Kfz Versicherungsrechner: So berechnen Sie Ihren Beitrag richtig


Der Ratgeber bietet allgemeine Informationen. Produktinformationen zur Autoversicherung von CosmosDirekt finden Sie hier.


Was kostet die Kfz Versicherung für mein neues Auto? Ihre Regional­klasse und Typ­klasse haben Ein­fluss auf Ihren Kfz Beitrag. In unserem Ratgeber erklären wir, welche Unter­lagen Sie benötigen, um Ihre Autoversicherung online zu berechnen.

Beitrag berechnen

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklä­rung
Typklasse

Wird für jedes Kfz in Abhängigkeit seiner Schadenhäufigkeit bestimmt und hat einen starken Einfluss auf den Beitrag.

Regionalklasse

Jeder Zulassungsbezirk wird gemäß der Schadenhäufigkeit eingruppiert und hat einen starken Einfluss auf den Beitrag.

Fahrzeugschein

Dabei handelt es sich um den ersten Teil der zweiteiligen Zulassungsbescheinigung: er enthält alle Daten zum Fahrzeug.

Kfz Haftpflicht

Für jedes Fahrzeug, das zulassungspflichtig am Straßenverkehr teilnimmt, gesetzlich vorgeschrieben.

Teilkasko

Übernimmt Schäden am eigenen Fahrzeug wie z.B. Wildschäden, Glas- und Hagelschäden.

Vollkasko

Übernimmt selbstverursachte Schäden am eigenen Fahrzeug und beinhaltet auch die Teilkasko.


Wer legt die Typklassen fest?

Die Typklassen werden jährlich festgelegt und sind ein wichtiger Faktor zur Berechnung der Autoversicherung. Die Typklassen starten bei 10 und gehen bei der Kfz-Haftpflicht bis 25, der Teilkasko bis 33 und der Vollkasko bis 34. Je höher die Typklasse, desto höher Ihr Beitrag.

Die Typklassen geben die Schaden- und Unfallbilanzen für jeden in Deutschland zugelassenen Wagen wieder. Wurden für einen Autotyp weniger Schäden gegenüber den Vorjahren gemeldet und entschädigt, wird das Modell in eine niedrigere Typklasse eingestuft. Umgekehrt funktioniert es genauso. Festgelegt wird die Einstufung für jedes Fahrzeug vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV).

Wenn ein Hersteller ein neues Modell auf den Markt bringt, wird das Fahrzeug in Typklassen (Kfz-Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko) eingestuft. Diese berücksichtigen, wie hoch das Risiko ist, dass das Fahrzeug zum Versicherungsfall wird. Die erste Einstufung eines Fahrzeugs erfolgt auf Basis eines vergleichbaren Modells, oft das Vorgängermodell. Der Hersteller muss zudem für das neue Modell anhand von Musterschäden nachweisen, welche Kosten für die Instandsetzung des neuen Modells entstehen. Der GDV legt dann auf Basis aller Daten die Typklassen fest. Bei Neufahrzeugen ändern sich die Typklassen häufig in den ersten Jahren, wenn die tatsächliche Schadenhäufigkeit von der angenommenen abweicht.

Tipp

Sind Sie bei der Fahrzeugwahl noch flexibel, lohnt sich ein Blick auf die Typklasse: je niedriger die Typklasse desto niedriger der Beitrag. Typklasse online abfragen. Mehr Infos zu den Kosten der ersten eigenen Autoversicherung erhalten Sie im Ratgeber im Ratgeber CleverDirekt.


Was ist die Regio­nal­klasse und welche Funk­tion hat diese?

Jedes Jahr zum 1. Oktober werden von einem Treuhänder anhand der aktuellsten Statistiken die Regionalklassen für die Autoversicherung festgelegt. Alle Versicherungsgesellschaften sind daran gebunden und übernehmen diese für die eigene Beitragsberechnung. Die Regionalklassen können jedoch von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein. Dies richtet sich danach, wie detailliert ein Versicherer die vom Treuhänder zur Verfügung gestellten Werte aufteilt. Für jeden der über 400 Zulassungsbezirke wird von einem Treuhänder ein "Schadenbedarfs-Indexwert" ermittelt, der die Häufigkeit und die Schadenhöhe der Unfälle misst. Je niedriger der Wert, desto günstiger der Beitrag.

Die Regionalklasse wird anhand der Postleitzahl des Halters ermittelt. Die Regionalklasse spiegelt somit wieder, wie hoch die Anzahl und Schwere der Unfälle im jeweiligen Bezirk ist. Mitberücksichtigt werden zum Beispiel auch die Art und Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge und ob es sich um eine Stadt mit hohem Verkehrsaufkommen oder eine ländliche Gegend handelt. Je höher die Einstufung ist, desto teurer der Beitrag.


Welche Angaben muss ich bei der Beitrags­be­rech­nung machen?

Es gibt drei Bereiche, zu denen Informationen zur Beitragsberechnung notwendig sind, wenn Sie Ihre Autoversicherung berechnen möchten:

  • Ihre Person
  • Fahrzeug
  • Vorversicherung
  • Versicherungsschutz

Legen Sie sich Ihren Fahrzeugschein bereit. Er enthält die vierstellige Herstellerschlüssel- und die bis zu sechsstellige Typschlüsselnummer, von der Sie nur die ersten drei Stellen benötigen. Anhand dieser Nummern kann das Kfz eindeutig identifiziert werden. Bei Importfahrzeugen kommt es vor, dass die Typschlüsselnummer aus Nullen besteht In diesem Fall notieren Sie sich die genaue Modellbezeichnung, die PS/KW und das Baujahr, um den Wagen zu identifizieren. Im Fahrzeugschein finden Sie auch das Datum der Erstzulassung, das auch für die Beitragsberechnung relevant ist.

Bei einer vorhandenen Vorversicherung empfiehlt es sich, die letzte Beitragsrechnung parat zu haben. Hierin finden Sie die Daten zu Ihrem Schadenfreiheitsrabatt und dem versicherten Leistungsumfang.

Hinweis

Verwenden Sie zur Beitragsberechnung die schadenfreien Jahre (SFR) und nicht die Prozente. Die Zuordnung der Prozentsätze zu den schadenfreien Jahren ist bei den Versicherungsgesellschaften unterschiedlich.

Überlegen Sie sich vorab, welchen Versicherungsschutz für Ihren Wagen sinnvoll erscheint. Bei Neufahrzeugen ist die Vollkasko sinnvoll, bei älteren Autos die Teilkasko. Je höher die Selbstbeteiligung in der Voll- und Teilkasko, umso mehr können Sie sparen. Im Schadenfall zahlen Sie dann einen Teil des Schadens selbst, bis dahin können Sie aber viele Beiträge sparen.


Wie kann ich bei der Auto­ver­si­che­rung Kosten sparen?

Bei der Autoversicherung können Sie die Kosten auf verschiedene Arten senken. Durch einen Vergleich können Sie den günstigsten Anbieter für Ihren Versicherungsschutz finden. Zudem können Sie schon bei der Kaufentscheidung für Ihr Auto die Kosten für die Autoversicherung senken. Mit unseren folgenden einfachen Tricks können Sie viele Kosten sparen:

Niedrige Typklasse wählen
Die Typklassen spiegeln die Schaden- und Unfallbilanzen eines jeden in Deutschland zugelassenen Automodells wider. Die Einteilung ist bei allen Kfz-Versicherern gleich. Je niedriger die Typklasse, desto niedriger der Beitrag.

Vollkasko anstatt Teilkasko
Je höher der „erfahrene“ Schadenfreiheitsrabatt, desto günstiger der Beitrag. Ein Vergleich lohnt sich. Die Vollkaskoversicherung leistet mehr als die Teilkaskoversicherung. Sie ist dank des Schadenfreiheitsrabatts vielleicht trotzdem günstiger. Bei der Teilkasko gibt es einen solchen Rabatt nicht.

Höhere Selbstbeteiligung
Je höher die Selbstbeteiligung in der Voll- und Teilkasko, desto mehr kann man sparen. Im Schadenfall zahlt man zwar einen Teil der Summe (Selbstbeteiligung) selbst, bis dahin hat man aber viele Beiträge gespart. Das ist in vielen Fällen günstiger. Wir empfehlen eine Selbstbeteiligung von mindestens 500 Euro, um die Beiträge so niedrig wie möglich zu halten.

Saisonkennzeichen
Sie melden Ihr Auto nur für eine bestimmte Zeit (Saison) an, zum Beispiel von April bis Oktober. Die Kfz-Steuern und der Beitrag für Ihre Versicherung fallen nur für diese Monate an. Im Gegenzug dürfen Sie Ihr Auto nur während dieser Saison im öffentlichen Straßenverkehr nutzen. Tipp: Damit Sie nach einem schadenfreien Jahr in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) eingestuft werden, muss die Saison mindestens sechs Monate pro Jahr betragen.

Niedrige Kfz-Steuerklasse wählen
Denken Sie am besten schon vor dem Autokauf an die Kfz-Steuern. Kaufen Sie besser ein Fahrzeug mit niedriger Steuerklasse.

Beitrag auf einmal überweisen
Überweisen Sie den Beitrag auf einmal anstatt in Raten. So sparen Sie circa fünf Prozent an Kosten.

Mit den Rabatten und Vergünstigungen von CosmosDirekt können Sie die Kosten weiter senken

  • Bis 10 % Familienbonus
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  • 5 % Kundenbonus
  • Versicherte der Techniker Krankenkasse profitieren von einem weiteren Preisvorteil
  • Sparen durch die Werkstattbindung
  • Wenn Sie einer bestimmten Berufsgruppe angehören.
  • Wenn Sie einen Garagenwagen haben.
  • Wenn Sie wenig fahren.
  • Besondere Zweitwagenregelung. Unter bestimmten Voraussetzungen erhalten Sie einen Rabatt für Ihren Zweitwagen.


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