Engagement

Ukraine: So verarbeitest Du die Situation besser

Militärische Auseinandersetzungen prägen uns, auch wenn sie “weit weg” ausgefochten werden. Was wir in einer so stark vernetzten Welt tun können, um uns selbst, unseren Kindern und den Leidtragenden vor Ort zu helfen? Wir von CosmosDirekt haben uns genau mit diesen Fragen beschäftigt.

„Warum denkt denn keiner an die Kinder?!“

Das ist einer der Kultsprüche aus der Fernsehserie „Die Simpsons“. Zwar sorgt er dort für Gelächter, weil er meist total übertrieben genutzt wird. Aber tatsächlich müssen wir uns in der derzeitigen Situation wirklich die Frage stellen, was denn mit unseren Kindern ist.

Die sehen aktuell unter Umständen schlimme Bilder in den Nachrichten und auf sozialen Netzwerken. Von Bombardierungen, Kriegsopfern und Soldaten. Wie reagiert man als Elternteil auf sowas?

Ein Vater spricht mit seiner Tochter über die Inhalte in Socialmedia

Kindern den Krieg erklären: Sachlich bleiben

Grundsätzlich kennst Du Dein eigenes Kind am besten. Kinderpsychologen wie Dr. Michael Huss geben bewusst keine Altersempfehlung, ab wann es „ok“ ist, mit dem Kind über Krieg zu reden. Das solltest Du ganz davon abhängig machen, wie wissbegierig und verständig Dein Kind ist. Auf jeden Fall ist es aber besser, Du sprichst die Thematik an – und nicht andere Kinder auf dem Spielplatz, in der Schule oder gar auf sozialen Netzwerken.

Wenn Du mit Deinem Kind über Krieg sprichst, bleib dabei sachlich und dramatisiere nichts. Du kannst ruhig sagen, dass Krieg schlimm ist, dass er aber weit weg und keine unmittelbare Gefahr ist. Versuche, Nachrichten und Posts mit emotional aufgeladenen Bildern zu vermeiden. Sprich auch gern mit Deinen Kindern im Teenager-Alter darüber, dass sie solche Bilder mit Vorsicht genießen sollen. Denn nicht alles, was sie sehen, ist auch wirklich so geschehen, wie im Post behauptet wird. Ermutige Deine Kinder, mit Dir über solche Inhalte zu sprechen und Instagram, TikTok & Co. nicht blind zu glauben.

Eine Mutter spricht mit ihrer Tochter

Selfcare: Abstand gewinnen

Nicht nur für Kinder und Teenies kann die Situation in der Ukraine belastend sein. Ständig Nachrichten über Krieg, Leid und Tod sehen, macht auch etwas mit Dir. Je häufiger Du negative Nachrichten dazu konsumierst, desto stärker werden sie Dir auf sozialen Netzwerken auch vorgeschlagen. So kann schnell eine Abwärtsspirale entstehen. Der kannst Du aber gezielt entgegenwirken. Du kannst zum Beispiel

  • Push-Benachrichtigungen zu Kriegs-Nachrichten ausschalten,
  • stärker Deinen persönlichen Wohlfühl-Content konsumieren
  • und Deine Bildschirmzeit einschränken.

Sprich zudem mit Deiner Familie oder Deinen Freunden, wenn Dich gewisse Situationen belasten und Du nicht mehr weißt, wohin mit Deinen Gedanken. Leg das Smartphone insgesamt öfter zur Seite und tu Dir selbst was Gutes, – das kann ein Spaziergang an der frischen Luft sein oder Dir etwas Leckeres zu Essen zu kochen.

Klingt banal, aber mach Dir regelmäßig folgendes klar: Du musst Dich nicht permanent mit der Not in der Ukraine konfrontieren oder Dich deswegen schlecht fühlen.

Es ist o.k., dass Du eigene Gedanken hast, weiterhin über Lustiges lachst und Dein Leben normal weiterlebst.

Hilfe für Ukrainer: Spenden verschicken

Du willst Dich mit der Situation nicht einfach abfinden und Ukrainern helfen? Super! In dem Fall kannst Du spenden, entweder Geld an verschiedene Hilfsorganisationen oder Sachspenden.

Frau verpackt Hilfsgüter

Bei Geldspenden solltest Du auf bewährte Organisationen wie

Sieh von Geldspenden an unbekannte Initiativen ab, die Dich über Social-Media-Werbung erreichen. Hier weißt Du nicht, wo Dein Geld hin wandert und ob es wirklich dort ankommt, wo es benötigt wird.

Eine Familie packt einen Hilfskarton

Mach Dich außerdem über Initiativen aus Deiner Umgebung schlau. Viele Supermärkte organisieren Konvois in die Ukraine und umliegende Flüchtlingslager. Sie stellen extra Schilder an ihren Eingängen auf, was sie an Sachspenden benötigen. Besonders beliebt sind:

  • Damenhygieneartikel,
  • Babyartikel (Nahrung, Windeln, Schnuller),
  • Hygieneartikel (Duschgel, Shampoo, Deo),
  • Zahnpflegeprodukte (Bürsten und Pasta),
  • Tiernahrung
  • Desinfektionsspray.

Was genau welcher Supermarkt (oder welches Flüchtlingslager) benötigt, liest Du am besten direkt vor Ort auf einem Infoschild oder auf der entsprechenden Webseite nach.

Flüchtlingshilfe: Ganz nah dran

Möchtest Du noch mehr tun und richtig Hand anlegen? Dann kannst Du Dich informieren, ob in einem Flüchtlingslager vor Ort noch Jobs zu haben sind. Hier gibt es sogar Vollzeitjobs, falls Du gerade einen suchst. Möchtest Du lieber in Deiner Freizeit nebenbei helfen, gibt es dort aber auch viele Aushilfsstellen, meist in der Küche und im Service. So bist Du ganz nah dran, hilfst Menschen in Not und kommst sicher auch mit interessanten Leuten in Kontakt.

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Über die Autorin
Sarah

Sarah ist nach der Ausbildung zur Kauffrau für Marketingkommunikation in den Bereich Suchmaschinenoptimierung (auch SEO genannt) eingestiegen. Bei der CosmosDirekt hat sie 2012 den Bereich SEO aufgebaut und ist jetzt für die Contenterstellung verantwortlich, unter anderem auch für CosmosCreators.

Persönliche Einblicke: Mädchenmama, braucht neue Herausforderungen und lacht gerne.