Taschengeld: Leistungsabhängig oder altersgerecht zahlen?

65 Prozent der Eltern in Deutschland bemessen das Taschengeld am Alter ihrer Kinder.

13.07.2017 - Zahl des Tages

Fidget Spinner, Fußball oder Fruchtgummi: Kinder haben viele Wünsche. Und wer wochenlang für das Lieblingsspielzeug sein Taschengeld spart, weiß dessen Wert besonders zu schätzen. Wie hoch das Mini-Einkommen allerdings sein sollte, dazu gehen die Meinungen auseinander. Klar ist für einen Großteil der Mütter und Väter (65 Prozent): Je älter der Nachwuchs, desto mehr steht ihm zu. Das ergab eine aktuelle repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt.1 Jedes fünfte Elternpaar (20 Prozent) macht den Obolus auch vom Verhalten der Kinder abhängig. Für etwa jedes sechste Elternpaar (16 Prozent) dient die Klassenstufe als Orientierung. 11 Prozent der Befragten sagen, dass Schulnoten eine wichtige Rolle beim Umfang des Betrags spielen. „Experten raten, das Taschengeld unabhängig von Leistung und Benehmen auszuzahlen. So lernen Kinder eigenverantwortlich, mit einem festen Betrag auszukommen“, sagt Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt. „Die Höhe des Taschengeldes sollte ans Alter angepasst werden.“

Ergebnisse der forsa-Umfrage im Detail (Auszug)

Es machen die Höhe des Taschengeldes abhängig von
AlterVerhaltenSchulnotenKlassenstufe

Insgesamt

65 %

20 %

11 %

16 %

Männer

61 %

19 %

12 %

17 %

Frauen

70 %

21 %

9 %

15 %

Basis: Eltern, deren Kind Taschengeld erhält. Prozentsumme größer 100, da Mehrfachnennung möglich
  • 1 Repräsentative Umfrage „Taschengeld“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2017 wurden in Deutschland 500 Eltern von Kindern im Alter von sechs bis neun Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel