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Leichtes Spiel für Hacker: Jeder zweite Internetnutzer ändert sein E-Mail-Passwort seltener als einmal im Jahr

11.12.2014 - Versicherungstipp

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2014_12_Thinkstock_iStock_Mihai Simonia

Knapp jeder fünfte Internetnutzer in Deutschland (18 Prozent) ist nach eigenen Angaben bereits einmal Opfer von Cyberkriminalität geworden – fast die Hälfte davon im vergangenen Jahr (acht Prozent).1 Dabei spielt das Phishing, bei dem Kriminelle persönliche Daten wie Passwörter ausspionieren, eine immer größere Rolle. Wie sich Nutzer dagegen schützen können, erklärt Patrick Lemens, Online-Experte bei CosmosDirekt.

Infizierte Rechner, gestohlene Daten, geplünderte Konten: Fast 4.100 Fälle von Phishing registrierte das Bundeskriminalamt 2013.2

Für Geschädigte kann das Ärger bedeuten: Heben Kriminelle zum Beispiel Geld vom Konto ab, muss der Inhaber Zeit und Nerven aufbringen, um den Fall zusammen mit seiner Bank aufzuklären. Neue Schreckens­meldungen führen meist zur Erhöhung der Schutzmechanismen. Diese helfen aber nur, wenn die Nutzer sie konsequent anwenden.

Gerade Passwörter für E-Mail-Konten sind begehrt: Denn diese sind bei vielen Nutzern mit unterschiedlichsten Online-Shops verbunden. Über die Funktion „Passwort vergessen“ können sich Kriminelle bequem einen Zugang zu den Lieblingsshops verschaffen. „Trotz wachsender Komplexität können sich Internetnutzer recht einfach gegen Daten-Spionage schützen“, sagt Patrick Lemens, Online-Experte bei CosmosDirekt. „Dabei wird meist noch nicht das volle Potenzial ausgeschöpft.“ So notieren zum Beispiel 42 Prozent der Internetnutzer ihre Passwörter in unverschlüsselter Form – ob auf Notizzetteln, auf dem Smartphone oder dem PC. 22 Prozent setzen auf Passwörter, in denen Geburtsdatum, Namen von Familienmitgliedern, Partnern und Freunden vorkommen. Kriminelle haben damit leichteres Spiel, an sensible Daten zu gelangen.

Passwortdieben das Handwerk legen
In vielen Fällen können Nutzer durch bewusstes Handeln dafür sorgen, dass ihre persönlichen Daten nicht ausgespäht werden: „Passwörter sollten niemals auf Nachfrage per E-Mail oder telefonisch herausgegeben werden – kein seriöses Unternehmen würde darum bitten. Ebenfalls wichtig: Die Internetadresse der Bank immer selbst in den Browser eingeben, statt Links anzuklicken, die dazu auffordern“, rät Patrick Lemens. „Einen Blick sollten E-Mail-Empfänger unbedingt auf die Absenderzeile werfen. Ein unbekannter Absender mit einer merkwürdigen Adresse ist häufig ein Indiz für eine Spam-Nachricht mit schädlichem Anhang“, so Lemens. Auch das regelmäßige Ändern des Passwortes erhöht die Sicherheit.

Doch nicht immer können Nutzer dem Datendiebstahl vorbeugen – und nicht grundsätzlich erstattet die Bank eine entstandene Schadensumme: Für den Fall, dass das Kreditinstitut mit dem Verweis auf grobe Fahrlässigkeit ablehnt, sollten sich Nutzer mit einer entsprechenden Police selbst gegen Folgen von Cyberkriminalität schützen. Mit FinanzSchutz von CosmosDirekt zum Beispiel sind Kunden nicht nur gegen die missbräuchliche Nutzung ihrer Konto-, Kreditkarten- und anderen Finanzdaten abgesichert, sondern auch gegen finanzielle Schäden, die ihnen durch das Ausspähen persönlicher Anmelde- bzw. Zugangsdaten, Passwörter und Geheimzahlen entstehen – online, offline, weltweit.

  • 1 forsa-Umfrage „Online-Transaktionsportale, Passwörter und Cyberkriminalität“ im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2014 wurden 1.000 Internetnutzer in Deutschland befragt.

  • 2 Bundeslagebild Cybercrime


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel