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Krank im Bett statt spielend am Strand: Was Familien beachten sollten, wenn der Urlaub ausfällt

25.06.2012 - Versicherungstipp

Ob Husten oder Schnupfen, Masern oder Mumps – die plötzliche Krankheit eines Kindes kann die Reiseplanung der Eltern ganz schön durcheinanderbringen: Laut einer forsa-Umfrage von Cosmos-Direkt musste jeder Fünfte (19 Prozent) über Dreißig bereits einmal einen Urlaub absagen, weil der Nachwuchs krank war. Welche Versicherungen für den Ernstfall unbedingt ins Gepäck gehören und was man bei einem Abschluss beachten sollte, erklärt Sabine Kreutzer-Martin, Versicherungsexpertin von CosmosDirekt:

Bereits seit Wochen ist der Ausflug ans Meer geplant – und dann macht die Mittelohrentzündung der Kleinen einen Strich durch die Rechnung. Ein Infekt während der Reise ist noch einmal schlimmer. Muss man den Urlaub vorab stornieren oder sogar abbrechen, kann das für die Familienkasse schnell teuer werden. Laut forsa schließen 69 Prozent der befragten Eltern immer oder zumindest bei längeren Reisen eine Reiserücktrittsversicherung ab. „Die Faustregel lautet: Je teurer der gebuchte Urlaub ist und je weiter weg das Reiseziel, umso wichtiger ist es, eine entsprechende Police abzuschließen“, rät Sabine Kreutzer-Martin. Die wichtigsten Versicherungstipps für Familien:

Tipp 1: Leistung checken
Eltern sollten genau prüfen, welche Leistungen die Reiserücktrittsversicherung einschließt. Eine gute Versicherung kommt nicht nur für die Kosten auf, wenn ein Familienmitglied erkrankt und die Reise nicht angetreten werden kann. Sie greift auch, wenn zum Beispiel die Oma krank wird und die Familie ihren Urlaub absagen muss. Außerdem wichtig: Achten Sie darauf, dass Impfunverträglichkeiten mit abgesichert sind.

Tipp 2: Auf den richtigen Tarif achten
Bei der Reiserücktrittversicherung ist für Eltern mit Kindern der Familientarif die günstigste Variante. Ebenfalls sollte der Vertrag keine Selbstbeteiligung beinhalten, da sich diese meist finanziell nicht lohnt.

Tipp 3: Krankenversicherung fürs Ausland nicht vergessen
In vielen Ländern sind die Leistungen der Krankenkasse eingeschränkt oder entfallen ganz. Unverzichtbar ist daher eine Reise-Krankenversicherung. Sie übernimmt die Kosten für Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte und Medikamente und besonders wichtig: Sie zahlt für einen Rücktransport nach Hause, für den die gesetzliche Krankenkasse nicht aufkommt. Achtung: Man sollte darauf achten, dass der Versicherer den Rücktransport auch zahlt, wenn er medizinisch sinnvoll und vertretbar ist. Dies ist gegeben, wenn die Heilungschancen zu Hause in gewohnter Umgebung und im Kreis der Familie besser sind als in dem fremden Urlaubsland und der Versicherte transportfähig ist.

Die dargestellten Ergebnisse stammen aus einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Bundesweit wurden 1.009 Frauen und Männer mit Kindern unter 18 Jahren im Haushalt lebend befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel