Autonome Fahrzeuge überzeugen Deutsche nicht

31.01.2018 - Versicherungstipp

  • Laut einer repräsentativen forsa-Umfrage haben 68 Prozent der Deutschen kein Vertrauen in selbstfahrende Autos.
  • CosmosDirekt-Experte Frank Bärnhof erklärt, was es bei den verschiedenen Automatisierungsstufen zu beachten gilt.

Was früher nach Science-Fiction-Film klang, ist heute so gut wie Realität im Straßenverkehr: Bereits seit Jahren testen Automobilhersteller verschiedene Techniken für automatisiert fahrende Modelle, die in bestimmten, fest definierten Fällen die Steuerung des Fahrzeugs übernehmen. Die Deutschen sehen die Markteinführung von selbstfahrenden Autos allerdings kritisch: Laut einer aktuellen forsa-Umfrage1 im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland, haben mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Deutschen kein Vertrauen in selbstfahrende Autos. 49 Prozent glauben nicht, dass autonom fahrende Pkws den Straßenverkehr sicherer machen. Kfz-Versicherungsexperte Frank Bärnhof erklärt, was Versicherte beachten sollten.

FAHRER TRÄGT VORERST WEITERHIN DIE VERANTWORTUNG

Bundestag und Bundesrat haben einen Gesetzesentwurf angenommen, mit dem das Zusammenwirken zwischen Fahrer und hoch- oder vollautomatisiertem Fahrzeug geregelt wird.2 Entscheidend dabei ist, dass trotz modernster Technik die letzte Verantwortung vorerst grundsätzlich beim Autofahrer liegt. „Auch bei teilautomatisierter und hochautomatisierter Fahrweise müssen Fahrer jederzeit die Oberhand über die Steuerung behalten und daher stets wahrnehmungsbereit bleiben. Kommt es zu einem Unfall, haften sie nach aktueller Rechtslage weiterhin selbst“, sagt Frank Bärnhof.

DIE AUTOMATISIERUNGSSTUFEN IM ÜBERBLICK3:

  • Beim teilautomatisierten Fahren muss der Autofahrer das System während der gesamten Tour überwachen und zu jedem Zeitpunkt bereit sein, selbst zu übernehmen.
  • Beim hochautomatisierten Fahren warnt die Technik den Fahrer rechtzeitig, wenn dieser eingreifen muss. Eine dauerhafte Überwachung ist nicht nötig.
  • Fahrer vollautomatisierter Pkws müssen das System ebenfalls nicht unterwegs kontrollieren: Es kann in jeder Fahrsituation einen „risikominimalen“ Zustand herstellen.
  • Beim autonomen oder fahrerlosen Fahren übernimmt das System die volle Fahrkontrolle. Alle Personen im Wagen sind nur Passagiere.
  • 1 Repräsentative Umfrage „Auto der Zukunft“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juli 2017 wurden in Deutschland 1.206 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.

  • 2,3 Die Bundesregierung


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel


Sabine Gemballa