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Wildunfall: Wussten Sie eigentlich...

... dass manche Teilkaskoversicherungen nicht bei allen Unfällen mit Tieren einspringen?

19.10.2011 - Versicherungstipp

Der Herbst kommt und die Abenddämmerung setzt jeden Tag früher ein. Die Gefahr steigt, bei Autofahrten zu später Stunde oder am frühen Morgen einen Wildunfall zu riskieren. Welche Versicherung für welchen Schaden aufkommt, erklärt der Versicherer CosmosDirekt:

  • Zusammenstöße mit sogenanntem Haarwild – Wildschweine, Füchse, Rehe oder Hasen – sind durch die Kfz-Teilkaskoversicherung abgedeckt.
  • Dagegen treten nur manche Teilkaskoversicherungen auch bei Unfällen mit Tieren ein, die nicht als Haarwild eingestuft werden, wie Pferde, Kühe, Schafe oder Ziegen. Andere Versicherer wiederum bieten Schutz bei Zusammenstößen mit Tieren aller Art, also auch Hunden, Katzen oder Vögeln. Nur wer einen Vertrag mit entsprechend versicherter Leistung vereinbart, ist auf der sicheren Seite. Bestehende Kfz-Versicherungsverträge sollten überprüft und gegebenenfalls angepasst werden.
  • Für Schäden durch Unfälle aufgrund eines Ausweichmanövers tritt in der Regel nur die Kfz-Vollkasko ein. Um das Risiko eines schweren Unfalls zu vermeiden, ist es aber ratsam, geradeaus in Richtung des Tieres zu fahren, anstatt unkontrolliert auszuweichen.
  • Kam es zu einem Crash mit einem Tier, sind grundsätzlich folgende Schritte zu beachten: Unfall unverzüglich bei der Polizei melden; Im Falle von flüchtendem Wild Unfallstelle und Fluchtrichtung markieren;Überfahrene Tiere nicht mitnehmen, es droht Anzeige wegen Wilderei.

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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel