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Wildwechsel-Saison: Welcher Versicherungsschutz bei Unfällen mit Tieren hilft

07.11.2013 - Versicherungstipp

Nicht alle Verkehrsteilnehmer kennen Zeichen und Regeln: Wildtiere etwa überqueren die Straßen unerwartet, wenn sie auf der Suche nach Futter in der dunklen Jahreszeit längere Strecken zurücklegen. Autofahrer sollten deshalb besonders bei Dämmerung achtsam fahren und in der Nähe von Wald und Feld ihre Geschwindigkeit anpassen. Häufig wird die Gefahr von Wildunfällen unterschätzt: Zwischen April 2012 und März 2013 stießen in Deutschland rund 210.000 Autos mit Wildschweinen, Rehen, Dam- und Rotwild zusammen.1 Nicht immer bleibt es in diesen Fällen bei einem Blechschaden: Immer wieder werden auch Personen verletzt. Häufigste Folge eines Wildunfalls aber ist ein erheblicher Schaden am Fahrzeug. Welche Versicherung hilft dann weiter? CosmosDirekt erklärt, auf welche Leistungen Fahrer beim Abschluss einer Kfz-Police achten sollten.

Zusammenstöße mit sogenanntem Haarwild – Wildschweine, Füchse, Rehe oder Hasen – sind durch die Kfz-Teilkaskoversicherung abgedeckt. Stellen sich jedoch Pferde, Kühe, Schafe oder Ziegen in den Weg, springt nicht jede Teilkasko ein. Auf der sicheren Seite sind Versicherte mit dem erweiterten Wildschaden-Schutz, der beim Zusammenstoß mit Tieren aller Art greift – von der Katze bis zum Vogel. „Wer einen Wildunfall erlitten hat, sollte sofort die Polizei oder die Forstbehörde informieren“, rät Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte bei CosmosDirekt. Der Grund: Die Beamten oder der Jagdpächter können eine Wildschadenbescheinigung ausstellen. „Diese ist wichtig für die Versicherung. Damit der Schaden schnell reguliert werden kann, sollten sich Fahrer nach dem Unfall so schnell wie möglich melden.

Ausweichmanöver können zwar das Tier retten – jedoch auch zu weiteren Zusammenstößen, zum Beispiel mit einem anderen Wagen, führen. In diesem Fall hilft nur die Vollkaskoversicherung. Um das Risiko eines schweren Unfalls mit verletzten Personen zu vermeiden, ist es ratsam, das Lenkrad festzuhalten und geradeaus zu fahren, anstatt auszuweichen.

Achtung Wildwechsel! – Was tun?

  • Abblenden, kontrolliert abbremsen und hupen: Wild reagiert panisch auf grelles Scheinwerferlicht.
  • Nach einem Zusammenstoß Unfallstelle sichern, die Polizei und die Forstbehörde informieren, auch wenn das Tier nur verletzt wurde und wieder im Wald verschwindet.
  • Vorsicht vor Krankheiten: Angefahrene Tiere auf keinen Fall berühren.
  • Totes Wild auf keinen Fall mitnehmen. Dies gilt als Wilderei und ist strafbar.

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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel