Kfz-Versi­che­rung berechnen

Kosten der Auto­ver­si­che­rung kalku­lieren

Was kostet die Kfz Versicherung für mein neues Auto? Die Beiträge für die Autoversicherung können sehr unterschiedlich ausfallen. Neben der Regionalklasse und Typklasse spielen auch die Fahrleistung und das Alter des Fahrers eine Rolle für die Beitrags­berechnung der Auto­ver­sicherung. Ein Kfz-Versicherungs­rechner hilft dir dabei, die Kosten deiner Auto­versicherung richtig zu kalkulieren.

In unserem Ratgeber erklären wir dir, welche Unterlagen du benötigst, um deine Auto­versicherung online zu berechnen und zeigen dir außerdem Spar­potenziale bei der Kfz-Versicherung.

Der Ratgeber bietet dir allgemeine Informationen über die Berechnung der Kfz-Versicherung. Produkt­informationen zur Auto­versicherung von CosmosDirekt findest du hier.

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Welche Tarif­merk­male beein­flussen die Berech­nung der Kfz-Versi­che­rung?

Die Versicherer kalkulieren die Tarife individuell. Der Beitrag setzt sich aus den sogenannten Tarifmerkmalen zusammen. Bevor du deine Kfz-Versicherung berechnest, solltest du demnach wissen, welche Merkmale deine Versicherungsprämie beeinflussen. Objektive Tarifmerkmale umfassen Informationen zum Fahrzeug wie das Erstzulassungsdatum, die Fahrzeugart, den Verwendungszweck und die Motorleistung. Auch subjektive Merkmale wie Wohnort, Schadenfreiheitsklasse sowie die Dauer des Führerscheinbesitzes sind entscheidend.

Die wichtigsten Tarifmerkmale, um die Kfz-Versicherung berechnen:

  • Typklasse
  • Regionalklasse
  • Schadenfreiheitsklasse
  • Fahrzeugtyp (zum Beispiel E-Auto)
  • Nutzungsart
  • Alter des Fahrzeugs
  • Alter des Versicherungsnehmers
  • Beruf des Versicherungsnehmers
  • Jährliche Fahrleistung
  • Zahlungsart
  • Höhe der gewünschten Deckungssumme
  • Zahl der berechtigten Fahrer
  • Ort des nächtlichen Parkens
  • Höhe der Selbstbeteiligung
Übersicht der Faktoren zur Beitragsberechnung der Kfz-Versicherung

Über die genannten Tarifmerkmale hinaus können die Versicherungen auch weitere Kriterien zur Beitragsbemessung heranziehen. Damit du ein besseres Verständnis für die einzelnen Tarifmerkmale bekommst, werden wir dir einige der wesentlichen Berechnungsgrundsätze erklären.

Die Typklassen werden jährlich neu festgelegt und sind ein wichtiger Faktor zur Berechnung der Autoversicherung. Je höher die Typklasse, desto höher Ihr Beitrag. Die Typklassen starten bei 10 und gehen bei der Kfz-Haftpflicht bis 25, bei der Teilkasko bis 33 und bei der Vollkasko bis 34.

Die Typklassen geben die Schaden- und Unfallbilanzen für jedes in Deutschland zugelassene Fahrzeug wieder. Wurden für einen Autotyp weniger Schäden gegenüber den Vorjahren gemeldet und entschädigt, wird das Modell in eine niedrigere Typklasse eingestuft. Umgekehrt funktioniert es genauso. Festgelegt wird die Einstufung für jedes Fahrzeug vom Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GdV).

Wenn ein Hersteller ein neues Modell auf den Markt bringt, erfolgt die erste Einstufung eines Fahrzeugs auf Basis eines vergleichbaren Modells, oft das Vorgängermodell. Der Hersteller muss zudem für das neue Modell anhand von Musterschäden nachweisen, welche Kosten für die Instandsetzung des neuen Modells entstehen. Der GDV legt dann auf Basis aller Daten die Typklassen fest. Bei Neufahrzeugen ändern sich die Typklassen häufig in den ersten Jahren, wenn die tatsächliche Schadenhäufigkeit von der angenommenen abweicht.

Jedes Jahr zum 1. Oktober werden von einem Treuhänder anhand der neuesten Statistik die Regionalklassen für die Autoversicherung festgelegt. Alle Versicherungsgesellschaften sind daran gebunden und übernehmen diese für die eigene Beitragsberechnung. Die Regionalklassen können jedoch von Versicherer zu Versicherer unterschiedlich sein. Dies richtet sich danach, wie detailliert ein Versicherer die vom Treuhänder zur Verfügung gestellten Werte aufteilt. Für jeden der über 400 Zulassungsbezirke wird von einem Treuhänder ein "Schadenbedarfs-Indexwert" ermittelt, der die Häufigkeit und die Schadenhöhe der Unfälle misst. Je niedriger der Wert, desto günstiger der Beitrag.

Die Regionalklasse wird von vielen Versicherern anhand der Postleitzahl des Halters ermittelt. Die Regionalklasse spiegelt somit wider, wie hoch die Anzahl und Schwere der Unfälle im jeweiligen Bezirk ist. Mitberücksichtigt werden zum Beispiel auch die Art und Anzahl der zugelassenen Fahrzeuge und ob es sich um eine Stadt mit hohem Verkehrsaufkommen oder eine ländliche Gegend handelt. Je höher die Einstufung ist, desto teurer der Beitrag.

Neben der Regional- und der Typklasse hat die Schadenfreiheitsklasse (SF) einen großen Einfluss auf die Beitragsberechnung. Die Schadenfreiheitsklasse bildet grundsätzlich Ihre unfallfreien Jahre ab. Je länger du unfallfrei bleibst, desto höher ist die Schadenfreiheitsklasse. Bist du 6 Jahre lang unfallfrei gefahren, wirst du der SF-Klasse 6 zugeordnet. Eine höhere Schadenfreiheitsklasse wirkt sich positiv auf die Versicherungsprämie aus. Die Versicherung belohnt sie demnach für die Zeit, in der du die Kfz-Versicherung nicht in Anspruch genommen hast.

Jede Schadenfreiheitsklasse ist einem bestimmten Prozentwert (Beitragssätze) zugeordnet, der von der Versicherung individuell festgelegt wird. Trotz gleicher Schadenfreiheitsklasse unterscheiden sich deshalb oft die Prozente von Versicherer zu Versicherer.

Nach einem Versicherungsjahr ohne Unfall steigst du in die nächste Schadenfreiheitsklasse auf. Hast du jedoch in dem Jahr einen Unfall verursacht, erfolgt eine Rückstufung, die individuell von den Versicherern gehandhabt wird. Die SF-Klasse gibt es nur für die Kfz-Haftpflichtversicherung und die Vollkaskoversicherung. Bei der Teilkasko gibt es keine Schadenfreiheitsklasse.

In welcher Schadenfreiheitsklasse du dich befindest, kannst du bei deinem Versicherer erfragen oder in deinen Vertragsunterlagen (Versicherungsschein oder Beitragsrechnung) nachsehen.

Fahranfänger zahlen in der Regel sehr hohe Beiträge, da sie in eine der niedrigsten SF-Klassen eingestuft werden. Bei CosmosDirekt sparen Fahranfänger beispielsweise, wenn sie am Begleiteten Fahren ab 17 Jahren teilgenommen haben. Weitere Tipps für Fahranfänger findest Du hier.

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Wenn du die Kosten deiner Kfz-Versicherung berechnest, musst du dir im Vorfeld Gedanken über den Versicherungsumfang machen. Eine Kfz-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland verpflichtend, wenn du ein Auto zulässt. Diese kommt für Schäden an Dritten auf, die durch die Teilnahme am Straßenverkehr entstanden sind – egal ob Personen,- Vermögens- oder Sachschäden.

Schäden am eigenen Fahrzeug sind nicht durch die Haftpflicht versichert. Die Teilkasko kommt für Schäden am eigenen Auto auf, die zum Beispiel durch einen Brand, eine Explosion, Diebstahl, Sturm oder Hagel oder in Folge eines Wildunfalls auftreten. Zusätzlich zu den Leistungen der Teilkaskoversicherung sind bei der Vollkaskoversicherung auch selbstverschuldetete Schäden und Vandalismus inbegriffen.

Eine Kaskoversicherung ist jedoch deutlich teurer als eine reine Haftpflicht. Jeder Versicherungsnehmer muss die Entscheidung, welchen Versicherungsschutz er benötigt, selbst treffen. Oft ist für ältere Fahrzeuge eine Teilkasko ausreichend, während für Neuwagen eine Vollkaskoversicherung zu empfehlen ist. Wie sich die beiden Tarife voneinander unterscheiden und welcher Schutz sich für dich lohnt, haben wir in unserem Ratgeber Vollkasko oder Teilkasko zusammengefasst.

Hast du dich für eine Vollkaskoversicherung entschieden, solltest du jedes Jahr prüfen, ob der Versicherungsschutz noch zu deinem Fahrzeug passt. Auch ein Neufahrzeug bleibt nicht neu. Deshalb kann es sich nach einigen Jahren lohnen, von der Vollkasko- zur Teilkaskoversicherung zu wechseln

Wie viele Kilometer du innerhalb eines Jahres zurücklegst, ist ein ausschlaggebender Faktor für die Höhe des Kfz-Versicherungsbeitrags. Je mehr gefahren wird, desto teurer fällt auch der Preis für die Police aus. Legst du besonders weitere Strecken zurück, stellt das für den Versicherer ein höheres Risiko für Unfälle dar – im Gegensatz zu jemandem, der mit seinem Auto nur kurze Strecken zurücklegt. Die Versicherer teilen die Fahrleistungen dabei in der Regel in sogenannte Kilometerstaffeln, die jeweils eine andere Beitragshöhe nach sich ziehen.

Viele Versicherer orientieren sich dabei an folgenden Stufen:

  • bis 6.000 Kilometer
  • ab 6.001 bis 9.000 Kilometer
  • ab 9.001 bis 12.000 Kilometer
  • ab 12.001 bis 15.000 Kilometer
  • ab 15.001 bis 20.000 Kilometer
  • ab 20.001 bis 25.000 Kilometer
  • ab 25.001 bis 30.000 Kilometer
  • über 30.000 Kilometer

Bei der Fahrleistung solltest du keine falschen Angaben machen um Kosten zu sparen. Viele Versicherer verlangen während der Vertragslaufzeit in regelmäßigen Abständen ein Bild vom Tacho und im Schadenfall wird der Versicherer die Kilometerleistung prüfen. Wenn der Wagen mehr gelaufen hat, als er eigentlich laut abgeschlossener Police sollte, kann es zu Problemen kommen. Es kommt mindestens zu einer Verteuerung des Beitrags. Wurde die Fahrleistung deutlich überschritten, fordern die Versicherer Nachzahlungen. In extremen Fällen kann sogar eine Vertragsstrafe in Höhe eines Jahresbeitrags die Folge sein.

Welche Unter­lagen benö­tigst du zur Berechnung?

Wenn du den Beitrag für Ihre Kfz-Versicherung berechnen möchtest, benötigst du einige Unterlagen. Es gibt drei Bereiche, zu denen Informationen notwendig sind, um die Versicherungskosten für dein Auto zu berechnen. Du benötigst Informationen zum Fahrzeug, zur Vorversicherung und einige persönliche Angaben. Wir empfehlen, die benötigten Unterlagen bereits im Vorfeld zusammenzusuchen, damit du die Daten direkt in unseren Kfz-Rechner eintragen können.

Diese Informationen benötigst du, um die Kosten für deine Kfz-Versicherung online zu berechnen:

  • Fahrzeug
    • Modell
    • Baujahr
    • Erstzulassungsdatum
    • Herstellerschlüsselnummer (HSN)
    • Typschlüsselnummer (TSN)
    • Leistung (PS oder Kw)
    • Kraftstoffart
    • Jährliche Fahrleistung
  • Vorversicherung
    • Name und Anschrift
    • Vertragsnummer
  • Versicherungsnehmer
    • Schadenfreiheitsklasse
    • Postleitzahl des Halters
    • Informationen zu weiteren Fahrern

Wo finde ich Herstel­ler­schlüs­sel­nummer und Typschlüs­sel­nummer meines Fahr­zeugs?

Die Typschlüsselnummer (TSN) besteht aus drei Zahlen oder Buchstaben und bestimmt den Fahrzeugtyp. Die Herstellerschlüsselnummer (HSN) besteht aus vier Ziffern und bestimmt den Hersteller. Bei einem Fahrzeugschein bzw. der Zulassungsbescheinigung Teil I, die nach Oktober 2005 ausgestellt wurde, ist die Typschlüsselnummer unter dem Punkt 2.2 und die Herstellerschlüsselnummer unter dem Punkt 2.1 zu finden. Bei älteren Fahrzeugscheinen steht die TSN im Feld „zu 3“ und die HSN im Feld „zu 2“.

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So kannst du die Kosten für deine Kfz-Versi­che­rung berechnen

Hast du die Unterlagen zusammen, kannst du die Beitragsrechnung starten. Mit unserem Rechner kannst du nicht nur die Kosten der Autohaftpflichtversicherung berechnen – auch ist ein Teilkasko- sowie ein Vollkasko-Rechner inkludiert.

Wir zeigen dir Schritt für Schritt, wie du bei uns deine Kfz-Versicherung online berechnen kannst.

Wie kann ich bei der Auto­ver­si­che­rung Kosten sparen?

Bei der Kfz-Versicherung kannst du die Kosten auf verschiedene Arten senken. Durch einen Vergleich kannst du den günstigsten Anbieter für deinen gewünschten Versicherungsschutz finden. Zudem kannst du schon bei der Kaufentscheidung für dein Auto die Kosten für die Autoversicherung senken. Mit unseren einfachen Tricks kannst du viele Kosten sparen:

Niedrige Typklasse wählen
Die Typklassen spiegeln die Schaden- und Unfallbilanzen eines jeden in Deutschland zugelassenen Automodells wider. Die Einteilung ist bei allen Kfz-Versicherern gleich. Je niedriger die Typklasse, desto niedriger der Beitrag.

Vollkasko statt Teilkasko
Je höher dein Schadenfreiheitsrabatt, desto günstiger der Beitrag. Ein Vergleich lohnt sich. Die Vollkaskoversicherung leistet mehr als die Teilkaskoversicherung. Die Vollkasko ist dank des Schadenfreiheitsrabatts oftmals günstiger als eine reine Teilkasko. Denn bei der Teilkasko gibt es keinen solchen Rabatt.

Höhere Selbstbeteiligung
Je höher die Selbstbeteiligung in der Voll- und Teilkasko, desto mehr kann man sparen. Im Schadenfall zahlt man zwar einen Teil der Summe (Selbstbeteiligung) selbst, bis dahin hat man aber viele Beiträge gespart. Das ist in vielen Fällen günstiger. Wir empfehlen eine Selbstbeteiligung von mindestens 300 Euro in der Vollkasko und 150 Euro in der Teilkasko, um die Beiträge so niedrig wie möglich zu halten.

Saisonkennzeichen
Du meldest dein Auto nur für eine bestimmte Zeit (Saison) an, zum Beispiel von April bis Oktober. Die Kfz-Steuern und der Beitrag für deine Versicherung fallen nur für diese Monate an. Im Gegenzug darfst du dein Auto nur während dieser Saison im öffentlichen Straßenverkehr nutzen. Tipp: Damit du nach einem schadenfreien Jahr in eine günstigere Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) eingestuft wirst, muss der Saisonzeitraum mindestens sechs Monate pro Jahr betragen.

Niedrige Kfz-Steuerklasse wählen
Denke am besten schon vor dem Autokauf an die Kfz-Steuern. Kaufe besser ein Fahrzeug mit niedriger Steuerklasse.

Beitrag auf einmal überweisen
Überweise den Beitrag auf einmal anstatt in Raten. So sparst du circa fünf Prozent an Kosten.

Mit den Rabatten und Vergüns­ti­gungen von Cosmos­Di­rekt kannst du die Kosten der Auto­ver­si­che­rung weiter senken

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  • Sparen durch die Werkstattbindung
  • Sparpotential für bestimmten Berufsgruppe, wenn du einen Garagenwagen hast und wenn du wenig fährst
  • Besondere Zweitwagenregelung: Unter bestimmten Voraussetzungen erhältst du einen Rabatt für deinen Zweitwagen

Hast Du Fragen zur Kfz-Versicherung? Wir beraten Dich gerne telefonisch oder per E-Mail.

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