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Selbst ist die Frau:
Wie man auch im Alter nicht knapp bei Kasse ist

06.03.2012 - Versicherungstipp

Frauen erhalten nach wie vor oft deutlich weniger Rente als Männer. Altersarmut droht heute selbst Arbeitnehmerinnen mit guter Berufsausbildung. Doch Frauen können etwas gegen künftige finanzielle Engpässe tun, indem sie Finanzfallen erkennen und umgehen. Wie, das zeigt CosmosDirekt zum Weltfrauentag am 8. März.

Private Altersvorsorge ist für Frauen ein Muss, denn auf die staatliche Rente allein können sie sich nicht verlassen. So beziehen Frauen in den alten Bundesländern durchschnittlich 490 Euro Altersrente, Männer mit 985 Euro mehr als doppelt so viel. Es ist absehbar, dass ein Großteil der Frauen ihren Lebensstandard im Alter nicht halten kann. Dafür gibt es laut Silke Barth, Vorsorgeexpertin von CosmosDirekt, drei wesentliche Gründe: zu wenig private Altersvorsorge während der Babypause und in Teilzeitphasen sowie eine zu enge finanzielle Bindung an den Partner. Sie rät: „Frauen können diese Stolperfallen ganz einfach erkennen – und umgehen.“

Tipp 1: Im Teilzeitjob flexibel bleiben

Gerade Mütter arbeiten oft in Teilzeit, zudem entfallen zwei Drittel der mehr als sieben Millionen Minijobs auf Frauen. Der Verdienst ist entsprechend geringer und es fällt nicht immer leicht, etwas für das Alter zurückzulegen – gerade wenn unvorhergesehene Ausgaben anstehen. Damit bei finanziellen Engpässen keine Vorsorgeverträge gekündigt werden müssen, empfiehlt Silke Barth Frauen flexible Vorsorge-Lösungen: „So können Sparerinnen ihre Beiträge beliebig anpassen und je nach Lebenslage mal mehr, mal weniger sparen.“

Tipp 2: Auch während der Elternzeit vorsorgen

Bekommt die Familie Zuwachs, sind es auch heute noch oft die Mütter, die sich in den ersten Monaten oder Jahren in Vollzeit ums Kind kümmern. Zwar wird die Elternzeit bis zum dritten Lebensjahr des Kindes auf dem Rentenkonto gutgeschrieben. Doch viele junge Familien setzen die private Vorsorge aus, um das Budget zu schonen. „Es ist aber auch in dieser Phase sinnvoll und möglich, bestehende Verträge fortzuführen“, sagt Silke Barth. Ihr Tipp: „Unbedingt die Riesterförderung in der Elternzeit nutzen und besprechen, ob der Partner die Vorsorge finanziell unterstützen kann.“

Tipp 3: Nicht allein auf die Partnerschaft setzen

Ausschließlich gemeinsam mit dem Partner vorzusorgen, ist riskant. Rund 190.000 Ehen werden in Deutschland jährlich geschieden – mit finanziellen Folgen. Bei der Trennung werden alle während der Ehe erworbenen Rentenanrechte zur Hälfte geteilt. Das hat oft eine Mini-Rente für beide Seiten zur Folge. „Frauen sollten unbedingt selbst etwas für ihre Vorsorge tun – unabhängig davon, wie viel ihr Mann verdient und spart“, sagt Silke Barth. Sie rät vor allem zur Riester-Rente, ergänzt durch eine private Rentenpolice.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel