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Mai-Demonstrationen: Wer kommt für Schäden am Auto auf?

28.04.2014 - Versicherungstipp

Traditionell ist der 1. Mai, der „Tag der Arbeit“, ein Feiertag – und in manchen Städten ein Tag der Kundgebungen. Wo Demonstrationen zu Großereignissen werden, sind die Spuren nicht selten auch an Autos erkennbar. Wie Versicherte ihr Fahrzeug gegen Kratzer und Beulen schützen können, erklärt CosmosDirekt.

Wer am 1. Mai im Internet surft, erfährt von Krawallen in deutschen Städten. Autos werden mutwillig beschädigt und in einigen Fällen sogar in Brand gesetzt. Die Schuldigen lassen sich nach solchen Zwischenfällen häufig nicht ermitteln: Im Durchschnitt kann die Polizei nur jeden fünften Fall aufklären.1 Wer kommt für den entstandenen finanziellen Schaden im Nachhinein auf? CosmosDirekt erklärt, mit welcher Police Fahrzeughalter nicht auf den Reparaturkosten sitzen bleiben.

Scherben und Beulen – welche Versicherungen helfen
Grundsätzlich hängt es von der Art des Schadens ab, ob die Voll- oder Teilkaskoversicherung dafür aufkommt. Sind Fahrzeugscheiben zu Bruch gegangen, deckt die Teilkaskoversicherung diese Schäden ab. Sie kommt auch in Extremfällen auf, zum Beispiel bei Brandstiftung. In allen anderen Fällen von Vandalismus, etwa bei Blechschäden durch einen Pflasterstein, leistet eine Vollkaskoversicherung Schadenersatz.

Augen auf im Schilderwald
Fahrzeughalter sollten auch auf die Beschilderung in der Straße achten, in der sie für gewöhnlich parken. Denn um Platz für die vielen Menschen in den Straßen zu schaffen, stellt das Ordnungsamt in den Tagen vor dem 1. Mai zusätzlich Halteverbotsschilder auf oder sperrt sogar Straßenzüge ab. Parkende Autos werden im Ernstfall abgeschleppt. Für diese Kosten kommt keine Versicherung auf.

Wo das Auto sicher steht
Wer sein Auto in Sicherheit bringen möchte, kann sich vorab informieren: Lokalzeitungen und städtische Internetportale informieren Einwohner in der Regel einige Tage im Voraus über den Verlauf der Demonstrationsrouten. Nicht selten zeigt eine Grafik die Gebiete, in denen es zu Krawallen kommen könnte – so erfahren Autobesitzer, ob sie ihr Auto umparken sollten. Am sichersten sind Garagen, Parkhäuser oder bewachte Parkplätze.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel