitsgeschenk gilt: Nur Bares ist Wahres – und wird meist auf ein gemeinsames Konto eingezahlt.

Der Sommer ist die beliebteste Jahreszeit zum Heiraten. Doch warum heiraten die Deutschen überhaupt und wie feiern sie den schönsten Tag ihres Lebens? Was ist ihnen wichtig? Wie gehen sie die Planung an: strategisch oder nach Bauchgefühl? Im Auftrag von CosmosDirekt hat das Meinungsforschungsinstitut forsa jetzt in einer repräsentativen Umfrage 3.050 Verheiratete, Unverheiratete und Geschiedene zum Thema Hochzeit und Ehe befragt. Der Faktencheck zeigt, worauf die Deutschen beim Thema Heiraten Wert legen. Und weil sich gerade nach der Hochzeit ein Versicherungscheck lohnt, erklärt CosmosDirekt-Vorsorgeexpertin Silke Barth im Interview, was Frischvermählte beachten sollten.

Ja, ich will! – Die Deutschen sind heiratswillig

  • Die Mehrheit der ledigen Deutschen sagt zu einer Hochzeit: „Ja, ich will!“ – 57 Prozent würden den Richtigen oder die Richtige heiraten.
  • Das Jawort würde insbesondere der jüngeren Generation leicht über die Lippen gehen: 89 Prozent der unter 35-Jährigen können sich das Leben als Ehepartner gut vorstellen.
  • Mit zunehmendem Alter sinkt hingegen die Bereitschaft für eine Hochzeit: 79 Prozent der über 50-Jährigen können sich nicht vorstellen, noch oder nochmals zu heiraten und auch zwei von drei Geschiedenen (65 Prozent) schließen eine weitere Ehe für die Zukunft aus.

Die Liebe ist der wichtigste Heiratsgrund

  • Die gute Nachricht zuerst: Für 89 Prozent aller Heiratswilligen ist die Liebe der wichtigste Grund für eine Heirat.
  • Für 78 Prozent der Befragten spielen zusätzliche Rechte wie beispielsweise das Besuchsrecht im Krankenhaus oder das Erbrecht eine wichtige Rolle.
  • Auch Kinder sind ein wichtiger Grund für die Eheschließung: Zwei Drittel der Befragten (67 Prozent) würden heiraten, wenn man ein gemeinsames Kind hat und 64 Prozent, wenn man eins plant.
  • Finanzielle oder steuerliche Vorteile erachten 56 Prozent als wichtig.
  • Aus religiösen Gründen würden heutzutage die wenigsten heiraten: Für nur 17 Prozent der Befragten ist das ein wichtiger Heiratsgrund.

Beim Heiratsantrag mögen es die Deutschen traditionell

  • 47 Prozent der unverheirateten Heiratswilligen finden, dass der Mann den Antrag machen sollte.
  • Für jeden Zweiten (52 Prozent) ist es egal. Dass die Frau den Antrag machen soll, meint allerdings niemand (0 Prozent).
  • Vor allem die ledigen heiratswilligen Frauen mögen es traditionell: 62 Prozent meinen, der Mann sollte den Antrag machen.

Eine gelungene Feier ist mehr wert als ein teures Kleid

  • Beinahe die Hälfte der Befragten (47 Prozent) legt am meisten Wert auf die Hochzeitsfeier und würde daran nicht sparen wollen. Vor allem für die unter 35-Jährigen steht eine gelungene Hochzeitsparty an erster Stelle (55 Prozent).
  • 20 Prozent würden nicht an den Eheringen, 18 Prozent nicht an den Flitterwochen und gerade einmal 6 Prozent nicht am Hochzeitskleid sparen wollen.

Hochzeitsbräuche stehen bei den Heiratswilligen hoch im Kurs

  • Der wichtigste Brauch aus Sicht der ledigen Heiratswilligen ist das Anschneiden der Hochzeitstorte (55 Prozent).
  • Auch der Hochzeitstanz (51 Prozent) und das Werfen des Brautstraußes (46 Prozent) dürfen nicht fehlen.
  • Ohne den Junggesellen- bzw. Junggesellinnenabschied ist für 34 Prozent der Heiratswilligen eine Hochzeit nicht perfekt.

Im Traumwagen zur Trauung

  • 31 Prozent der heiratswilligen Ledigen würden sich am liebsten im Oldtimer zur Hochzeit chauffieren lassen.
  • Auf Platz zwei rangiert die Pferdekutsche (26 Prozent).
  • Abgeschlagen folgen Sportwagen (10 Prozent) sowie Limousine und Cabrio (je 9 Prozent).

Hochzeitsgeschenk: Nur Bares ist Wahres – und kommt zumeist auf ein gemeinsames Konto

  • 72 Prozent der Unverheirateten würden sich am meisten über Geldgeschenke zur Hochzeit freuen. Dieses Geld, falls es nicht gleich ausgegeben wird, verwalten die meisten Verheirateten dann gemeinsam: Jedes zweite deutsche Ehepaar (50 Prozent) teilt sich ein Konto.
  • Für 15 Prozent gilt jedoch: Gemeinsames Leben, aber getrennte Konten. Jeder Dritte (34 Prozent) nutzt sowohl gemeinsame, als auch getrennte Konten.

Als Flitterwochen gerne einen Strandurlaub

  • Bei den Flitterwochen klaffen Wunsch und Wirklichkeit auseinander: Wenn sie die Wahl hätten, würden 42 Prozent der heiratswilligen Ledigen ihre Flitterwochen am Strand verbringen, 19 Prozent würden eine Rundreise und 14 Prozent eine Kreuzfahrt unternehmen. Nur 2 Prozent würden keine Flitterwochen machen wollen.
  • Von den Verheirateten hatte hingegen mehr als jeder Zweite (56 Prozent) keine Flitterwochen. 13 Prozent machten einen Strandurlaub, 7 Prozent unternahmen eine Städtereise, 6 Prozent eine Rundreise in einem fremden Land und weniger als 1 Prozent eine Kreuzfahrt.

Die Angst, sitzen gelassen zu werden, ist groß

  • Vor Krankheit oder gar einem Unfall am Tag der Hochzeit hat die Hälfte der Heiratswilligen (49 Prozent) am meisten Angst.
  • 43 Prozent fürchten sich davor, kurz vor der Trauung von ihrem Partner sitzen gelassen zu werden.
  • 1 Repräsentative forsa-Umfrage „Meinungen rund um das Thema Hochzeit und Scheidung“ im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2015 wurden insgesamt 3.050 Verheiratete, Unverheiratete und Geschiedene ab 18 Jahren in Deutschlang befragt (1.004 Ledige, die sich vorstellen können, in Zukunft zu heiraten; 542 Ledige, die in Zukunft nicht heiraten möchten; 1.002 Verheiratete; 502 Geschiedene).


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel