Erste Hilfe: Trauen Sie sich?!

47 Prozent der deutschen Autofahrer trauen sich zu, bei einem Notfall jemanden wiederzubeleben.

07.06.2017 - Zahl des Tages

Was tun, wenn bei einem Unfall ein Mensch so schwer verletzt wurde, dass er nicht mehr atmet und keine Reaktion zeigt? Eine Situation, von der viele Autofahrer glauben, dass sie diese nicht korrekt meistern können: Nur 47 Prozent trauen sich zu, jemanden durch Herzmassage und Beatmung wiederzubeleben.1 Das zeigt eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. „Jede Hilfe ist besser als keine Hilfe“, sagt Frank Bärnhof, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt: „Hat der Verletzte einen Herzstillstand, steigen seine Überlebenschancen erheblich, wenn Herzdruckmassage und Beatmung durchgeführt werden.“ Wer zuerst am Unfallort eintrifft, ist verpflichtet zu helfen. Angst, etwas falsch zu machen, muss er dabei nicht haben. „Wer sein Bestes getan hat, muss keine negativen Konsequenzen befürchten.“ Bevor Erste Hilfe geleistet wird, sollten unbedingt die Unfallstelle abgesichert und Rettungskräfte benachrichtigt werden.

Ergebnisse der forsa-Umfrage im Detail (Auszug)

Es trauen sich die folgenden Erste-Hilfe-Techniken zu, diese auch im Notfall korrekt auszuführen:
GesamtMännerFrauen18- bis 29-Jährige30- bis 44-Jährige45- bis 59-Jährige60 Jahre und älter

Wiederbeleben (Herzmassage und Beatmung)

47 %

53 %

41 %

54 %

55 %

49 %

37 %

  • 1 Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Auto im Alltag“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im April 2017 wurden in Deutschland 1.006 Autofahrer befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel