COSMOSDIREKT MOBILITY CHECK

Unfallhochburg versus Verkehrsoase? So oft kracht es auf Deutschlands Straßen

19.05.2021 - Pressemitteilung

Beim Mobility Check 2021 von CosmosDirekt wurde unter anderem die Schadenshäufigkeit im Straßenverkehr deutscher Großstädte unter die Lupe genommen. (Fotoquelle: CosmosDirekt/Shutterstock)

Mit dem Auto, auf dem Fahrrad oder zu Fuß: Insgesamt sind im Jahr 2020 rund 2,3 Millionen Mal1 Verkehrsteilnehmer auf Deutschlands Straßen aneinandergeraten – im wahrsten Sinne des Wortes. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit für verbeultes Blech oder andere Schäden bei Weitem nicht gleich verteilt. Der Mobility Check 2021 von CosmosDirekt zeigt: In manchen Städten fährt, radelt oder geht es sich sicherer als in anderen.

Falsch abgebogen, beim Einparken nicht aufgepasst oder zu spät gebremst: Jeden Tag rücken bundesweit Polizeibeamte aus, um Verkehrsunfälle aufzunehmen. Glücklicherweise kommt es dabei nur bei ungefähr jedem neunten Unfall zu Personenschäden – und das meist innerorts. Denn dort, wo viele Menschen auf viele Fahrzeuge treffen, ist die Gefahr besonders groß. Das ergab der Mobility Check 2021 von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.

SCHADENSFÄLLE JE PKW UND UNFALLZAHLEN JE EINWOHNER

„Spitzenreiter“ bei der Schadenshäufigkeit war 2019 laut dem Karambolage-Atlas 2020 der Generali in Deutschland2 Düsseldorf mit 178 Straßenverkehrsschäden pro 1.000 registrierten Pkw, knapp gefolgt von München mit 161 und Köln mit 146. Vergleichsweise selten krachte es hingegen in Hannover (89 Schäden auf 1.000 Pkw) sowie Bielefeld und Bochum mit jeweils 97 Schäden. Auch in Bezug auf die Einwohnerzahl kann sich Bochum über einen positiven Wert freuen: Hier gab es im Jahr 2019 3,65 Unfälle pro 1.000 Einwohner. Auch in den Nachbarstädten Essen (3,69) und Dortmund (3,77) ist man als Verkehrsteilnehmer vergleichsweise sicher unterwegs. Das Schlusslicht in dieser Kategorie beim Mobility Check 2021 liegt ebenfalls in Nordrhein-Westfalen: Die Domstadt Köln verzeichnete 8,09 Unfälle pro 1.000 Einwohner.

Solche Zahlen schlagen sich auch in Sachen Kfz-Versicherung nieder, weiß Roman Wagner, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt: „Ein Merkmal bei der Berechnung der Kfz-Versicherungsbeiträge für Pkw ist die Regionalklasse, welche die Unfall- und Schadenbilanz im jeweiligen Zulassungsbezirk widerspiegelt. Je mehr Unfälle in einem Bezirk gezählt werden, desto höher ist die Regionalklasse eingestuft und umso höher sind damit auch die Versicherungsbeiträge.“ Dennoch sind Autobesitzer grundsätzlich gut beraten, zu der obligatorischen Kfz-Haftpflichtversicherung auch eine Teil- oder Vollkaskoversicherung für ihren Pkw abzuschließen. „Gerade in Ortschaften, in denen öfter mal etwas passiert, sind die Schäden am eigenen Pkw damit optimal abgesichert“, rät Roman Wagner.

Studiendesign des Mobility Checks 2021 von CosmosDirekt

Beim Mobility Check wurden Mobilitätsdaten zu insgesamt 18 deutschen Großstädten untersucht. Dafür wurden die aktuellsten Daten unterschiedlicher Quellen, wie dem Kraftfahrt-Bundesamt, dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V., Daten der lokalen Verkehrsgesellschaften und Kommunen, Dienstleistern, Herstellern und Publikationen wie dem Karambolage-Atlas der Generali in Deutschland zu Mobilitätsbereichen zusammengefasst. Eine ausführliche Dokumentation der Quellen und der Score-Berechnung finden Sie auf der offiziellen Landingpage zum Mobility Check unter https://www.cosmosdirekt.de/autoversicherung/mobility-check-2021/.


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