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Achtung Wildwechsel: Welche Versicherung bei Unfällen mit Tieren hilft

11.04.2016 - Versicherungstipp

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  • Nicht nur Herbstzeit ist Wildwechselzeit. Auch im Frühjahr überqueren Tiere häufig Straßen – ein Risiko, das viele Autofahrer unterschätzen.
  • Wie Sie einen Zusammenstoß vermeiden und welche Versicherung im Fall eines Wildun-falls einspringt, erklärt CosmosDirekt.

Im Jahr 2015 wurden im Schnitt jeden Tag rund 650 Wildunfälle bei den Kfz-Versicherern in Deutschland gemeldet.1 In Folge der Zeitumstellung ist gerade jetzt erhöhte Vorsicht geboten: Auf dem Weg zur Arbeit geraten Autofahrer wieder in die Morgendämmerung, in der Rehe und Wildschweine auf Nahrungssuche sind und dabei gerne mal die Straße überqueren. Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt, erklärt, wie man eine Kollision mit Reh, Hirsch oder Wildschwein vermeidet und welche Versicherung hilft, wenn es doch passiert ist.

Wie Fahrer Wildunfällen vorbeugen können
Wildunfälle sind in Deutschland keine Seltenheit. Deshalb gilt es, auf kreuzendes Wild vorbe-reitet zu sein: Besonders in der Dämmerung sollten Autofahrer vorausschauend fahren und in der Nähe von Wald und Feld die Geschwindigkeit senken. Bleiben Tiere reglos auf der Fahrbahn stehen, empfiehlt es sich, kontrolliert zu bremsen, das Fernlicht abzublenden und zu hupen, um sie zu vertreiben.

Wenn der Zusammenstoß unvermeidbar ist
Ist der Bremsweg zu lang, um eine Kollision mit dem Tier zu vermeiden, sollte man nicht versu-chen auszuweichen. Dies birgt das Risiko eines noch gefährlicheren Zusammenstoßes mit ei-nem anderen Wagen oder, die Kontrolle über das Fahrzeug zu verlieren.

Der richtige Versicherungsschutz
Ist es zu einem Wildunfall gekommen, springt die Teilkaskoversicherung ein: Sie kommt für Schäden am eigenen Auto auf. „Versicherte sollten jedoch prüfen, wann ihre Police greift“, rät Frank Bärnhof. „Der Versicherungsschutz sollte den sogenannten erweiterten Wildschaden-Schutz beinhalten. Dann greift die Versicherung bei einem Zusammenstoß mit Tieren aller Art, und nicht nur bei bestimmten Tierarten wie beispielsweise dem Haarwild.“

Was tun bei einem Wildunfall?

  • Unfallstelle sichern: Warnblinkanlage einschalten und das Warndreieck aufstellen.
  • Tier nicht berühren: Wegen Tollwutgefahr das verletzte oder getötete Tier am besten nicht anfassen.
  • Polizei benachrichtigen und Wildunfall melden: Die Polizei nimmt den Unfall auf und infor-miert den Jagdpächter, der sich um das Tier kümmert.
  • Versicherung informieren und Fotos machen: Bilder von Unfallort, Tier und Fahrzeug unterstützen die rasche Schadenregulierung.
  • Wilderei ist strafbar: Auf keinen Fall totes Wild mitnehmen.
  • 1 GDV 2015


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel