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Starthilfe für Winterfahrer – Was jetzt in keinem Auto fehlen sollte

25.01.2017 - Versicherungstipp

Der Abdruck des Fotos ist nur in direktem Zusammenhang mit CosmosDirekt und unter Angabe der Bildquelle Thinkstock_iStock_KATARZYNA ZWOLSKA.

  • Autofahren kann bei Minusgraden ganz schön ungemütlich werden. Die richtigen Hilfsmittel an Bord können hier helfen.
  • Jeder dritte Autofahrer (34 Prozent) hat im Herbst und Winter ein Batterieüberbrückungskabel in seinem Wagen. Fast jeder Zweite ist mit Taschenlampe (47 Prozent) und Decke (44 Prozent) unterwegs. 1

Seit 2014 sind sie Pflicht in jedem Wagen: Verbandskasten, Warnweste und Warndreieck. Wer die potenziellen Lebensretter bei einer Verkehrskontrolle nicht parat hat, muss mit Bußgeldern zwischen 5 und 15 Euro rechnen. Doch gerade im Winter kann es sinnvoll sein, seinen Wagen mit zusätzlichen Helfern zu bestücken, die bei Pannen, Staus oder schlechter Sicht unterstützen. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt zeigt: Jeder dritte deutsche Autofahrer (34 Prozent) hat in der kalten Jahreszeit ein Überbrückungskabel dabei. Auch Taschenlampe (47 Prozent), Decke (44 Prozent) sowie Mütze und Handschuhe (37 Prozent) finden sich in vielen Wagen. Ein Muss sind Eiskratzer (95 Prozent) und Scheibenfrostschutz (60 Prozent). Frank Bärnhof, Kfz-Versicherungsexperte von CosmosDirekt, erklärt, was beim Autofahren im Winter zu beachten ist.

Den Durchblick behalten bei Eis und Schnee
Schneematsch, Nebel, lange Dunkelheit: Gar nicht so leicht, in den Wintermonaten beim Auto-fahren den Durchblick zu behalten. „Ab Temperaturen unter dem Gefrierpunkt sollten Autofahrer unbedingt an einen ausreichenden Scheibenfrostschutz denken“, rät Frank Bärnhof. Auch Eiskratzer sowie Enteisungsspray, das laut Umfrage 40 Prozent der Winterfahrer immer dabei haben, können wertvolle Dienste leisten. „Wer beispielsweise nur ein Guckloch in die Scheibe kratzt, riskiert ein Bußgeld von 10 Euro.“ Schneit es, vor dem Losfahren unbedingt das Autodach von Schneekapuzen befreien. „Kommt es zu einem Unfall, weil vereiste Scheiben oder herab-rutschender Schnee die Sicht behindern, kann der Kaskoversicherer die Leistungen entsprechend der Schwere des Verschuldens kürzen“, so Frank Bärnhof.

Fröstelnden Batterien auf die Sprünge helfen
Die Zeit ist knapp – und dann springt der Wagen nicht an, weil die Batterie bei eisigen Temperaturen schwächelt. Gut, wenn jetzt ein Überbrückungskabel im Kofferraum auf seinen Einsatz wartet und sich schnell ein hilfsbereiter Autofahrer findet. Wichtig ist es, sich bei aller Eile genau an die Starthilfe-Anleitung zu halten, rät Frank Bärnhof. „Ist das Kabel nicht richtig angeschlossen, kann die Fahrzeugelektronik Schaden nehmen.“ Geht etwas schief, funktioniert beispielsweise die Lichtanlage nach dem Überbrücken nicht mehr, kann es teuer werden.

Warm anziehen für Pannen, Staus und Unfälle
Wer schon mal bei eisigen Temperaturen oder Dunkelheit einen Autoreifen wechseln musste, weiß: Eine Taschenlampe, Handschuhe und Mütze griffbereit zu haben, ist ein Segen. Hilfreich kann eine Taschenlampe auch bei kleineren Unfällen sein. „Bei leichten Blechschäden sind die Beteiligten nicht dazu verpflichtet, die Polizei zu rufen, sondern können den Schaden am Fahrzeug selbst dokumentieren.“ In diesem Fall wichtig: „Versicherte sollten alle Daten für das Unfallprotokoll sammeln. Dazu gehören Namen und Adressen der Beteiligten bzw. der Zeugen, das Kennzeichen des gegnerischen Fahrzeugs, Unfallort und -zeit, Kfz-Versicherer des Unfallgegners und Vertragsnummer sowie Fotos vom Unfall und den beteiligten Fahrzeugen. Je eher der Versicherer anschließend informiert wird, desto schneller kann er den Schaden regulieren.“

  • 1 Repräsentative Umfrage „Autofahren bei Herbstwetter“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2016 wurden in Deutschland 1.007 Autobesitzer befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel