Marderbisse – erkennen, vermeiden, vorsorgen

23.10.2018 - Versicherungstipp

  • Achtung Raubtier: Jeder dritte Autofahrer (31 Prozent) hatte schon einmal einen Schaden am Wagen durch einen Marderbiss. Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage1 im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.
  • Insbesondere Autofahrer aus kleineren Orten wurden dabei von dem unerwünschten Besuch geplagt (43 Prozent).
  • Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, erklärt, wie sich die Tiere am besten abschrecken lassen und wer die Kosten übernimmt, falls es doch einmal zu einem Schaden durch Marderbiss kommt.

Ein Schreck am Morgen: Der Wagen springt nicht an. Nicht immer hat die Batterie den Geist aufgegeben. Vor allem in der kalten Jahreszeit machen es sich Marder gern im Motorraum gemütlich und zerstören mit ihren spitzen Zähnen Kabel und Schläuche. Das ist nicht nur ärgerlich, sondern kann auch teuer werden. Frank Bärnhof von CosmosDirekt erklärt, wie sich die Pelztiere am besten fernhalten lassen, und wer für den Schaden aufkommt, falls sich ein Marder am Wagen zu schaffen gemacht hat.

WORAN ERKENNE ICH, OB EIN MARDER AM WERK WAR?

Bereits jeder dritte Autofahrer (31 Prozent) hatte schon einmal einen Schaden durch einen Marderbiss. Zum Vergleich: Von einer Kollision mit Haarwild, zum Beispiel mit Rehen oder Wildschweinen, waren 21 Prozent der Befragten betroffen, von Lackschäden durch Insekten 18 Prozent. Marder sind somit laut Umfrage die Fahrzeug-Schädlinge Nummer eins. „Vor allem in den kälteren Monaten des Jahres sollten Autofahrer regelmäßig einen prüfenden Blick unter die Motorhaube werfen, um Marderbesuch frühzeitig zu erkennen“, empfiehlt Frank Bärnhof. „Ein gezielter Check des Isoliermaterials, der Strom- und Zündkabel sowie der Kühlwasser- und Scheibenwischerschläuche bringt Klarheit.“

WIE SCHÜTZE ICH MEIN AUTO GEGEN DIE LÄSTIGEN BESUCHER?

Einmal Marder im Auto – immer Marder im Auto? Hausmittelchen wie Mottenkugeln oder WC-Steine halten die Raubtiere nicht ab. Und auch Abwehrsprays und Ultraschallgeräte bieten meist keinen dauerhaften Schutz. „Die einzig wirksame Methode, um neuen Marderschäden vorzubeugen, ist eine gründliche Motorwäsche in der Werkstatt: Sie beseitigt Reviermarkie-rungen, die wiederum andere Marder anlocken können“, so Frank Bärnhof.

WER KOMMT FÜR DIE SCHÄDEN AUF, DIE MARDER AN MEINEM AUTO VERURSACHT HABEN?

Ob zerbissene Zündkabel oder zerstörte Kühlwasserschläuche: Für direkt sichtbare, unmittelbare Schäden kommt die Teilkaskoversicherung auf – in den meisten Fällen haftet sie auch dann, wenn nur ein Basistarif abgeschlossen wurde. Schäden durch Marder können jedoch auch gravierendere Folgen mit sich bringen, die viel Geld kosten. Ein zerbissenes Zündkabel kann beispielsweise den Katalysator lahmlegen. Durch undichte Kühlschläuche kann sich der Motor überhitzen und kaputte Gummi-Manschetten können Antriebs- und Achsgelenke in Mitleidenschaft ziehen. Dazu Frank Bärnhof: „Damit bei Marderbissen auch teure Folgeschäden abgedeckt sind, sollten Autobesitzer beim Abschluss einer Teilkasko-Police beachten, ob sie alle Reparaturkosten einschließt.“

  • 1 Repräsentative Umfrage "Kfz-Sicherheit 2018" des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April und Mai 2018 wurden in Deutschland 1.506 Autofahrer über 18 Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel


Sabine Gemballa