Au Backe! Das sind die Zahnprobleme der Deutschen

07.03.2019 - Faktencheck

  • Laut einer aktuellen forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt1
    hatten bereits 71 Prozent der Deutschen ein Loch im Zahn.
  • Knapp ein Drittel der 45- bis 59-Jährigen (31 Prozent) hat schon
    einmal einen Zahn verloren.
  • Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt, nimmt die
    Zahnprobleme der Deutschen unter die Lupe und erklärt, warum eine
    Zahnzusatzversicherung vor teuren Behandlungskosten schützt.

Ob Löcher, Zahnfehlstellungen oder Zahnverlust: Mit Zahnproblemen
wie diesen haben die meisten im Laufe ihres Lebens zu kämpfen.
Das zeigen die Ergebnisse einer repräsentativen forsa-Umfrage im
Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversichererder Generali in Deutschland.
Umso wichtiger ist es, sich auf die zu erwartenden Behandlungen vorzubereiten.
Denn wer rechtzeitig vorsorgt, kann schmerzhafte Lücken in Gebiss und
Geldbeutel leichter verhindern. Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin bei
CosmosDirekt
, gibt Tipps zur beschwerdefreien Zahnzukunft – und erklärt,
warum eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll ist.

LÖCHER IN ZÄHNEN UND HOHE ZUZAHLUNGEN VERHINDERN

Jeder Patient hofft, dass ihm der Zahnarzt den Satz „Sie haben ein Loch im
Zahn“ erspart. Schließlich ist diese Ansage oft der Vorbote für längere
Behandlungen und schmerzhaftes Bohren. Häufiger Grund: Karies. Die
sogenannte Zahnfäule greift schrittweise den Zahnschmelz an und wird meist erst
bemerkt, wenn es schon zu spät ist. Knapp drei Viertel der Deutschen (71
Prozent) hatten schon einmal ein Loch im Zahn oder Karies. Dabei hängt das
Risiko einer Erkrankung auch vom Alter ab: Während bei den 18- bis 29-Jährigen
jeder Zweite (48 Prozent) schon einmal ein Loch im Zahn oder Karies hatte, sind
es bei den 30- bis 44-Jährigen 79 Prozent. Im schlimmsten Fall kann Karies
sogar zu Zahnverlust führen. Damit der Geldbeutel im Ernstfall nicht darunter
leidet, rät Nicole Canbaz: „Zahnprobleme in jungen Jahren können
darauf hinweisen,
dass auch in Zukunft aufwendigere Behandlungen anstehen. Um
teure Überraschungen zu vermeiden,
sollte man diese Vorboten ernst nehmen
und frühzeitig über den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung
nachdenken.
Zudem sollten regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen selbstverständlich sein.“

PROFESSIONELLE ZAHNREINIGUNG ALS KARIESSCHUTZ

Ob Sportunfall oder der Biss auf den Kirschkern: Auch ganz alltägliche Dinge
können die Zahngesundheit beeinträchtigen. Fast jedem Zweiten (47 Prozent) ist
schon einmal ein Stück vom Zahn abgebrochen. Zudem haben 34 Prozent der
Befragten einen oder mehrere Zähne, die nicht gerade stehen. Rund ein Fünftel
aller Befragten (19 Prozent) ist mit dem Aussehen der eigenen Zähne weniger
oder gar nicht zufrieden. Dabei können schiefe Zähne nicht nur beim Blick in den
Spiegel stören, sondern sogar krank machen. Etwa wenn sie das Kauen oder
sorgfältige Zähneputzen erschweren. Ein wichtiger Schlüssel zu mehr
Zahngesundheit ist die richtige Hygiene. „Es empfiehlt sich, regelmäßig und
mindestens einmal pro Jahr eine professionelle Zahnreinigung vom Zahnarzt
durchführen zu lassen. So kann man effektiv gegen Karies, Parodontose und Co.
vorbeugen – selbst bei Engstellen im Mund, die sich mit der Zahnbürste nur
schwer erreichen lassen“
, sagt Nicole Canbaz. Ihr Tipp, um den Geldbeutel zu
schonen: Die Zahnzusatzversicherung übernimmt einen Teil der Prophylaxe-
Kosten, die gesetzlich Versicherte in der Regel selbst tragen müssen. Die
Versicherungsleistungen variieren je nach vereinbartem Tarif.

FÜR EIN STRAHLENDES LÄCHELN AUCH IM ALTER

Mit zunehmendem Alter spielt auch das Thema Zahnersatz eine immer
wichtigere Rolle: Während unter den 30- bis 44-jährigen Befragten erst 13
Prozent einen Zahn verloren haben, sind es unter den 45- bis 59-Jährigen bereits
31 Prozent. Einen abgestorbenen Zahn haben oder hatten unter den 45- bis 59-
Jährigen bereits 42 Prozent – doppelt so viele wie bei den 30- bis 44-Jährigen (21
Prozent). Für ein lebenslanges strahlendes Lächeln ist die richtige Vorsorge
entscheidend: „Wer eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen hat, braucht
sich vor Zahnverlust im Alter nicht zu fürchten. Viele Policen übernehmen
Leistungen, die über den Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen
hinausgehen. Die Versicherten profitieren beispielsweise von hochwertigerem
und ästhetisch ansprechendem Zahnersatz wie Titan-Implantaten und
Vollkeramik-Kronen, ohne tief in die eigene Tasche greifen zu müssen“
, sagt
Nicole Canbaz.

ERGEBNISSE DER FORSA-UMFRAGE IM DETAIL (AUSZUG)

Es haben oder hatten schon folgende Probleme mit ihren Zähnen:
GesamtMännerFrauen18–29 Jahre30–44 Jahre45–59 Jahre60+ Jahre

es haben/hatten ein Loch im Zahn bzw. Karies

71 %

70 %

73 %

48 %

79 %

83 %

66 %

es ist ein Stück von einem Zahn abgebrochen

47 %

51 %

43 %

32 %

46 %

56 %

47 %

es haben einen oder mehrere Zähne, die nicht gerade stehen

34 %

34 %

34 %

50 %

40 %

36 %

21 %

es haben/hatten einen toten Zahn

26 %

24 %

28 %

6 %

21 %

42 %

26 %

es haben einen Zahn verloren, ein Zahn ist ausgefallen

25 %

23 %

27 %

3 %

13 %

31 %

39 %

nichts davon

9 %

8 %

9 %

14 %

10 %

4 %

9 %

  • Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennungen möglich

Es sind mit dem Aussehen ihrer Zähne zufrieden
GesamtMännerFrauen18–29 Jahre30–44 Jahre45–59 Jahre60+ Jahre

sehr zufrieden

12 %

8 %

15 %

8 %

17 %

10 %

12 %

zufrieden

68 %

70 %

66 %

69 %

67 %

66 %

69 %

weniger bzw. gar nicht zufrieden

19 %

21 %

18 %

22 %

15 %

23 %

17 %

  • An 100 Prozent fehlende Angaben = "weiß nicht"

  • 1 Bevölkerungsrepräsentative Umfrage „Zahngesundheit“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Oktober 2018 wurden in Deutschland 1.003 Personen ab 18 Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel


Sabine Gemballa