Unfallgefahr: Radfahren nebeneinander

69 Prozent der deutschen Autofahrer finden es besonders gefährlich, wenn mehrere Radfahrer nebeneinander fahren.

29.05.2017 - Zahl des Tages

Drahtesel statt Pferdestärke: Mit der milden Jahreszeit ist die Fahrradsaison eröffnet. Doch obwohl sich die Fahrt an der frischen Luft nach purer Freiheit anfühlt, birgt der Straßenverkehr ein ernstzunehmendes Unfallrisiko. So finden es zwei Drittel der deutschen Autofahrer (69 Prozent) besonders gefährlich, wenn mehrere Radfahrer nebeneinander fahren. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt.1 Nicht ohne Grund schreibt die Straßenverkehrsordnung Radfahrern vor, hintereinander zu fahren. Nur wenn gewährleistet ist, dass andere Verkehrsteilnehmer außer Gefahr sind, ist der Kopf-an-Kopf-Plausch unter Radlern erlaubt. Auch Zweirad-Gruppen von mindestens 15 Personen dürfen zu zweit nebeneinander fahren.2 Das reduziert die Länge der Fahrradschlange und mit ihr das Unfallrisiko. Sollte doch einmal etwas passieren, hilft ein umfassender Versicherungsschutz. „Eine private Unfallversicherung ist grundsätzlich empfehlenswert. Anders als die gesetzliche Unfallversicherung greift sie auch bei Unfällen auf privaten Touren bzw. Ausflügen“, rät Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt. „Darüber hinaus ist eine Privathaftpflichtversicherung grundsätzlich unverzichtbar. Denn wer einem anderen schuldhaft einen Schaden zufügt, ist gesetzlich verpflichtet, Ersatz zu leisten.“

Ergebnisse der forsa-Umfrage im Detail (Auszug)

Folgende Verhaltensweisen finden Autofahrer bei Radfahrern ganz besonders gefährlich:
GesamtMännerFrauen18- bis 29-Jährige30- bis 44-Jährige45- bis 59-Jährige60 Jahre und älter

wenn mehrere Radfahrer nebeneinander

fahren

69 %

64 %

73 %

59 %

66 %

72 %

73 %


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel