CosmosDirekt - Die Versicherung.

Am Ende der Arbeitskraft: Was Berufsunfähigkeitsschutz leistet

29.09.2016 - Versicherungstipp

  • Einer forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt zufolge schätzen drei Viertel der Erwerbs-tätigen in Deutschland das eigene Risiko, einmal berufsunfähig zu werden, als eher gering oder sogar sehr gering ein.
  • Laut Statistik wird jeder fünfte Erwerbstätige im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig.

„Mir wird schon nichts passieren!“ So oder ähnlich denken viele deutsche Erwerbstätige. Tatsächlich schätzen 77 Prozent das eigene Risiko, einmal berufsunfähig zu werden, als eher gering oder sogar sehr gering ein, wie eine forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt belegt.1 Doch bereits eine berufliche Zwangspause wegen eines schweren Unfalls oder einer unerwarteten Krankheit ist häufig mit finanziellen Einbußen verbunden – und ein endgültiges Ausscheiden aus dem Arbeitsleben erst recht. CosmosDirekt-Versicherungsexpertin Silke Barth erklärt, worauf es bei der richtigen Vorsorge ankommt.

Arbeitnehmer schätzen ihr Berufsunfähigkeitsrisiko zu gering ein
Die Deutschen sind Berufsoptimisten: 48 Prozent der Erwerbstätigen denken, sie persönlich haben ein geringes Risiko, berufsunfähig zu werden. 29 Prozent gehen sogar von einem sehr geringen Risiko aus. Die Pessimisten sind dagegen in der Minderheit: Nur ein Fünftel der Erwerbstätigen schätzt das eigene Risiko, berufsunfähig zu werden, als eher hoch (15 Prozent) oder sehr hoch (5 Prozent) ein. Rein statistisch betrachtet, entspricht das sogar der Realität – denn etwa 20 Prozent der Erwerbstätigen werden im Laufe ihres Arbeitslebens berufsunfähig. Aber unabhängig von der persönlichen Risikoeinschätzung kann eine Berufsunfähigkeit jeden treffen: „Für Erwerbstätige ist ein privater Berufsunfähigkeitsschutz ein Muss, denn die staatliche Erwerbsminderungsrente stellt lediglich eine Grundsicherung dar, mit der sich der ge-wohnte Lebensstandard meist nicht aufrechterhalten lässt“, erklärt Silke Barth, Vorsorgeexpertin von CosmosDirekt.

Mit der Vorsorge so früh wie möglich starten
Vor allem jungen Berufstätigen rät Silke Barth, sich so früh wie möglich abzusichern: „Der Abschluss ist bereits zum Ausbildungsstart bzw. zum Studienbeginn möglich und sinnvoll, da kaum oder keine Ansprüche auf Leistungen der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente bestehen.“ Gerade für Berufseinsteiger, Auszubildende oder Studenten bieten Versicherer passend zum begrenzten Budget besondere Tarife mit niedrigeren Startbeiträgen in den ersten Jahren bei 100-prozentigem Versicherungsschutz an. Grundsätzlich hilft beim Festlegen der Höhe der Berufsunfähigkeitsrente die Faustregel: Der Betrag aus der Berufsunfähigkeitsversicherung sollte mindestens zwei Drittel des letzten Nettoeinkommens abdecken.

Die Absicherung sollte zur Lebenssituation passen
Elternzeit, Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit sind nur wenige von vielen denkbaren Ereignissen, die die finanzielle Sicherheit im Laufe des Berufslebens gefährden können. In solchen Fällen zählt jeder Cent – auch Versicherungsbeiträge können die Betroffenen dann an ihre Grenzen bringen. Silke Barth weiß: „Bei vielen Versicherern besteht die Möglichkeit, die Beitragshöhe je nach Lebenssituation vorübergebend zu kürzen oder auszusetzen. So bleibt der Versicherte flexibel. Einen weiteren wichtigen Handlungsspielraum erhält sich, wer eine Police mit Nachversicherungsgarantie wählt.“ Damit lässt sich die vereinbarte Berufsunfähigkeitsrente nach Bedarf erhöhen – wenn etwa ein Kind geboren wird und danach mehr Menschen von dem erwirtschafteten Einkommen abhängig sind oder zum Beispiel nach einer Beförderung das Nettogehalt steigt. „Die Nachversicherungsgarantie erspart in diesen Situationen einen erneuten medizinischen Check“, erklärt die Expertin.

  • 1 Bevölkerungsrepräsentative Studie „Wer, wenn nicht ich? – Verantwortung in Deutschland“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Mai 2016 wurden in Deutschland 2.000 Personen ab 18 Jahren befragt.


Weitere Informationen zum Thema

Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Dann empfehlen Sie ihn gerne weiter!


Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel