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Kfz Versicherungsrechner

Kfz Versicherungsrechner: So berechnen Sie Ihren Beitrag richtig

Die Entscheidung für einen neues Auto ist getroffen. Doch was kostet die Kfz Versicherung für das neue Fahrzeug? Ähnliche Kraftfahrzeuge können ganz andere Beiträge haben. Woran das liegt, erklären wir Ihnen in diesem Artikel. Zudem erfahren Sie, welchen Einfluss Ihr Wohnort auf Ihren Kfz Beitrag hat und welche Unterlagen Sie benötigen, um schnell Ihre Autoversicherung online zu berechnen. Oder nutzen Sie unseren innovativen Schnellrechner: mit nur 5 Angaben erhalten Sie bereits einen recht genauen Beitrag.

Diese Versicherungsbegriffe spielen im Artikel eine Rolle
Begriff
Erklärung
TypklasseWird für jedes Kfz in Abhängigkeit seiner Schadenhäufigkeit bestimmt und hat einen starken Einfluss auf den Beitrag.
RegionalklasseJeder Zulassungsbezirk wird gemäß der Schadenhäufigkeit eingruppiert und hat einen starken Einfluss auf den Beitrag.
FahrzeugscheinDabei handelt es sich um den ersten Teil der zweiteiligen Zulassungsbescheinigung: er enthält alle Daten zum Fahrzeug.
Kfz HaftpflichtFür jedes Fahrzeug, das zulassungspflichtig am Straßenverkehr teilnimmt, gesetzlich vorgeschrieben.
TeilkaskoÜbernimmt Schäden am eigenen Fahrzeug wie z.B. Wildschäden, Glas- und Hagelschäden.
VollkaskoÜbernimmt selbstverursachte Schäden am eigenen Fahrzeug und beinhaltet auch die Teilkasko.

Wer legt fest, welche Typklassen ein Fahrzeug erhält?

Die Typklassen werden jährlich festgelegt und sind ein wichtiger Faktor zur Berechnung der Autoversicherung. Die Typklassen starten bei 10 und gehen bei der Kfz-Haftpflicht bis 25, der Teilkasko bis 33 und der Vollkasko bis 34. Je höher die Typklasse, desto höher Ihr Beitrag.

Die Typklassen geben die Schaden- und Unfallbilanzen für jeden in Deutschland zugelassenen Wagen wieder. Wurden für einen Autotyp vergleichsweise weniger Schäden gegenüber den Vorjahren gemeldet und entschädigt, wird das Modell in eine niedrigere Typklasse eingestuft. Umgekehrt funktioniert es genauso. Festgelegt wird die Einstufung für jedes Fahrzeug vom GDV (Gesamtverband der Versicherungswirtschaft).

Wenn ein Hersteller ein neues Modell auf den Markt bringt, wird das Fahrzeug in Typklassen (Kfz-Haftpflicht, Teilkasko und Vollkasko) eingestuft. Diese berücksichtigen, wie hoch das Risiko ist, dass das Fahrzeug zum Versicherungsfall wird. Die erste Einstufung eines Fahrzeugs erfolgt auf Basis eines vergleichbaren Modells des Herstellers, oft das Vorgängermodell. Der Hersteller muss zudem für das neue Modell anhand von Musterschäden nachweisen, welche Kosten für die Instandsetzung des neuen Modells entstehen. Der GDV legt dann auf Basis aller Daten die Typklassen fest. Bei Neufahrzeugen ändern sich die Typklassen häufig in den ersten Jahren, wenn die tatsächliche Schadenhäufigkeit von der angenommenen abweicht.

Tipp

Sind Sie bei der Fahrzeugwahl noch flexibel, lohnt sich ein Blick auf die Typklasseneinstufung. Neben einem niedrigeren Versicherungsbeitrag ist oft ein Fahrzeug mit einer niedrigen Einstufung auch bei Unfallschäden günstiger instand zu setzen.


Was ist die Regionalklasse und welche Funktion hat diese?

Jedes Jahr zum 1. Oktober werden von einem neutralen Treuhänder anhand der aktuellsten Statistiken die Regionalklassen für die Autoversicherung festgelegt. Alle Versicherungsgesellschaften sind daran gebunden und übernehmen diese für die eigene Beitragsberechnung.

Die Regionalklassen können jedoch von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein. Dies richtet sich danach, wie detailliert ein Versicherer die vom Treuhänder zur Verfügung gestellten Werte aufteilt. Für jeden der über 400 Zulassungsbezirke wird von einem Treuhänder ein "Schadenbedarfs-Indexwert" ermittelt, der die Häufigkeit und die Schadenhöhe der Unfälle misst. Je niedriger der Wert, desto günstiger der Beitrag.

Die Regionalklasse wird anhand der Postleitzahl des Halters ermittelt. Die Regionalklasse spiegelt somit wieder, wie hoch die Anzahl und Schwere der Unfälle im jeweiligen Bezirk ist. Mitberücksichtigt werden zum Beispiel auch die Art und Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge und ob es sich um eine Stadt mit hohem Verkehrsaufkommen oder eine ländliche Gegend handelt. Je höher die Einstufung ist, desto teurer ist der Versicherungsbeitrag.


Welche Angaben muss ich bei der Beitragsberechnung machen?

Es gibt drei Bereiche, zu denen Informationen zur Beitragsberechnung notwendig sind, wenn Sie Ihre Autoversicherung berechnen möchten:

  • Ihre Person
  • Das Fahrzeug
  • Die Vorversicherung
  • Den gewünschten Versicherungsschutz

Legen Sie sich den Fahrzeugschein bereit. Er enthält die vierstellige Herstellerschlüssel- und die bis zu sechsstellige Typschlüsselnummer, von der Sie nur die ersten drei Stellen benötigen. Anhand dieser Nummern kann das Kfz eindeutig identifiziert werden. Bei Importfahrzeugen kommt es vor, dass die Typschlüsselnummer aus Nullen besteht In diesem Fall notieren Sie sich die genaue Modellbezeichnung, die PS/KW und das Baujahr, um den Wagen zu identifizieren. Im Fahrzeugschein finden Sie auch das Datum der Erstzulassung, das auch für die Beitragsberechnung relevant ist.

Bei einer vorhandenen Vorversicherung empfiehlt es sich, die letzte Beitragsrechnung parat zu haben. Hierin finden Sie die Daten zu Ihrem Schadenfreiheitsrabatt und dem versicherten Leistungsumfang.

Überlegen Sie sich vorab, welchen Versicherungsschutz für Ihren Wagen sinnvoll erscheint. Bei Neufahrzeugen ist die Vollkasko sinnvoll, bei älteren Autos die Teilkasko. Je höher die Selbstbeteiligung in der Voll- und Teilkasko, umso mehr können Sie sparen. Im Schadenfall zahlen Sie zwar einen Teil des Schadens selbst, bis dahin haben Sie aber viele Beiträge gespart.

Tipp

Verwenden Sie zur Beitragsberechnung immer nur die schadenfreien Jahre (SFR) und nicht die Prozente. Es gibt bei der Zuordnung der Prozentsätze zu den schadenfreien Jahren Unterschiede zwischen den Versicherern.



Die Autoversicherung bei der Nummer 1#*#!

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