Futter fürs Sparschwein: So viel Taschengeld bekommen Kinder in Deutschland

11.07.2017 - Faktencheck

  • 60 Prozent der Grundschulkinder in Deutschland bekommen Taschengeld.
  • Wie viel die Eltern zahlen, wie oft und nach welchen Kriterien sie das Taschengeld festlegen, zeigt die aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt.1

Sparen statt Prassen? Verantwortungsvoller Umgang mit Geld will gelernt sein. Gut geschult ist, wer schon im Kindesalter mit seinem Taschengeld haushalten musste. Wie viel, wie oft und wofür Grundschüler in Deutschland heute ihren Obolus bekommen, zeigt die aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:.

Mehr als fünf Euro oder gar nichts: Wie viel Eltern geben
CosmosDirekt hat bei Müttern und Vätern von Erst- bis Viertklässlern nachgefragt, wie hoch das wöchentliche Taschengeld ausfällt. Das Ergebnis: 17 Prozent finden zwei bis drei Euro adäquat. Ähnlich viele Elternpaare (16 Prozent) lassen maximal zwei Euro pro Woche springen. Fünf Euro und mehr bekommen 15 Prozent der Grundschüler. Für 40 Prozent der Befragten trifft nichts davon zu: Sie geben gar kein Taschengeld.

Kinder-Portemonnaies werden wöchentlich gefüllt
In Deutschland bekommen Grundschüler durchschnittlich 3,60 Euro Taschengeld pro Woche, also im Durchschnitt immerhin 15,60 Euro pro Monat. Die Mehrheit der Eltern (73 Prozent) zahlt ihre Kids wöchentlich aus und vereinfacht ihnen so den Umgang mit ihrem Budget. Knapp jede vierte Familie (23 Prozent) zahlt das „Mini-Gehalt“ einmal im Monat.

Je älter, desto mehr: Wann das „Einkommen“ steigt
Auf den Geburtstag freuen sich viele Kinder nicht nur wegen der Geschenke und Süßigkeiten, sondern auch, weil sie damit automatisch in eine neue „Einkommensstufe“ rutschen. Die Mehrheit (65 Prozent) deutscher Eltern macht die Höhe des Taschengeldes vom Alter ihres Nachwuchses abhängig. Für ein Fünftel (20 Prozent) der Mütter und Väter dagegen ist das Verhalten des Kindes relevant. 16 Prozent machen das Mini-Einkommen von der Klassenstufe und 11 Prozent von den Schulnoten abhängig.

Taschengeld clever anlegen
Investieren wie die Profis – Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt, rät Eltern kleiner Sparfüchse: „Taschengeld und Geldgeschenke zusammen ergeben im Jahr schnell mehrere hundert Euro. Damit dieses Geld nicht sofort bzw. nur für Konsum ausgegeben wird, sollten Eltern mit ihrem Kind auch über das Thema Sparen sprechen. Erziehungsberechtigte sollten das Geld außerdem in Absprache mit den Kleinen anlegen und ihnen vermitteln, dass es ihr Erspartes ist und bleibt.“

  • 1 Repräsentative Umfrage „Taschengeld“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2017 wurden 500 Eltern von Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel