Autounfall im Urlaub: Sorge bei medizinischer Versorgung

56 Prozent der deutschen Autofahrer befürchten, dass es bei einem Unfall im Ausland zu Schwierigkeiten bei der medizinischen Versorgung kommen könnte.

15.08.2017 - Zahl des Tages

Gepäck in den Kofferraum, Sonnenbrille aufsetzen und ab in den Süden! Ein sommerlicher Roadtrip verspricht Freiheit und Abenteuer. Doch laut einer aktuellen forsa-Umfrage1 im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, sind bei vielen Autofahrern auch Sorgen mit an Bord: Mehr als jeder zweite Autofahrer (56 Prozent) würde sich bei einem Unfall im Ausland große Sorgen machen, dass es Schwierigkeiten bei der medizinischen Versorgung geben könnte. Sebastian Dietze, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, rät Urlaubern, eine Reisekrankenversicherung abzuschließen. „Die gesetzliche Krankenversicherung hat erhebliche Lücken beim Schutz im Ausland. Innerhalb der EU und dem Europäischen Wirtschaftsraum besteht zwar ein Sonderabkommen, das die Inanspruchnahme von Leistungen auch in diesen Bereichen ermöglicht. Diese Leistungen sind aber oft sehr eingeschränkt, d.h. über die gesetzliche Krankenversicherung kann nur das Nötigste abgerechnet werden. Der Rücktransport von kranken Urlaubern wird von der gesetzlichen Krankenversicherung grundsätzlich nicht gezahlt“, so der Experte.

Ergebnisse der forsa-Umfrage im Detail (Auszug)

Wenn sie mit dem Auto im Ausland unterwegs wären und einen Unfall hätten, würden sich über folgende Dinge (sehr) große Sorgen machen:
GesamtMännerFrauen18- bis 29-Jährige30- bis 44-Jährige45- bis 59-Jährige60 Jahre und älter

ob der Unfallgegner ausreichend versichert ist

76 %

75 %

77 %

69 %

74 %

78 %

77 %

andere Rechtslage bzw. Vorschriften als in Deutschland

60 %

57 %

62 %

63 %

62 %

60 %

57 %

Probleme bei der Verständigung aufgrund von Sprachbarrieren

60 %

58 %

61 %

55 %

62 %

59 %

59 %

Schwierigkeiten bei der medizinischen Versorgung

56 %

52 %

60 %

56 %

59 %

55 %

56 %

Frage, ob und wie der Urlaub weitergeht

54 %

51 %

57 %

73 %

63 %

53 %

46 %

Korruption

49 %

48 %

49 %

49 %

49 %

50 %

46 %

Schwierigkeiten beim Rücktransport des Wagens

43 %

37 %

49 %

62 %

49 %

43 %

36 %

Ausfindig machen einer Werkstatt

40 %

35 %

43 %

46 %

43 %

37 %

38 %

ob sie ausreichend versichert sind

27 %

24 %

30 %

45 %

33 %

24 %

22 %

Basis: Autofahrer.
  • 1 Repräsentative Umfrage „Sommer 2017“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2017 wurden in Deutschland 1.554 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, darunter 1.389 Personen, die ein Auto im Haushalt besitzen und dieses auch selbst nutzen.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel