Reisetrend: Nachtfahrt in den Urlaub

27.06.2018 - Versicherungstipp

  • Ferienzeit – und die Staus beginnen, doch wer sie räumlich umfährt oder zu einer anderen Zeit startet, kommt ohne lange Blechlawinen früher ans Ziel. Fast die Hälfte der deutschen Autourlauber entscheidet sich, lieber in der Dunkelheit zu starten, so das Ergebnis einer aktuellen forsa-Umfrage1 im Auftrag von CosmosDirekt.
  • Nachtfahrten bergen jedoch auch Risiken. Wie man reibungslos zum Ferienziel gelangt, erklärt Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt.

Keine Hitze, weniger Verkehr – und die Kinder können entspannt im Wagen schlummern. Die Vorteile von Nachtfahrten liegen auf der Hand. Laut forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, fahren 45 Prozent der deutschen Autofahrer am liebsten nachts in den Sommerurlaub, um Staus und Wärme zu vermeiden. Weitere 15 Prozent starten gerne nachmittags oder abends, wenn der Verkehr nachlässt. Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, gibt acht Tipps für eine sichere Nachtfahrt:

1. STAUKALENDER CHECKEN:

Kommt es am Reisetag zum Stillstand auf den Straßen? Lohnt es sich, nachts zu fahren? Ein Blick in den Staukalender des ADAC2 hilft weiter. Hier gibt es auch Infos zur aktuellen Verkehrslage.

2. STRECKE PLANEN:

Beim Autofahren in der Nacht ist oftmals die Sicht nicht so gut wie am Tag und die Orientierung kann einem schwerer fallen. Deshalb sollte man sich die Strecke vorab schon einmal auf der Karte anschauen. Viele Tankstellen abseits der Autobahnen schließen außerdem abends. Fahrer sollten sich deshalb vor dem Reisestart informieren, wo es Kraftstoff-Nachschub gibt.
3. BELEUCHTUNG PRÜFEN:

Funktionieren Scheinwerfer und Rücklichter? Und blenden die Lichter vielleicht andere Autofahrer, weil der Wagen schwer beladen ist? Dann sollte man schnell nachjustieren.

4. NUR AUSGERUHT LOSFAHREN:

Am besten nicht direkt nach der Arbeit starten, sondern vor Beginn der Fahrt für ausreichend Schlaf sorgen und ausgeruht losfahren.

5. IM ZWEIFEL MIT DEM ARZT SPRECHEN:

Wer abends Medizin einnehmen muss, sollte vorher prüfen, ob die Medikamente müde machen – oder eventuell das Sehvermögen einschränken. Im Zweifel am besten vorher mit dem Arzt sprechen.

6. SICHTBEHINDERUNG EINPLANEN:

In der Dunkelheit fällt das Sehen oft schwerer, deshalb sollte man einen größeren Sicherheitsabstand einhalten als am Tag und die Geschwindigkeit entsprechend anpassen, um Tiere oder andere Hindernisse rechtzeitig zu erkennen. Andere Autos blenden zudem leicht. Tipp: Am besten nicht direkt ins Licht schauen, sondern kurz auf den rechten Fahrbahnrand, falls ein entgegenkommendes Fahrzeug aufgeblendet hat.

7. PAUSEN MACHEN UND SICH BEIM FAHREN ABWECHSELN:

Mindestens alle zwei Stunden sollte man eine Bewegungs- oder Schlafpause einlegen oder sich mit seinem Beifahrer am Steuer abwechseln. Kaffee ist als Wachmacher übrigens kein schneller Erfolgsbringer, denn Koffein entfaltet erst nach 30 bis 40 Minuten seine volle Wirkung.

8. SCHEIBEN SAUBER HALTEN:

Autofahrer sollten besonders bei Dunkelheit für klare Sicht sorgen, denn verschmutzte Scheiben führen zu Streulicht und verhindern so eine freie Sicht. Und wenn man schon dabei ist, sollte man auch gleich die Scheinwerfer von Staub und Insekten befreien.

  • 1 Repräsentative Trendumfrage „Sommerreisezeit 2018“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden in Deutschland 1.510 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, darunter 1.331 Autofahrer.

  • 2 https://www.adac.de/_mmm/pdf/Staukalender-2018_303659.pdf


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel


Sabine Gemballa