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Viel besser als ihr Ruf: Für wen sich die Riester-Rente wirklich lohnt

04.02.2015 - Versicherungstipp

Wie viel Geld bleibt mir im Alter zum Leben? Viele Deutsche fürchten, ihren Lebensstandard im Ruhestand nicht mehr halten zu können. Eine repräsentative forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt ergab, dass gerade einmal 15 Prozent der Befragten glauben, mit der gesetzlichen Rente auszukommen.1 Wer sich im Alter nicht finanziell einschränken möchte, muss rechtzeitig privat vorsorgen. Eine Möglichkeit ist die Riester-Rente. CosmosDirekt zeigt, für wen sich die Riester-Rente wirklich lohnt.

27 Prozent der Deutschen setzen auf eine staatlich geförderte private Altersvorsorge in Form einer Riester- oder Basis-Rente. Unter den 30- bis 44-Jährigen beteiligt sogar fast jeder Zweite (47 Prozent) den Staat an der privaten Vorsorge. Besonderen Zuspruch findet dank staatlicher Zulagen und Steuervorteilen die Riester-Rente. Michael Greifenberg, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, erklärt, für wen sich die Riester-Rente wirklich lohnt.

Wer darf riestern?
Jeder Arbeitnehmer, der Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenkasse einzahlt, ist förderberechtigt. Für Beamte gilt eine Ausnahme: Obschon sie nicht gesetzlich rentenversichert sind, können auch sie eine Riester-Rente abschließen. Wer nicht in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlt, kann oftmals dennoch von den staatlichen Zulagen profitieren – etwa über den Partner. „Ist zumindest einer der Partner sozialversicherungspflichtig beschäftigt und hat dieser eine Riester-Rente abgeschlossen, hat auch der nicht versicherte Partner Anspruch auf die Zulagen“, sagt Versicherungsexperte Greifenberg.

Geld vom Staat – so geht’s
Wer einen Riester-Vertrag hat, sollte die staatlichen Zulagen beantragen und die eingezahlten Eigenbeiträge in seiner Steuererklärung angeben. Der Staat gibt bis zu 154 Euro im Jahr dazu, wenn der Sparer mindestens vier Prozent seines Brutto-Vorjahreseinkommens inklusive Zulagen einzahlt. Die Zulagen müssen jedes Jahr bei der Zulagenstelle neu beantragt werden. Mit einem Dauerzulagenantrag erledigt dies der Versicherer alljährlich automatisch. Aber Achtung: Um sicherzustellen, dass auch die volle Zulage gewährt wird, sollten Sparer ihrem Versicherer Änderungen beim Einkommen mitteilen. Da die Riester-Beiträge aus dem bereits versteuerten Netto-Gehalt gezahlt werden, bekommen Sparer zu viel entrichtete Steuern zurück. „Bei der Steuererklärung sollten Verbraucher in der Anlage AV die investierte Vorsorgesumme – ohne staatliche Zulagen – eintragen. Das Finanzamt ermittelt dann die individuelle Steuerersparnis“, erklärt Greifenberg.

Eine gute Lösung für Familien
„Besonders attraktiv ist die Riester-Rente für Familien. Denn sie profitieren von den Kinderzulagen“, sagt der CosmosDirekt-Versicherungsexperte. Ein Beispiel: Familie Schmidt hat zwei Kinder – eine achtjährige und eine vierjährige Tochter. Für die Ältere erhalten die Eltern 185 Euro extra im Jahr. Für das Nesthäkchen, das nach 2008 geboren ist, betragen die Zulagen sogar 300 Euro. Außerdem werden Mutter und Vater auch während der Elternzeit voll gefördert.

Früh anfangen lohnt sich
Seit 2008 belohnt der Staat den frühen Entschluss zur Riester-Altersvorsorge: Berufseinsteiger profitieren von einer einmaligen Zahlung von 200 Euro. Zudem erhalten sie die volle staatliche Zulage von 154 Euro jährlich, wenn sie mindestens fünf Euro im Monat für ihre Riester-Rente sparen. Wenn sie später eine Familie gründen und zwei Kinder bekommen, können sie bis zur Rente insgesamt bis zu 40.000 Euro Förderung vom Staat erhalten.

    • 1 forsa-Studie „Arbeit, Familie, Rente – was den Deutschen Sicherheit gibt“ im Auftrag von CosmosDirekt, Mai 2014


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    Pressekontakt CosmosDirekt

    Stefan Göbel