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„O Tannenbaum“: Sicher durch die Weihnachtszeit

16.12.2014 - Versicherungstipp

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Plätzchen backen, Glühwein trinken, Kerzen anzünden: Vier von fünf Deutschen (78 Prozent) gefällt am Winter vor allem die Advents- und Weihnachtszeit. Das ergab eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt.1 Doch Vorsicht: Durch offenes Feuer steigt die Brandgefahr. CosmosDirekt erklärt, wie man sicher durch die besinnliche Zeit kommt.

Weihnachtszeit ist Lichterzeit: Kerzen und Lichterketten bringen Gemütlichkeit in die kalten, dunklen Wintermonate. Mit der heimeligen Atmosphäre ist jedoch schnell Schluss, wenn der Weihnachtsbaum Feuer fängt oder ein Kurzschluss in der Lichterkette einen Brand verursacht. Alljährlich steigt gegen Jahresende die Zahl der gemeldeten Brandschäden: Allein im Jahr 2012 verursachten 11.000 Brände in der Weihnachtszeit einen Schaden von insgesamt 32 Millionen Euro.2 Bernd Kaiser, Versicherungsexperte von CosmosDirekt, gibt Tipps für die Festzeit:

Tipp 1: Kerzen richtig anzünden
Echte Kerzen – das ist für viele Weihnachtsfans Romantik pur. Wichtig: Die Lichter des Tannenbaums von oben nach unten anzünden. So verhindert man, dass Kleidung mit den unteren Flammen in Berührung kommt. Und für den Fall, dass die Zweige doch einmal Feuer fangen, gehört neben den Baum ein Eimer Wasser zum Löschen.

Tipp 2: Kerzen im Auge behalten
Eine altbekannte Regel, gegen die man keinesfalls verstoßen sollte: Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen lassen – auch nicht, um „mal eben kurz für fünf Minuten“ zu telefonieren.

Tipp 3: Leicht entzündliche Deko vermeiden
Strohsterne oder Schleifen besser nicht an Tannenzweigen befestigen. Sie geraten ebenfalls schnell in Brand – genauso wie in Papier verpackte Weihnachtsgeschenke unterm Baum.

Tipp 4: Für ausreichenden Sicherheitsabstand sorgen
Für Gestecke und Kränze ist eine feuerfeste Unterlage Pflicht. Kerzen sollten in ausreichendem Sicherheitsabstand zu leicht entflammbaren Gegenständen wie Teppichen oder Gardinen aufgestellt werden.

Tipp 5: Vorsicht bei trockenen Nadeln
Werden Nadeln oder Blätter trocken, fangen sie schnell Feuer. Deshalb den Tannenbaum vor und an Weihnachten am besten in einem Eimer Wasser aufbewahren. Adventsgestecke ebenfalls regelmäßig mit Wasser besprühen, um sie feucht zu halten.

Tipp 6: Defekte Lichterketten entfernen
Sind Lichterketten oder -schläuche defekt, ist es besser, diese zu entsorgen. Durch einzelne kaputte Lämpchen erhöht sich die Leistung der übrigen. Sie können dann leichter überhitzen.

Wer kommt im Ernstfall für den Schaden auf?
Um auf Nummer sicher zu gehen, sollten Verbraucher nicht nur behutsam agieren, sondern sich auch gegen mögliche Schäden absichern. „Eine Hausratversicherung deckt kleine wie große Brandschäden ab“, sagt Bernd Kaiser. Fängt der Weihnachtsbaum oder der Adventskranz Feuer und beschädigt Hab und Gut, kommt sie zu Hilfe. Denn durch die Hausratversicherung sind Einrichtungs- und Gebrauchsgegenstände abgesichert. Haus- und Wohnungsbesitzer sollten darüber hinaus eine Wohngebäudeversicherung abschließen. Sie kann vor dem finanziellen Ruin schützen. Gleiches gilt für die Privat-Haftpflichtversicherung. „Fängt der Tannenbaum Feuer und setzt die Wohnung des Nachbarn in Brand, haftet der Brandverursacher mit seinem gesamten Vermögen“, so Bernd Kaiser.

  • 1 forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt, November 2014. Befragt wurden 1.002 Bundesbürger ab 18 Jahren.

  • 2 GDV e. V. 2013


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel