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Winzige Krankmacher

11 Prozent der Deutschen sind schon einmal infolge eines Zeckenbisses erkrankt.

08.06.2015 - Zahl des Tages

Obwohl Zecken kaum größer sind als ein Stecknadelkopf, kann ihr Biss verheerende Folgen haben. Denn einige der Spinnentiere beherbergen Krankheitserreger und übertragen Borreliose oder Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). In Deutschland ist bereits jeder Zweite (52 Prozent) mindestens einmal von einer Zecke gebissen worden, wie eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt jetzt ergab.1 Durch den Biss sind 11 Prozent derer anschließend auch erkrankt. Erstaunlich: Während der Süden und die Mitte Deutschlands als besonders zeckenreich gelten, sind es vor allem die Norddeutschen, die infolge eines Zeckenbisses krank geworden sind (18 Prozent). Bernd Kaiser, Versicherungsexperte bei CosmosDirekt, rät deshalb dazu, die private Unfallversicherung auf die Leistung bei Folgeschäden zu überprüfen. „Insbesondere in Risikogebieten sollten Infektionskrankheiten durch Zeckenbisse Teil der privaten Unfallversicherung sein.“

Es hatten schon einmal eine Erkrankung, die durch einen Zeckenbiss verursacht wurde:

Insgesamt
11 %

Nord

18 %

Nordrhein-Westfalen

14 %

Mitte

8 %

Süd

10 %

Ost

8 %

Männer

11 %

Frauen

12 %

  • Basis: Befragte, die bereits einmal oder mehrmals von einer Zecke gebissen worden sind.

  • Nord = Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig-Holstein

  • Mitte = Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland

  • Süd = Baden-Württemberg, Bayern

  • Ost = Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

  • 1 Repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag von CosmosDirekt. Im April 2015 wurden 1.003 Bundesbürger ab 18 Jahren befragt.


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel