Verantwortung erfordert Zeit

89 Prozent der Deutschen fühlen sich durch ihre private Verantwortung zeitlich eingeschränkt – der Job bleibt für viele auf der Strecke.

15.03.2017 - Zahl des Tages

Füße hochlegen nach Feierabend? Die Wirklichkeit sieht für viele anders aus. Ob Kindererziehung, Pflege von Angehörigen oder einfach nur Haushalt – nicht selten erwartet Berufstätige nach dem Job die private To-do-Liste. Es überrascht daher nicht, dass neun von zehn Deutschen (89 Prozent) angeben, Verantwortung im Privatleben bedeute „Zeit investieren“. Das ergab eine repräsentative forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt.1 Für mehr als ein Drittel (36 Prozent) bedeuten private Verpflichtungen sogar, weniger im Beruf arbeiten zu können. Schrumpft deshalb das Einkommen, müssen oftmals auch die Ausgaben überdacht werden. Dabei sollten Familien eines beachten: „Wer beruflich kürzer tritt, sollte trotz geringerem Budget möglichst keine Versicherungsverträge kündigen. Denn der Neuabschluss zum späteren Zeitpunkt wird etwa bei einer Risiko- oder Berufsunfähigkeitsversicherung durch ein höheres Eintrittsalter in jedem Fall teurer“, sagt Nicole Canbaz, Vorsorgeexpertin von CosmosDirekt. „Bei finanziellen Engpässen bieten viele Versicherungen die Möglichkeit an, die Beiträge gegen Verringerung des Schutzes zu reduzieren oder auch die Beitragszahlung unter bestimmten Voraussetzungen zeitweise auszusetzen.“

Mit Verantwortung im Privatleben verbinden:

Gesamt

Männer

Frauen

18- bis 29-Jährige

30- bis 45-Jährige

46- bis 55-Jährige

56- bis 65-Jährige

Zeit investieren

89 %

87 %

90 %

86 %

87 %

91 %

91 %

weniger im Beruf arbeiten können

36 %

35 %

38 %

33 %

40 %

36 %

35 %


Weitere Informationen zum Thema
  • 1 Bevölkerungsrepräsentative Studie „Wer, wenn nicht ich? – Verantwortung in Deutschland“ des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt. Im Juni 2016 wurden in Deutschland 2.000 Personen ab 18 Jahren befragt.

Pressekontakt CosmosDirekt