Weihnachtsbaum: So gelingen Transport und Beleuchtung ohne Zwischenfälle

12.12.2018 - Versicherungstipp

  • Ob Nordmanntanne oder Blaufichte: Ein festlich geschmückter
    Christbaum gehört in den meisten Haushalten zur Weihnachtszeit
    dazu. Bei Transport und Dekoration ist jedoch Vorsicht geboten.
  • Wie Verbraucher ihren Baum sicher transportieren und dafür sorgen,
    dass in der heimischen Wohnstube ausschließlich die Kerzen feierlich
    brennen, erklärt Frank Bärnhof, Versicherungsexperte von
    CosmosDirekt.

Alle Jahre wieder: Es duftet nach gebrannten Mandeln und in den
Geschäften glitzern die Christbaumkugeln. Höchste Zeit, auch die eigenen vier
Wände festlich zu dekorieren. Star jedes Wohnzimmers ist traditionell der in
Kerzenlicht getauchte und festlich geschmückte Weihnachtsbaum. Doch bevor
Nordmanntanne, Blaufichte & Co. Kinder- und Erwachsenenaugen zum Leuchten
bringen, stehen ihr Transport und ihre sichere Beleuchtung auf dem
vorweihnachtlichen Programm. Worauf man dabei achten sollte, erklärt Frank
Bärnhof, Versicherungsexperte von CosmosDirekt
, dem Direktversicherer der
Generali in Deutschland.

GUT VERSTAUT, IST HALB ZU HAUSE

Stattliches Grün, gerade Spitze, auch Preis und Größe sind mit Budget und
Deckenhöhe vereinbar: Zeit, den Weihnachtsbaum in sein neues Zuhause zu
bringen. Idealerweise passt der Baum in den Kofferraum oder mit umgeklapptem
Rücksitz in den Innenraum. Für zusätzlichen Halt am besten mit Spanngurten
sichern. Wer den Baum auf dem Autodach transportieren möchte, sollte ihn
ebenfalls mit Spanngurten auf einem Dachgepäckträger gut befestigen.

BEI OFFENEM KOFFERRAUM DIE ROTE FAHNE HISSEN

Wenn der Baum im Kofferraum transportiert wird, sollte man folgendes beachten:
Dabei darf er allerdings maximal 1,5 Meter herausragen. Bei einer Strecke unter
100 Kilometern sind bis zu drei Meter erlaubt. Autofahrer müssen unter
Umständen auf die Kennzeichnung der weihnachtlichen Fracht achten: „Reicht
der Baum mehr als einen Meter über den Pkw hinaus, muss die Spitze
beispielsweise mit einer roten Fahne versehen werden. Auch die Rückleuchten
und das Kennzeichen dürfen nicht durch Äste verdeckt werden. Bei Dunkelheit ist
zusätzlich eine rote Leuchte erforderlich“
, sagt Frank Bärnhof. Wer den
Weihnachtsbaum nicht richtig sichert und andere dadurch gefährdet, riskiert ein
Bußgeld in Höhe von 60 Euro sowie einen Punkt in Flensburg.1

ENTSPANNTE HEIMFAHRT MIT BAUM AN BORD

Auf der Fahrt nach Hause heißt es dann: Runter vom Gas! Denn wer einen Baum
auf dem Dach oder im Kofferraum transportiert, sollte vorsichtig unterwegs sein
und auf keinen Fall zu dicht auf andere Fahrzeuge auffahren. „Das zusätzliche
Gewicht kann die Fahreigenschaften des Wagens erheblich beeinflussen“
, sagt
Frank Bärnhof. „Erhöhte Vorsicht gilt insbesondere in Kurven, beim
Beschleunigen oder Bremsen. Eine vorausschauende Fahrweise ist daher
besonders wichtig“
, so der Experte. Fällt der Christbaum trotz aller
Vorsichtsmaßnahmen herunter und nehmen andere Verkehrsteilnehmer dadurch
Schaden, übernimmt in der Regel die Kfz-Haftpflichtversicherung des
Verursachers die Kosten.

WEIHNACHTSBELEUCHTUNG: „OH DU SICHERE“

Baum und Fahrer sind wohlbehalten am Ziel angekommen: Nun beginnt das
Deko-Vergnügen. Wer seinen Weihnachtsbaum mit echten Kerzen zum Strahlen
bringen möchte, sollte vorher sicherstellen, dass der Stamm stabil im
Baumständer befestigt ist und der Baum nicht umkippen kann. Wichtig:
„Brennende Kerzen, egal ob am Christbaum oder Adventskranz, nie aus den
Augen lassen. Für den Notfall sollte ein mit Wasser gefüllter Eimer in Griffweite
stehen“
, sagt Frank Bärnhof. Aber nicht nur Kerzen können zu einem
Lichterbrand führen, auch defekte elektrische Lichterketten, die einen
Kurzschluss verursachen. Es empfiehlt sich, auf Qualität zu achten und nur
Lichterketten mit dem Prüfsiegel GS (Geprüfte Sicherheit) zu kaufen. Echte
Lebensretter im Ernstfall – nicht nur in der Weihnachtszeit – sind Rauchmelder.
Sie müssen grundsätzlich in Schlafräumen, Kinderzimmern und Fluren, die als
Rettungsweg dienen können, installiert sein.2 Im Fall einer starken
Rauchentwicklung werden Bewohner durch das laute akustische Signal vor der
Gefahr gewarnt.


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