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Sorglos-Paket für Familien: Welche Versicherungen den Nachwuchs schützen

09.10.2014 - Versicherungstipp

Familienabsicherung

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Was bedeutet die Geburt des ersten Kindes? Für Eltern ein unvergessliches Ereignis – und neue Verantwortung. Denn nicht nur in jungen Jahren sind Kinder auf Mutter und Vater angewiesen. Auch nach der Volljährigkeit bleibt familiärer Rückhalt für 95 Prozent der Deutschen ein wichtiger Faktor für das Gefühl finanzieller Sicherheit, wie eine repräsentative forsa-Studie im Auftrag von CosmosDirekt ergab.1 Der Online-Versicherer erklärt, welche Policen für einen gelungenen Start ins Familienleben dazugehören.

65.975 Kinder, die 2013 zur Welt kamen, feiern ihren Geburtstag im Juli. Damit liegt ihre Zahl deutlich über dem monatlichen Durchschnitt von 56.842. Ähnlich geburtenstark war der Oktober (63.065).2 Egal ob im Hochsommer oder mitten im Herbst – ein Kind zu bekommen, ist für frischgebackene Eltern ein bewegendes Lebensereignis. „Auf ihre neue Verantwortung sollten sich Eltern auch in Versicherungsfragen gut vorbereiten“, rät Silke Barth, Vorsorgeexpertin bei CosmosDirekt. Der Versicherer erklärt, welcher Versicherungsschutz notwendig ist und was es zu beachten gilt.

Berufsunfähigkeitsrente: Schutz für die Familienkasse
Die eigene Arbeitskraft ist ein wertvolles Gut – das gilt auch für den Elternteil, der für das Wohl von Familie und Kindern auf Job und Karriere verzichtet und zu Hause bleibt. Wer wegen eines Unfalls oder einer Erkrankung plötzlich nicht mehr arbeiten kann, erhält von der Deutschen Rentenversicherung zwar eine teilweise oder volle Erwerbsminderungsrente. Kann man jedoch noch einige Stunden am Tag arbeiten und statt seiner bisherigen Tätigkeit theoretisch eine andere ausführen, erhält man unter Umständen keine staatliche Unterstützung. Selbstständige sind grundsätzlich auf eine private Absicherung angewiesen, da sie bei Berufsunfähigkeit keine staatlichen Leistungen erhalten. Den optimalen Schutz genießt die Familie, wenn beide Eltern eine Berufsunfähigkeitsversicherung haben. „Der Betrag, der im Ernstfall monatlich ausgezahlt wird, sollte sich am bisherigen Lebensstandard orientieren. Mit einer Rente, die 75 Prozent des letzten Nettoeinkommens beträgt, sind Versicherte in der Regel gut beraten“, sagt Silke Barth.

Risikolebensversicherung: Die Zukunft der Familie absichern
Niemand kann sagen, was das Leben für die junge Familie bereithält. Im Todesfall eines Eltern-teils haben Familien nicht nur mit Kummer, sondern oft auch langfristig mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. „Die gesetzliche Waisenrente deckt nur einen kleinen Teil des Lebensunterhalts ab“, sagt Silke Barth. Mit einer Risikolebensversicherung dagegen können Eltern dafür sorgen, dass die Familie im Ernstfall finanziell abgesichert ist. Ein Tipp der Expertin: „Empfohlen wird als Versicherungssumme das Drei- bis Fünffache des Bruttojahreseinkommens.“ Wer neben dem laufenden Lebensunterhalt noch einen Hauskredit oder andere Verbindlichkeiten tilgt, sollte die Versicherungssumme um die Kreditsumme höher ansetzen – so wird die Absicherung der Familie nicht geschmälert.

Privat-Haftpflichtversicherung: Wichtiger Schutz bei kleinen und großen Missgeschicken
Ob der Lenker des Rollers einen tiefen Kratzer im Autolack des Nachbarn hinterlässt oder der verschüttete Traubensaft beim Schulfreund den teuren Designer-Teppich ruiniert: Die Police bietet Schutz für viele Situationen, in denen Missgeschicke Kosten verursachen. Zwar müssen Eltern von Kindern unter sieben Jahren nicht für Schäden aufkommen, wenn sie ihre Aufsichtspflicht nicht verletzt haben. Jedoch fühlen sich viele moralisch dazu verpflichtet. „Leistungsstarke Anbieter übernehmen kleinere Schäden, die von Kindern unter sieben Jahren verursacht wurden, auch ohne Prüfung der Aufsichtspflicht“, sagt Silke Barth. Versicherte mit Kindern schließen am besten einen Familien-Tarif ab – Partner und Nachwuchs sind darin mitversichert. Das gilt auch für Kinder in Patchwork-Familien, die nur zeitweise im Haus leben.

Unfallversicherung: Gut geschützt auf dem Schulweg und in der Freizeit
Nicht erst wenn es das erste Mal aufs Fahrrad geht, sollten Eltern ihre Kinder gegen die finanziellen Folgen eines Unfalls absichern. Auf dem Weg zum Kindergarten sind die Kleinen ab dem dritten Lebensjahr abgesichert – durch die gesetzliche Unfallversicherung. Für die Freizeit brauchen sie einen zusätzlichen, privaten Schutz. Die Expertin rät: „Hat bereits ein Elternteil eine Unfallversicherung, können der Partner und die Kinder oftmals mit in den Vertrag aufgenommen werden.“ Empfehlenswert sind außerdem Kinderinvaliditätsversicherungen, die das Risiko einer schweren Erkrankung mit abdecken. Sie springen finanziell ein, wenn ein Kind dauerhaft erkrankt. 

  • 1 forsa-Studie „Arbeit, Familie, Rente – was den Deutschen Sicherheit gibt“ im Auftrag von CosmosDirekt, Mai 2014. Befragt wurden 2.001 Personen in Deutschland ab 18 Jahren
    2# Vorläufige Geburten-Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2013


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Pressekontakt CosmosDirekt

Stefan Göbel