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Eltern sorgen vor: Mehr als jeder zweite ABC-Schütze bei Unfall abgesichert

29.08.2011 - Versicherungstipp

Mit dem Start in die Schule werden Kinder selbstständiger und gehen mehr und mehr ihren eigenen Weg. Wie gut sie dabei abgesichert sind, zeigt CosmosDirekt – und gibt Eltern Tipps, worauf sie bei der Vorsorge achten sollten.

Über 700.000 Kinder packen in diesem Jahr erstmals ihren Ranzen und starten in die Schule. Damit die Kleinen in ihrem neuen Lebensabschnitt gut abgesichert sind, sorgt ein Großteil der Eltern vor: 62 Prozent haben eine private Unfallversicherung abgeschlossen. Ein Viertel (24 Prozent) verfügt über eine Invaliditätsversicherung, 45 Prozent über eine Sparanlage für ihr Kind. Das zeigt eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt unter 1.011 Müttern und Vätern mit Kindern zwischen sechs und neun Jahren.

„Doch nicht alle Familien erhalten schon Bestnoten, wenn es um die Absicherung ihres Kindes geht. Zum Schulanfang wird es Zeit, das Thema Sicherheit und Finanzen auf den Stundenplan zu setzen – für Eltern und Kinder“, sagt Silke Barth von CosmosDirekt. Die Expertin erläutert, was Eltern rund um Versichern und Sparen wissen sollten.

1. Für kleine und große Missgeschicke: die private Haftpflichtversicherung

Schrammt das Kind mit seinem Rad an einem Auto entlang, ist das ein Fall für die private Haftpflichtversicherung. Sie ist die wichtigste Police für Familien und kommt für Schäden auf, die man anderen zufügt. Doch ein genauer Blick in die Vertragsdetails lohnt. Denn sind Kinder jünger als sieben Jahre, können sie für Schäden nicht persönlich haftbar gemacht werden. Im fließenden Straßenverkehr liegt die Altersgrenze bei zehn Jahren. Und ist den Eltern keine Verletzung der Aufsichtspflicht vorzuwerfen, bleibt der Geschädigte in der Regel auf den Kosten sitzen. „Eltern müssen dann zwar rein juristisch nicht für Schäden haften, die ihre Kinder anrichten. Aber viele fühlen sich moralisch dazu verpflichtet. Deshalb sollten diese Fälle mitversichert werden“, sagt Barth. Viele Versicherer bieten entsprechende Familientarife an.

2. Schutz rund um die Uhr: Kinderinvaliditäts- und private Unfallversicherung

Eine Krankheit oder ein Unfall reicht manchmal schon aus, um alle Träume zu zerstören, die Eltern für ihr Kind hatten. In über 80 Prozent¹ der Fälle sind Krankheiten die Ursache für bleibende Schäden. Eine Kinderinvaliditätsversicherung unterstützt die Eltern finanziell, wenn ihr Kind durch Krankheit oder Unfall zum Pflegefall wird. Barth: „Die Behinderung bleibt häufig ein Leben lang. Das muss auch für den Schutz gelten. Die Police sollte eine monatliche Rente bieten.“ Ist eine Kinderinvaliditätsversicherung aufgrund einer Vorerkrankung zu teuer, ist eine private Unfallversicherung die Alternative. Sie kommt für bleibende Folgen nach einem Unfall auf. Rund vier von fünf Kindern (78 Prozent) legen den Schulweg zu Fuß, mit dem Bus oder Fahrrad zurück. 54 Prozent ihrer Eltern machen sich Sorgen, dass ihnen etwas zustoßen könnte. Schutz bietet die gesetzliche Unfallversicherung – aber nur auf dem direkten Schulweg sowie in der Schule. Macht das Kind einen Umweg zu einem Freund, ist es – wie auch in der gesamten Freizeit – nicht abgesichert. Eltern sollten deshalb privat vorsorgen. „Für Familien ist bei einer Unfallpolice das sogenannte ‚Rooming in‘ sinnvoll. Dann erhalten Eltern einen Zuschuss, wenn sie nach einem Unfall bei ihrem Kind im Krankenhaus übernachten“, rät Barth.

3. Sparen fürs Kind: die flexible Geldanlage

Neue Kleidung, der nächste Schulausflug, ein größeres Fahrrad: Für ein Einzelkind zum Beispiel geben Eltern bis zu seinem 18. Lebensjahr rund 120.000 Euro aus. Die Expertin empfiehlt Eltern, regelmäßig Geld zurückzulegen, damit auch unvorhergesehene Ausgaben kein Loch in die Familienkasse reißen. „Bei der Wahl der richtigen Geldanlage zählt nicht allein eine gute Verzinsung. Schnell an das Geld zu kommen, kann im Notfall entscheidend sein“, sagt Barth. Bei der Flexiblen Vorsorge von CosmosDirekt etwa können Anleger monatlich auf ihr Guthaben zugreifen. Die Zinsen steigen von 1,5 Prozent im ersten Jahr auf garantiert 3,5 Prozent im fünften.

4. Training für die Finanzfitness: Taschengeld

Sparen wie die Großen – das sollten schon die Kleinsten lernen. Der beste Weg: Taschengeld. 63 Prozent der Kinder bekommen laut forsa-Umfrage wöchentlich Münzen für ihr Sparschwein. Mit dem Geld gehen Deutschlands Grundschüler vorbildlich um: Drei von vier Kindern (74 Prozent) legen einen Großteil zurück. Allerdings erhält auch jedes dritte Kind (34 Prozent) gar kein Taschengeld. Silke Barth: „Taschengeld ist wichtig, um den Umgang mit Geld frühzeitig zu lernen. Kinder erfahren, wie sie am besten haushalten – und warum es sich lohnt, zu sparen.“ Die deutschen Jugendämter empfehlen aktuell für Kinder zwischen sechs und sieben Jahren ein Taschengeld in Höhe von 1,50 bis 2 Euro pro Woche, für Acht- bis Neunjährige bis zu 2,50 Euro.

  • 1 Quelle: Statistisches Bundesamt, Schwerbehindertenstatistik 2007 (keine Berücksichtigung der angeborenen Behinderung)


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel