Komfortabler und sicherer wohnen mit „smarter“ Technik

26.04.2017 - Faktencheck

  • Smart-Home-Technologien liegen im Trend. Laut einer forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt kennt die Mehrheit der Deutschen die neuen Assistenzsysteme, nutzt sie jedoch bisher kaum.
  • Ihr Vorteil ist das Plus an Sicherheit: Smarte Haustechnik hilft unter anderem dabei, Einbrecher abzuschrecken und warnt frühzeitig bei Wohnungsbränden.

Von funkgesteuerter Beleuchtung über vernetzte Heizungssysteme bis zu Sensoren an Fenstern und Türen, die per SMS melden, wenn Einbrecher am Werk sind: für 86 Prozent der Deutschen ist „Smart Home“ ein Begriff. Das belegt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt.1 Doch die Untersuchung zeigt auch: Kaum jemand nutzt die neuen Technologien. Nur Funksteckdosen (14 Prozent) und der vernetzte Fernseher (10 Prozent) haben es bisher in die deutschen Haushalte geschafft. Viele würden jedoch gerne intelligente Technologien nutzen, wie die folgenden Ergebnisse zeigen.

Schutz vor Einbrechern
Bereits ein geöffnetes Fenster kann eine Einladung für ungebetene Gäste sein. Tatsächlich befürchten knapp zwei Drittel der Deutschen (64 Prozent), dass in ihr Zuhause eingebrochen werden könnte. Fast jeder Zweite (48 Prozent) würde Langfingern gern mit einer intelligenten Alarmanlage oder einem Bewegungsmelder das Handwerk legen. Vernetzte Tür- und Fenstersensoren für mehr häusliche Sicherheit wünschen sich 44 Prozent der Bundesbürger. 39 Prozent versprechen sich mehr Schutz durch ein biometrisches Türschloss, das Besucher per Finger- oder Augenscanner identifiziert.

Wenn das Smartphone zum Feuermelder wird
Ist das Bügeleisen wirklich ausgeschaltet? Läuft der Herd noch? Wer Funksteckdosen nutzt, spart sich langes Kopfzerbrechen und schaltet im Zweifelsfall per Smartphone Elektrogeräte von unterwegs problemlos ab. Kein Wunder, dass jeder Dritte (34 Prozent) gerne vernetzte Steckdosen für die eigenen vier Wände nutzen würde. Bricht trotzdem ein Wohnungsbrand aus, schicken intelligente Rauchmelder eine Nachricht aufs Handy – und die Feuerwehr ist auch aus der Ferne schnell alarmiert. Eine sinnvolle Entwicklung, findet jeder zweite Deutsche: 49 Prozent würden ihr Zuhause gerne mit der neuen Sicherheitstechnik ausstatten. Allerdings haben dies bisher nur drei Prozent bereits getan.

Rund-um-Komfortzone dank neuester Haustechnik
Sicherer, aber auch bequemer wird es im Smart Home. So können Nutzer etwa den intelligenten Fernseher von unterwegs programmieren, damit dieser ihre Lieblingssendung aufzeichnet. Eine Möglichkeit, die mehr als jeder vierte Deutsche (27 Prozent) verlockend findet. Aus dem Urlaub kommen und in eine warme Wohnung schlüpfen: Diesen Komfort wünscht sich knapp jeder Zweite (48 Prozent). Möglich machen ihn vernetzte Heizungssysteme, die aus der Ferne per Smartphone-App gesteuert werden. Auch die Zimmerpflanzen werden im Zuhause von morgen automatisch versorgt – das hoffen laut Umfrage immerhin 32 Prozent der Deutschen.

  • 1 Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Smartes Wohnen“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2016 wurden in Deutschland 1.000 Männer und Frauen ab 18 Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel