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Was Fahrradfahrern richtig auf die Nerven geht

10.06.2015 - Klickstrecke

Ob Fitness, Umweltfreundlichkeit, Kostenersparnis oder einfach nur Spaß: Das Leben als Radfahrer kann so schön sein. Kein Wunder, dass zwei Drittel aller Deutschen (67 Prozent) ein Fahrrad oder Elektro-Bike zur Fortbewegung nutzen, wie eine repräsentative forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt jetzt ergab.1 Doch nicht immer ohne Unmut! Unsere Klickstrecke zeigt die größten Ärgernisse für Radfahrer im Straßenverkehr.

Auch wenn sich Radfahrer in den Städten zwangsläufig einen „Lebensraum“ mit öffentlichen Verkehrsmitteln teilen müssen: Für 12 Prozent der Radler sind öffentliche Verkehrsmittel wie Bus und Straßenbahn Störfaktoren. „Wo Radwege zwischen Bahnschienen und Busspuren liegen, ist Vorsicht geboten. Für Radfahrer besteht Gefahr, zu stürzen“, warnt Bernd Kaiser, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt. „Eine private Unfallversicherung ist daher grundsätzlich empfehlenswert: Anders als die gesetzliche Unfallversicherung kommt der private Schutz auch bei Unfällen auf, die außerhalb der Arbeitswege entstanden sind.“

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Nicht nur auf der Straße ist der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) den unabhängigen Radlern ein Dorn im Auge. Verbesserungsbedarf zeigt sich aus Sicht von einigen Radfahrern auch beim gelegentlichen Umsteigen auf Bus und/oder Bahn: Über schlechte Mitnahmemöglichkeiten für Fahrräder im ÖPNV ärgern sich 19 Prozent besonders.

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Auch Dunkelheit hält manchen Radfahrer nicht davon ab, in die Pedale zu treten. Ob früh morgens oder spät abends: Fehlt dabei die Straßenbeleuchtung, entsteht bei 22 Prozent der Radfahrer Unmut. „Gerade in solchen Situationen zahlt es sich aus, wenn die vorgeschriebene Sicherheitsausstattung am Fahrrad voll funktionstüchtig ist“, sagt Bernd Kaiser. „Dazu gehören in jedem Fall funktionierendes Licht sowie Reflektoren am Fahrrad. Zudem sind ein Fahrradhelm, Körperprotektoren und reflektierende Kleidung bzw. eine Warnweste empfehlenswert.“

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Fahrbahnmarkierungen sorgen für eine eindeutige, sichere Verkehrsführung und dienen in erster Linie der Verkehrssicherheit. Umso ärgerlicher: Fehlende Markierungen auf Straßen bzw. Wegen erschweren die Orientierung und verunsichern alle Verkehrsteilnehmer – kein Wunder, dass sich auch 26 Prozent der Radler daran stören.

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Ob (herum)stehend oder laufend, allein oder in der Gruppe: 43 Prozent der Radfahrer ärgern sich besonders über unvorsichtige Fußgänger! Dabei besteht für Radler die latente Gefahr, nicht rechtzeitig bremsen zu können und einen Fußgänger versehentlich anzufahren. „Eine Privat-Haftpflichtversicherung ist für jeden unverzichtbar“, sagt Bernd Kaiser. „Sie schützt vor Schadenersatzforderungen, die eine andere Person geltend macht.“

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Rücksicht gegenüber Umwelt und Klima bedeutet nicht gleichfalls Rücksicht gegenüber den Mitmenschen. Dass auch Radfahrer nicht immer zuvorkommend sind, wissen 49 Prozent der radelnden Deutschen und stören sich vor allem an Verkehrs-Rowdies auf zwei Rädern. „Wer Rad fährt, trägt dieselbe Verantwortung für sich und andere wie zum Beispiel ein Autofahrer“, sagt CosmosDirekt-Experte Bernd Kaiser.

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Nicht nur beleuchtet und gut markiert sollen die Wege für Radler sein. Voraussetzung ist, dass sie überhaupt existieren. Über die Hälfte der Befragten (54 Prozent) reagiert ungehalten, wenn der Radweg fehlt. Zeigen blaue runde Schilder einen Radweg an, ist seine Benutzung jedoch Pflicht. „Nur Kinder bis zum 8. Lebensjahr müssen auf dem Gehweg fahren. Bis zur Vollendung des 10. Lebensjahres können sie zwischen Gehweg und Fahrbahn wählen. Danach müssen sich Radler die Straße mit Autofahrern und öffentlichen Verkehrsmitteln teilen“, sagt Bernd Kaiser. Andernfalls drohen mindestens 15 Euro Bußgeld.

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Autofahrer gegen Radfahrer – eine gewachsene Antipathie!? Störfaktor Nummer eins für Radler im Straßenverkehr (67 Prozent) sind und bleiben Autofahrer der unvorsichtigen und rücksichtslosen Sorte. Klar ist: Zweirädrige Verkehrsteilnehmer sollten Gefahren stets aktiv vermeiden und zusätzlich durch Fahrradhelm und gut sichtbare Kleidung vorbeugen. „Gerade Fahrradfahrer sind bei Unfällen mit Autos einer hohen Verletzungsgefahr ausgesetzt. Schwere gesundheitliche Folgen können zu einer anhaltenden finanziellen Belastung führen“, sagt CosmosDirekt-Versicherungsexperte Bernd Kaiser.

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  • 1 Repräsentative forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt. Im März 2015 wurden 1.500 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt, die ein Fahrrad besitzen und es auch selbst nutzen.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel