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Sicher surfen: Wie Eltern ihre Kinder vor Gefahren im Internet schützen können

05.06.2015 - Versicherungstipp

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  • 56 Prozent der deutschen Eltern mit Kindern im Alter zwischen 6 und 14 Jahren lassen ihren Nachwuchs unbeaufsichtigt surfen.
  • Anti-Viren-Programme und eine Kinderschutz-Software erhöhen die Sicherheit beim Surfen.

Spielen, sich mit Freunden unterhalten, Musik hören, Videos ansehen – bei vielen Kindern und Jugendlichen finden diese alltäglichen Aktivitäten hauptsächlich online statt. Schulaufgaben vorzubereiten, gehört ebenfalls dazu: Bereits Erstklässler recherchieren für ihre Hausaufgaben im Internet.

Die Mehrheit der Eltern lässt ihren Kindern hierbei freie Hand: Eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt hat ergeben, dass 56 Prozent der Eltern mit Kindern zwischen 6 und 14 Jahren ihren Nachwuchs ohne Aufsicht ins Internet lassen.1 „Kinder und Jugendliche finden sich im Internet allgemein leicht zurecht. Dennoch ist es wichtig, die jungen Nutzer über mögliche Gefahren aufzuklären und für Themen wie Viren und Co. zu sensibilisieren“, rät Patrick Lemens, Online-Experte bei CosmosDirekt.

Geräte mit Kinderschutz-Software sichern
Kaum jemand setzt sich neben sein Kind, um pausenlos alle Aktivitäten im Internet zu kontrollieren und bei drohender Gefahr einzuschreiten. Eine Kinderschutz-Software kann gute Dienste leisten, um den Zugriff auf bestimmte Web-Inhalte einzuschränken oder gänzlich zu verhindern. Damit landen Kinder nicht versehentlich auf Seiten, auf denen sich beispielsweise hinter Videos oder ähnlichen Angeboten Trojaner und andere Schadprogramme verstecken.

In der Praxis zeigt sich, dass nur wenige Eltern diese Möglichkeit nutzen: 83 Prozent der Mütter und Väter, die ihre Kinder unbeaufsichtigt surfen lassen, haben entweder keine derartige Software oder diese nicht auf allen internetfähigen Geräten installiert. „Ein Grund für den lockeren Umgang mit dem Thema Sicherheit kann fehlendes Wissen sein“, so Patrick Lemens. Insgesamt geben 30 Prozent der Eltern an, sich weniger bzw. gar nicht gut mit der Sicherung internetfähiger Geräte vor Schadprogrammen auszukennen. Hier bieten Computerkurse und Hilfeseiten im Internet eine gute Möglichkeit, die eigenen Kenntnisse zu erweitern oder aufzufrischen.

Leistungsstarker Virenschutz – auch für mobile Endgeräte
Prävention ist oberstes Gebot beim Surfen: Das Herunterladen von Dateien oder Klicken auf einen kriminellen Link kann Schadprogrammen Zugang zu Computer oder mobilem Endgerät verschaffen. „Eine Firewall warnt vor Gefahren und gehört zusammen mit einem aktuellen Anti-Viren-Programm zum Standard-Sicherheitspaket für jeden Computer. Auch Nutzer von Tablets und Smartphones sollten ihre Geräte gegen Schadsoftware sichern“, warnt der Experte.

Online-Betrüger werden immer gerissener
Immer häufiger fertigen Betrüger nachgebildete Internetseiten von bekannten Online-Shops an. Mithilfe dieser Shops versuchen sie dann an Konto- bzw. Kreditkartendaten zu gelangen. „Aufgrund der Vielfalt von Online-Shops sollten Nutzer bei einer Online-Shoppingtour die Augen offen halten und Internetadressen der Shops genau kontrollieren“, sagt Patrick Lemens von CosmosDirekt. „Betrüger nutzen täuschend echt wirkende Seiten, um so beispielsweise die Zugangsdaten zum Online-Banking zu ergaunern.“ Sollten Eltern diese Daten auf ihren Geräten vorgespeichert haben, kann es sein, dass Kinder die Daten unwissentlich auf kriminellen Seiten einsetzen. Wer seine Sicherheit erhöhen möchte, sollte sich zusätzlich gegen Schäden beim Online-Zahlungsverkehr absichern. Der FinanzSchutz von CosmosDirekt etwa sichert gegen finanzielle Folgeschäden, die durch missbräuchliche Nutzung von Daten entstehen, ab.

  • 1 Repräsentative forsa-Umfrage „Sicherheit im Internet“ im Auftrag von CosmosDirekt. Im März und April 2015 wurden in Deutschland 1.007 Eltern mit Kindern zwischen 6 und 14 Jahren befragt, deren Kinder das Internet nutzen.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel