Die private Unfallversicherung für Kinder

So schützen Sie Ihr Kind im Falle eines Unfalls

So schützen Sie Ihr Kind im Falle eines Unfalls - CosmosDirekt

Die Ratgeber bieten allgemeine Informationen. Produktdetails finden Sie hier.


Sportliche Aktivitäten, herumtoben oder mit Freunden spielen: Kinder sind ständig aktiv und in Bewegung. Dabei können sie Gefahren häufig noch nicht richtig einschätzen. Das erhöht das Unfall- und Ver­letzungs­risiko. Das Bundes­ministerium für Gesund­heit schätzt, dass in Deutschland jedes Jahr rund 1,6 Mio. Kinder verunglücken. Unfälle gelten als größtes Gesund­heits­risiko für Kinder. Zwar gehen viele Unfälle glimpflich aus, aber ein unachtsamer Moment kann unter Umständen schwere gesund­heitliche und finanzielle Folgen haben. Deshalb ist ein umfang­reicher Ver­sicherungs­schutz durch eine private Unfall­ver­sicherung für Kinder sinnvoll. Damit sichern Sie Ihren Nachwuchs und sich selbst gegen hohe Kosten ab, die ins­besondere bei dauerhafter Invalidität aufgrund eines Unfalls entstehen können. Im Falle eines Unfalls unterstützt die Kinder­unfall­versicherung Sie und Ihr Kind mit diesen Leistungen:

  • Versicherungssumme von 150.000 bis 200.000 Euro
  • Progression von 225 bis 500 Prozent
  • Erweiterte oder verbesserte Gliedertaxe
  • Weltweite Absicherung rund um die Uhr

Ist eine Unfallversicherung für Kinder sinnvoll?

Kinder haben insgesamt ein höheres Unfall- und Verletzungsrisiko als Erwachsene. Eine private Unfallversicherung ist für Kinder deshalb besonders sinnvoll, da der gesetzliche Versicherungsschutz nicht umfassend genug ist. Denn die meisten Unfälle passieren in der Freizeit, wo der Unfallschutz durch die gesetzliche Versicherung nicht gegeben ist. Um Ihren Kindern die bestmögliche Betreuung nach einem Unfall zukommen zu lassen und sich vor den finanziellen Folgen zu schützen, ist eine private Unfallversicherung für Kinder notwendig. Mit einer zusätzlichen Kinderunfallversicherung lässt sich der gesetzliche Versicherungsschutz erweitern, um Ihrem Kind sowohl in Schule, Kindergarten oder Kindertagesstätte sowie Zuhause und unterwegs den bestmöglichen Schutz zu bieten.


Private Unfallversicherung für Ihr Kind – diese Leistungen sind enthalten

Zwar gehen kleinere Unfälle bei Kindern häufig gut aus, allerdings können sie auch zu schwerwiegenden Verletzungen und bleibenden Schäden führen. Im schlechtesten Fall führt z. B. der Sturz vom Klettergerüst zu einem Schädel-Hirn-Trauma oder bei einem Autounfall wird die Wirbelsäule verletzt. Nach solchen Ereignissen ist es wichtig, dass die Kinderunfallversicherung für die finanziellen Folgen des Unfalls aufkommt – unabhängig davon, ob es sich um die direkte Betreuung nach dem Unfall oder anhaltende Gesundheitsschäden handelt. Trägt das Kind durch den Unfall eine bleibende körperliche Beeinträchtigung davon, kann dies für die Eltern neben der psychischen auch zu einer finanziellen Belastung werden. Deshalb sollte beim Abschluss einer privaten Unfallversicherung für Kinder auf einen möglichst umfangreichen Versicherungsschutz geachtet werden.

Zu den wichtigen Leistungen der Unfallversicherung gehören:

  • Invaliditätsleistung: Einmalzahlung einer Kapitalsumme
  • Unfallrente: lebenslange monatliche Rente
  • Bergungskosten: Kosten für Such-, Rettungs- und Bergungsarbeiten am Unfallort sowie Transport nach Hause beziehungsweise ins Krankenhaus
  • Kosmetische Operationen: Kosten, um das äußere Erscheinungsbild nach einem Unfall wiederherzustellen
  • Tagegeld, Krankenhaustagegeld: Pauschalbetrag pro Tag in stationärer oder ambulanter Behandlung
  • Übergangsleistung: Finanzielle Unterstützung nach einem schweren Unfall, bis die genaue Versicherungsleistung bestimmt werden kann
  • Todesfallleistung: Einmalzahlung an die Hinterbliebenen

Die private Unfallversicherung für Kinder als Ergänzung zur gesetzlichen Absicherung

Eine private Unfallversicherung für Kinder ist eine sinnvolle Ergänzung der gesetzlichen Absicherung. Denn diese übernimmt nur dann die Kosten bei einem Unfall, wenn das Kind eine staatlich anerkannte Betreuungseinrichtung wie eine Kindertagesstätte oder Schule besucht. Ist ein Elternteil aber ganztägig mit dem Kind zu Hause, besteht kein Versicherungsschutz durch die gesetzliche Unfallversicherung. Auch Freizeiteinrichtungen, Förderstätten oder Angebote privater Träger zur Hausaufgabenhilfe werden nicht von der gesetzlichen Unfallversicherung erfasst.

Eine private Kinderunfallversicherung ist aber auch sinnvoll bei Unfällen, die in einer Schule, Kindergarten oder einer Betreuungseinrichtung bzw. auf dem Weg dorthin passieren. Denn die gesetzliche Unfallversicherung stellt nur eine Grundversorgung dar: So wird eine Unfallrente erst ab einer Minderung der Erwerbsfähigkeit der Eltern von mindestens 20 Prozent gezahlt. Sollten nach einem Unfall kosmetische Operationen notwendig sein, werden diese nur von der privaten Unfallversicherung übernommen.


Welche Zusatzleistungen sind bei einer Unfallversicherung für Kinder sinnvoll?

Eine gute Unfallversicherung für Kinder sollte bereits durch die Basisabsicherung einen zuverlässigen und möglichst weitreichenden Versicherungsschutz bieten. Neben Beeinträchtigungen durch Unfälle gibt es jedoch noch weitere Risiken, die zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden führen können. Um auch dagegen abgesichert zu sein, sind verschiedene Zusatzbausteine zu wählbar, um den Schutz für Ihr Kind auszuweiten.

Diese Zusatzleistungen der Kinderunfallversicherung sind sinnvoll:

Infek­tionen durch einen Zecken­biss

Zecken können verschiedene Krankheiten übertragen. Zu den häufigsten Erkrankungen im Zusammenhang mit Zecken zählen hierzulande Borreliose und FSME, die beide zu schweren Gesundheitsschäden führen können. Wenn Kinder viel im Freien spielen, haben sie ein höheres Risiko für Zeckenbisse. Da es sich bei Borreliose und FSME aber um Infektionskrankheiten handelt, werden Zeckenbisse nicht als Unfälle gewertet. Einige Versicherer bieten jedoch an, den Versicherungsschutz auf die Folgen von Zeckenbissen und damit auf Krankheiten wie Borreliose und FSME auszuweiten.

Infek­ti­ons­krank­heiten und Impfschäden

Auch andere Insektenbisse sowie Stiche von Bienen, Wespen oder Hornissen können für Kinder erhebliche gesundheitliche Folgen nach sich ziehen: von Hautreizungen über einen allergischen Schock bis hin zur Blutvergiftung. Mit der passenden Kinderunfallversicherung sichern Sie sich gegen die finanziellen Dauerfolgen derartiger Risiken ab. Bei manchen Versicherern sind sogar Impfschäden abgesichert

Vergif­tungen

Besonders bei Kindern sind Vergiftungen durch ätzende Putzmittel, Pflanzenschutzmittel, Beeren oder giftige Pflanzen häufig ein Thema. Notfälle kommen dabei schon bei den Kleinsten vor, weil sie die Welt noch stark über den Geschmackssinn erkunden. Deshalb sollten Eltern nach Möglichkeit auch Gesundheitsschäden durch Vergiftungen über die Unfallversicherung für Kinder einschließen lassen.

Rooming-in

Wird Ihr Kind nach einem Unfall stationär behandelt wird, bedeutet das sogenannte Rooming-in eine große Erleichterung für die Eltern und den kleinen Patienten. Denn die Eltern (bzw. ein Elternteil) müssen das Kind abends nicht allein lassen, sondern schlafen mit ihm im selben Zimmer. So bleiben Sie während des gesamten Aufenthaltes an der Seite Ihres Kindes. Eine gute Kinderunfallversicherung zahlt zu dieser Leistung einen Zuschuss – bei der gesetzlichen Unfallversicherung für Kinder gehört das Rooming-in hingegen nicht zu den Leistungen.


Die passende Kinderunfallversicherung – worauf sollte man achten?

Um bei der Unfallversicherung für Kleinkinder und Kinder den bestmöglichen Schutz zu erreichen, sollte beim Abschluss der Versicherung auf einige Punkte geachtet werden.

  1. Die Höhe der Versicherungssumme
    Trägt ein Kind durch einen Unfall körperliche Beeinträchtigungen davon, kann dies für Eltern bereits über eine kurze Zeitspanne eine große finanzielle Belastung darstellen. Da bei einem Unfall, der zur Invalidität oder sogar zur Vollinvalidität führt, unter Umständen Kosten bis ans Lebensende entstehen, sollte eine Kinderunfallversicherung immer auch eine Kinderinvaliditätsversicherung. Diese Fälle sollten über die private Unfallversicherung für Kinder kompensiert werden können. Deshalb sollten Eltern beim Abschluss der Versicherung auf eine ausreichend hohe Versicherungssumme achten. Verbraucherschützer empfehlen eine Versicherung mit einer möglichst hohen Grundinvaliditätssumme (auch: Invaliditätsgrundsumme). Diese sollte mindestens 150.000 Euro, besser noch 200.000 Euro betragen, damit Sie und Ihre Kinder umfassend abgesichert sind. Mit einer guten Progression können die Leistungen über die vereinbarte Versicherungssumme hinaus steigen.
  2. Progression
    Die Progression sorgt dafür, dass die ausgezahlte Kapitalsumme die vereinbarte Versicherungssumme um ein Vielfaches übersteigt. Der Grund: Im Fall einer hohen oder sehr hohen Invalidität benötigen Sie eine deutlich höhere Kapitalleistung, um die entstandenen Kosten zu decken. Angeboten werden Progressionen von 225 bis 1.000 Prozent. Im Fall einer vollständigen Invalidität bekommen Eltern dadurch das 2,25- bis 10-fache der ursprünglich vereinbarten Grundinvaliditätssumme. Experten empfehlen daher eine Progression von 225 oder 350 Prozent zu vereinbaren. Im Falle der Vollinvalidität (Invaliditätsgrad von 100 Prozent) erhalten Sie dann das 2,25- fache bzw. 3,5-fache der versicherten Grundsumme: Bei einer Versicherungssumme von 150.000 Euro wären das dann 337.500 Euro bzw. 525.000 Euro.
  3. Gliedertaxe
    Neben der Progression ist die sogenannte Gliedertaxe entscheidend dafür, wie gut der gewählte Tarif der Kinderunfallversicherung ist. Die Gliedertaxe gibt an, wie viel Geld gezahlt wird, wenn ein oder mehrere Körperteile funktionsuntüchtig werden und bestimmt den Invaliditätsgrad. Das kann der amputierte Arm oder Zeh sein, aber auch der Verlust eines Auges oder die Beeinträchtigung der Hörfähigkeit. Dabei gilt die Faustregel: Je besser die Gliedertaxe, desto höher auch die Leistung im Fall der Invalidität. Daher sollten die Gliedertaxe und die vereinbarten Leistungen vor Abschluss der Unfallversicherung genau geprüft und nach Möglichkeit eine erweiterte Gliedertaxe vereinbart werden.

Fazit: Darum ist eine Unfallversicherung für Kinder sinnvoll

Trägt Ihr Kind durch einen Unfall oder Krankheiten eine körperliche Beeinträchtigung davon, lässt sich dies natürlich auch durch die beste Unfallversicherung für Kinder nicht rückgängig machen. Aber die Absicherung über eine Kinderunfallversicherung kann Ihnen und Ihrer Familie zumindest finanzielle Unterstützung für die bestmögliche Betreuung Ihres Kindes ermöglichen. Denn ein Unfall bringt nicht nur gesundheitliche, sondern auch finanzielle Folgen mit sich. Deshalb sollen Sie bereits frühzeitig eine private Unfallversicherung abschließen – bestenfalls schon als Baby.

Sie haben bereits eine Unfallversicherung für Ihre Kinder? Dann sollten Sie trotzdem prüfen, ob die Leistungen eine möglichst umfangreiche Absicherung bieten und der Tarif zu Ihnen passt. Besteht Ihre Kinderunfallversicherung den folgenden Test? Wenn nicht, sollten Sie einen Wechsel erwägen.

  • Entspricht die Versicherungssumme der Empfehlung (150.000 bis 200.000 Euro)?
  • Beinhaltet Ihr Versicherungsvertrag eine Progression von 225 bis 500 Prozent?
  • Leistet diese bereits ab 25 Prozent Invalidität?
  • Ist eine erweiterte Gliedertaxe vereinbart?

Häufige Fragen zur Unfall­ver­si­che­rung für Kinder

Der Unfallbegriff wird wie folgt definiert: „Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet.“

Damit die Unfallversicherung die Leistungen übernimmt, müssen alle Punkte erfüllt sein: Das Ereignis muss plötzlich eingetreten sein und eine äußere Ursache haben. Übernommen werden nur körperliche Gesundheitsschäden, die private Unfallversicherung für Kinder zahlt nicht bei psychischen Beeinträchtigungen oder Sachschäden.

Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt bei Kindern nur die Folgen von Unfällen, die im Kindergarten oder in der Schule bzw. auf dem Hin- und Rückweg dorthin passieren. Verletzt das Kind sich allerdings in der Freizeit, dann ist die gesetzliche Unfallversicherung nicht zuständig. Um diese Lücke im Unfallschutz zu schließen, ist eine private Unfallversicherung für Kinder notwendig.

Die gesetzliche Unfallversicherung übernimmt bei Kindern nur die Folgen von Unfällen, die im Kindergarten oder in der Schule bzw. auf dem Hin- und Rückweg dorthin passieren. Verletzt das Kind sich allerdings in der Freizeit, dann ist die gesetzliche Unfallversicherung nicht zuständig. Um diese Lücke im Unfallschutz zu schließen, ist eine private Unfallversicherung für Kinder notwendig.

Die Kinderunfallversicherung schließt in der Regel einen weltweiten Versicherungsschutz ein – auch bei vorübergehendem Aufenthalt im Ausland. Die gesetzliche Unfallversicherung greift hingegen nur in der Bundesrepublik Deutschland. Eine Ausnahme gilt lediglich für berufsbedingte Reisen ins Ausland. Private Ausflüge oder gar Urlaube mit Ihrem Kind sind jedoch nicht versichert.

Die Unfallversicherung für ein Kind kann direkt nach der Geburt abgeschlossen werden. Je nach Versicherer gilt für den Eintritt in die Kinderunfallversicherung ein Höchstalter von 15 bis 16 Jahren. Mit der Vollendung des 18. Lebensjahres endet die Unfallversicherung für Kinder und kann als private Unfallversicherung für Erwachsene fortgeführt werden.

Die Unfallversicherung für ein Kind kann direkt nach der Geburt abgeschlossen werden. Je nach Versicherer gilt für den Eintritt in die Kinderunfallversicherung ein Höchstalter von 15 bis 16 Jahren. Mit der Vollendung des 18. Lebensjahres endet die Unfallversicherung für Kinder und kann als private Unfallversicherung für Erwachsene fortgeführt werden.


Private Unfallversicherung

Jetzt Unfallversicherung mit Top-Leistungen sichern!

  • 5 % Familienrabatt
  • Bis zu 10 % Laufzeitrabatt
  • 25 % Rabatt ab zweitem versicherten Kind