Achtung Schlagloch!

Knapp jeder zehnte deutsche Autofahrer (neun Prozent) hatte bereits Schäden am Fahrzeug, die durch Schlaglöcher verursacht wurden.

10.04.2017 - Zahl des Tages

Ist der Winter vorbei und steigen die Temperaturen, zeigen sich oft Risse und Löcher im Asphalt. Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt hat bereits knapp jeder zehnte Autofahrer (neun Prozent) Fahrzeugschäden durch Schlaglöcher erlebt.1 Für die Betroffenen stellt sich die Frage: Wer kommt im Ernstfall für die Reparaturkosten auf? Städte und Kommunen sind verpflichtet, mit Warnschildern auf Gefahren durch Schlaglöcher aufmerksam zu machen. Ist dies nicht der Fall, besteht die Möglichkeit, Schadensersatz geltend zu machen. Die Chancen auf vollständige Entschädigung sind indes eher gering. Zum einen muss der Autofahrer beweisen, dass eine Verletzung der Verkehrssicherungspflicht vorliegt. Zum anderen sind die Anforderungen an Art und Umfang der Verkehrssicherungspflicht abhängig vom Einzelfall. „Schäden am eigenen Fahrzeug, die durch ein Schlagloch verursacht wurden, zum Beispiel an der Radaufhängung oder den Felgen, sind über die Vollkaskoversicherung abgedeckt“, sagt Frank Bärnhof, Versicherungsexperte von CosmosDirekt. „Dies gilt jedoch nicht, sofern nur die Reifen beschädigt sind.“

Aufgrund von winterlichen Witterungsbedingungen hatten an ihrem Auto schon:

GesamtMännerFrauen18- bis 29-Jährige30- bis 44-Jährige45- bis 59-Jährige60 Jahre und älter

Schäden durch Schlaglöcher

9 %

12 %

5 %

10 %

9 %

10 %

6 %

  • 1 Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Autofahren im Winter“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Dezember 2016 wurden in Deutschland 1.501 Personen ab 18 Jahren befragt, darunter 1.314 Autobesitzer.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel