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Wie Verbraucher in Zeiten des digitalen Identitätsdiebstahls sicherer einkaufen

21.02.2014 - Versicherungstipp

Die Deutschen lieben Online-Shopping: 95 Prozent der Bundesbürger geben an, im Internet einzukaufen. Kleider, Bücher und Musik stehen ganz oben im Trend, wie eine aktuelle forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt zeigt.1 Damit der virtuelle Einkauf nicht zum finanziellen Fiasko wird, gilt es einige Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Deutsche lieben es, ihre Einkäufe per Rechner oder Tablet zu erledigen. Vorsicht ist hierbei geboten, denn Identitätsdiebstahl gehört zu einer der größten Gefährdungen im Internet, wie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik berichtet2. So erfragen Betrüger über speziell getarnte, sogenannte Phishing-Mails Benutzerdaten, wie beispielsweise den Zugang zum Online-Konto. Banken sind nicht immer verpflichtet, für entstandene Schäden aufzukommen. CosmosDirekt erklärt, wer bei Online-Banking-Betrug haftet – und gibt Tipps, wie man sich schützen kann.

Wer haftet beim Online-Banking-Betrug?
Banken sind durch den Gesetzgeber verpflichtet, sicheres Online-Banking anzubieten. In den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) sind auch die Haftungsbedingungen bei einem möglichen Schadenfall festgelegt. Nach den gesetzlichen Vorgaben haften Kunden, bis zu ihrer Konto-Sperranzeige bei der Bank, bei einem Schaden durch Missbrauch ihrer geheimen Zugangsdaten bis zu einem Betrag von 150 Euro selbst. Dies ist jedoch nur dann der Fall, wenn dem Kunden bei einem Missbrauch keine Mitschuld oder nur eine „einfache“ Fahrlässigkeit vorzuwerfen ist. Der Unterschied zwischen „einfacher“ und „grober“ Fahrlässigkeit kann aber unter Umständen sehr gering sein und muss im Zweifelsfall vor einem Gericht entschieden werden.

Tipps für ein möglichst sicheres Online-Banking

  • Verwahren Sie Online-Banking-Zugangsdaten wie beispielsweise PIN (Persönliche Identifikationsnummer) und TANs (Transaktionsnummern) an einem sicheren Ort. Auf einem PC oder Smartphone gespeicherte TANs, zum Beispiel in Form eines Fotos oder einer Datei, erleichtern Betrügern den Zugang zum Bankkonto. Achten Sie darauf, dass Sie Ihre Unterlagen zum Online-Banking getrennt aufbewahren.
  • Achten Sie bei der Nutzung des mTAN-Verfahrens (hierbei wird per SMS eine kurzzeitig nutzbare TAN übermittelt) darauf, dass Sie hier möglichst mit zwei Geräten parallel wie Smartphone und Computer arbeiten, um Datendiebstahl zu erschweren.
  • Führen Sie Ihr Online-Banking oder Einkäufe im Internet niemals auf fremden oder öffentlichen PCs (z.B. Internetcafés) oder Notebooks durch. Nutzen Sie niemals öffentliche WLAN-Hotspots, da diese zahlreiche Angriffspunkte bieten können. Sie können eine automatische WLAN-Erkennung in den Einstellungen Ihres Computers oder Smartphones abschalten.
  • Unter der gebührenfreien Rufnummer 116-116 können Kreditkarten nahezu aller Banken und Kreditkartenunternehmen jederzeit gesperrt werden.
  • Achten Sie darauf, dass die Software und Antivirus-Programme Ihres Rechners (PC, Notebook) immer auf dem aktuellsten Stand sind. Installieren Sie zusätzlich eine Firewall, um sich gegen ungewünschte Eindringlinge zu schützen.
  • Öffnen Sie niemals E-Mail-Anhänge eines Absenders, den Sie nicht kennen. Anfragen bezüglich persönlicher Zugangsdaten sollten Sie löschen.

Für alle Fälle: Der Konto-Schutzbrief
CosmosDirekt bietet mit dem Konto-Schutzbrief eine passende Absicherung, sollten Sie trotz aller Vorsicht Opfer eines Online-Banking-Missbrauchs werden. Der Schutzbrief sichert sämtliche Vermögensschäden bis zu 50.000 Euro im Jahr durch Kredit-, EC-Karten- oder Online-Banking-Missbrauch ab – auch bei einem Vorwurf der groben Fahrlässigkeit.

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • 1 Repräsentative forsa-Studie zum Onlineverhalten der Deutschen im Auftrag von CosmosDirekt unter 1.009 Internetnutzern zwischen 18 und 65 Jahren.

  • 2 https://www.bsi.bund.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/Presse2014/Mailtest_21012014.html


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel