Urlaubsumfrage 2018: Deutsche Autourlauber zieht es ans Meer

12.07.2018 - Faktencheck

  • In mehreren Bundesländern haben die Sommerferien bereits begonnen: Am liebsten machen sich die deutschen Sommerurlauber dabei mit dem Auto (66 Prozent) auf den Weg, ergab eine aktuelle forsa-Umfrage1 im Auftrag von CosmosDirekt.
  • 53 Prozent der Autourlauber bleiben in Deutschland. Top-Destination im Inland ist die Ostsee.
  • Ins europäische Ausland reisen 41 Prozent der Sommerurlauber: Die Top-Reiseziele sind Italien, Österreich und Frankreich. Hier sind wichtige Punkte zu beachten.

Wohin fahren die Deutschen in diesem Sommer am liebsten mit dem Auto? Das beleuchtet die repräsentative forsa-Trendumfrage im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:

URLAUB IN DEUTSCHLAND IST BELIEBT

  • Wer mit dem Auto in die Ferne schweift, ist oft lange unterwegs und muss einen Zwischenstopp mit Übernachtung einlegen. Schneller sind meist Urlaubsziele in Deutschland erreicht. Laut aktueller Umfrage entscheiden sich mehr als die Hälfte (53 Prozent) der deutschen Autourlauber dafür, in der Bundesrepublik Urlaub zu machen.
  • Top-Reiseziel innerhalb Deutschlands ist die Ostsee: 13 Prozent machen sich auf, um sich in Badeorten wie Kühlungsborn, Travemünde oder Ueckermünde ins kühle Nass zu stürzen.
  • Die Nordsee gehört ebenfalls zu den Top-Reisezielen der Autourlauber (10 Prozent), genauso wie Reiseziele in Süddeutschland (11 Prozent).
  • Ob beim Windsurfen, Mountainbiken oder Wandern: Auch bei den Freizeitaktivitäten im Urlaub kann schnell ein Unfall passieren. Frank Bärnhof, Versicherungsexperte von CosmosDirekt, rät: „Besonders für Urlauber, die körperlich aktiv sind, ist eine private Unfallversicherung wichtig. Denn Unfälle, die in der Freizeit oder im Urlaub passieren, sind nicht durch die gesetzliche Unfallversicherung abgedeckt“. Eine private Unfallversicherung kann beispielsweise auch die Bergungskosten bei einer unfallbedingten Bergung, wie zum Beispiel Rettung, Suchaktion und Transport zum Krankenhaus, übernehmen.

DOLCE VITA, KAISERSCHMARRN UND ROTWEIN

  • Gebucht: Sonnensicherheit! 41 Prozent der deutschen Autourlauber planen in diesem Sommer eine längere Autofahrt ein, um im europäischen Ausland zu entspannen.
  • Von Bergpanorama bis Sandstrand: Top-Urlaubsziele im Ausland sind Italien (13 Prozent), Österreich (8 Prozent), gefolgt von Frankreich, den Niederlanden und Skandinavien (jeweils 5 Prozent).

ANDERE LÄNDER, ANDERE SITTEN

Wer im Ausland mit dem Auto fahren will, sollte sich vorher über aktuelle Verkehrsvorschriften und gesetzliche Regelungen im Urlaubsland informieren. Frank Bärnhof: „Bei Verstößen kommen auf Autofahrer Bußgelder zu, die die Urlaubskasse unnötig belasten. Daher sollten Autoreisende bei ihrer Tour durch das europäische Ausland einiges beachten.“

  • Italien: Auch in Bella Italia dürfen Autofahrer beispielsweise nur mit Freisprecheinrichtung telefonieren. Wer sich nicht daran hält, muss mit einer Geldstrafe von mindestens 160 Euro rechnen.2 Zudem müssen alle Fahrzeuginsassen außerhalb geschlossener Ortschaften eine Warnweste tragen, wenn sie das Fahrzeug verlassen und sich auf der Fahrbahn aufhalten.
  • Österreich: Wichtig zu wissen für Österreich-Urlauber: Wird die Polizei zu einem Verkehrsunfall mit Sachschaden gerufen, obwohl die Beteiligten ihre Daten auch ohne Hilfe austauschen könnten, wird eine Unfallmeldegebühr von 36 Euro fällig.3 Und auch in Österreich gilt das Handyverbot am Steuer – bei Missachtung müssen Autofahrer mit einem Bußgeld von mindestens 50 Euro rechnen.
  • Frankreich: Bei Touren durch Frankreich sollte ein Warndreieck sowie eine Warnweste für jeden Mitreisenden im Auto verstaut werden. Ist dies nicht der Fall, wird ein Bußgeld von 135 Euro fällig.4 Ab 1. Juli gilt eine neue Geschwindigkeitsbegrenzung auf allen französischen Landstraßen ohne Mittelleitplanke: Die Höchstgeschwindigkeit wurde von 90 km/h auf 80 km/h gesenkt. Zudem gibt es in Frankreich in mehreren Städten Umweltzonen, die nur mit gültiger Umweltplakette befahren werden dürfen. Die Plakette ist auch für ausländische Fahrzeuge seit dem 01.02.2017 vorgeschrieben. Für Verstöße fallen Bußgelder zwischen 68 und 375 Euro an.5

Reiseziele mit dem Auto:

GesamtNordNRWMitteSüdOst

Ostsee

13 %

17 %

10 %

5 %

7 %

26 %

Nordsee

10 %

13 %

19 %

15 %

5 %

3 %

Süddeutschland

11 %

10 %

11 %

9 %

12 %

9 %

Italien

13 %

8 %

7 %

4 %

26 %

8 %

Österreich

8 %

4 %

6 %

7 %

11 %

8 %

Frankreich

5 %

5 %

5 %

7 %

3 %

3 %

Niederlande

5 %

3 %

11 %

6 %

2 %

2 %

Skandinavien

5 %

9 %

2 %

5 %

1 %

8 %

  • Basis: Diejenigen, die in diesem Sommer mit dem Auto verreisen wollen bzw. bereits verreist waren

  • Offene Abfrage; Mehrfachnennungen möglich

  • Nord = Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein

  • Mitte = Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

  • Süd = Bayern, Baden-Württemberg

  • Ost = neue Bundesländer einschließlich Berlin


Weitere Informationen zum Thema

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann empfehlen Sie ihn gerne weiter!


Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel


Sabine Gemballa