Wasser­schaden

Welche Versicherung übernimmt die Kosten und wie verhalten Sie sich richtig

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Ein Bruch der Wasserleitung, ein undichter Ablauf in der Geschirr­spül­maschine oder eine falsch angeschlossene Wasch­maschine – ein Wasser­schaden kann im Haus oder in der Wohnung schnell entstehen.

Dokumentieren Sie die Schäden am besten frühzeitig und umfassend, damit Ihre Hausrat­versicherung sich vom beschädigten Hausrat und die Wohnge­bäude­versicherung von den betroffenen Gebäude­teilen ein Bild machen kann. Je nach Ursache und betroffenen Gegenständen sind unterschiedliche Versicherungen für Wasserschäden zuständig.

Hier erfahren Sie alles rund um das Thema Wasser­schaden – was kann ich geltend machen, welche Versicherungen die Schäden übernehmen und wie Sie sich im Ernstfall richtig verhalten!

Informationen zur Hausrat­versicherung von CosmosDirekt finden Sie auf der Produktseite.

Produktinformationen

Ist das Thema Mietminderung für Sie als Mieter interessant? In vielen Fällen haben Sie bei einem Wasserschaden Anspruch auf eine Mietminderung. In unserem exklusiven und kostenlosen Ratgeber haben wir dieses Thema für Sie übersichtlich zusammengestellt.

Wie Sie Anspruch auf Miet­min­de­rung geltend machen

Bei einem Wasserschaden haben Sie gute Chancen auf Miet­min­de­rung. In unserem Ratgeber erfahren Sie mehr.

Wasserschaden – Wer zahlt welchen Schaden?

Wasserschäden gehören zu den häufigsten Schadenfällen in Deutschland. Jeden Tag werden rund 3.000 Wasserschäden bei den Versicherern gemeldet. Ursachen und Wirkungen fallen ganz unterschiedlich aus. Mal ist es ein Rohrbruch, der den Hobbyraum unter Wasser setzt, mal ein Platzregen oder eine defekte Dichtung an der Waschmaschine, die im Keller für eine Überschwemmung sorgen. Bei den Schäden kommt es immer auf die genauen Umstände an, ob eine Versicherung den Wasserschaden ersetzt. Und welche Versicherung letztendlich leistet, ist davon abhängig, wie und wo der Schaden entstand.

Grundsätzlich gilt:

  • Einen Wasserschaden am beweglichen Mobiliar und Hausrat ersetzt die Hausratversicherung des Bewohners.
  • Einen Wasserschaden an Wohnung oder Gebäude erstattet die Wohngebäudeversicherung des Eigentümers.
  • Entsteht ein Wasserschaden durch den Nachbar, übernimmt die Haftpflichtversicherung des Nachbarn die Kosten.
  • Einen Wasserschaden, der durch Naturkatastrophen oder Unwetter entsteht (z. B: Hochwasser, Überschwemmung, etc.) deckt die Elementarschadenversicherung.
Tipp

In vielen Fällen steht Ihnen bei einem Wasserschaden in Ihrer Wohnung eine Mietminderung zu. Hierbei ist jedoch das richtige Vorgehen besonders wichtig. Unser Ratgeber zur Mietminderung hilft Ihnen bei der Einhaltung der richtigen Schritte und zeigt auf, worauf Sie achten sollten.


Was zahlt die Hausratversicherung bei Wasserschaden?

Die Hausratversicherung ersetzt Schäden, die am Mobiliar sowie an anderen beweglichen Dingen in Ihrer Wohnung entstehen. Doch nicht alle denkbaren Umstände und Risiken sind abgedeckt. Die Wasserschäden müssen in einem direkten Zusammenhang mit folgenden Installationen stehen:

  • Rohre für Trink- und Abwasser
  • Leitungssystem in Haus und Wohnung
  • Angeschlossene Schläuche von Waschmaschine, Geschirrspülmaschine etc.
  • Warmwasser- und Dampfheizungsanlage
  • Klima-, Solar- und Wärmepumpenheizungen
  • Berieselungs- und Sprinkleranlagen

Ein Wasserschaden ist durch die Hausratversicherung versichert, wenn er durch den bestimmungswidrigen Austritt von Leitungswasser entstand. Die Ursachen dafür können vielfältig sein. Der eigentliche Versicherungsfall ist aber nicht das Austreten an sich, sondern die Einwirkungen des Wassers auf den Hausrat am Schadenort. Der Versicherungsschutz erstreckt sich also auch auf solche Fälle, bei denen Leitungswasser von außen in die Wohnung eindringt und einen Wasserschaden am Hausrat bewirkt.

Folgende Wasserschäden sind in der Regel nicht im Versicherungsschutz enthalten:

  • Schäden durch Plansch- und Reinigungswasser
  • Schäden durch aufsteigendes Grundwasser
  • Schäden durch Rückstau in der Kanalisation
Tipp

Mit dem umfassenden Versicherungsschutz unserer Hausratversicherung sichern Sie Ihren Hausrat nicht nur gegen Wasserschäden ab, sondern auch beispielsweise gegen Diebstahl, Raub oder Vandalismus.


Was zahlt die Gebäudeversicherung bei Wasserschaden?

Wird die Immobilie selbst vom Wasserschaden betroffen, deckt die Wohngebäudeversicherung die Kosten für Reparatur und Instandsetzung und weitere Folgeschäden ab. Das umfasst insbesondere Schäden, die am Gebäude oder dessen fest verbundenen Bestandteilen durch den Wasseraustritt aus Sanitär- und Heizungsanlagen entstehen. Somit sind Schäden an der Gebäudesubstanz, wie z. B. am Boden oder an den Wänden, abgedeckt – im Gegensatz zur Hausratversicherung, die die Einrichtung des Hauses absichert.

Einen Wasserschaden in einem unbewohnten Haus oder einer wenig genutzten Wohnung übernehmen die Versicherer nur bei Erfüllung bestimmter Kriterien. Generell nicht versichert sind leerstehende Gebäude. Das sind solche Gebäude, die entweder gerade gebaut werden und noch nicht bezugsfertig sind oder die wegen großer Umbau-Maßnahmen ausgeräumt wurden und momentan nicht bewohnt werden können.

Bei längerer Abwesenheit gilt: Die Wohngebäudeversicherung zahlt nur, wenn Sie gewissen Pflichten nachgekommen sind. Das gilt sowohl für Ihre eigenen vier Wände, wenn Sie beispielsweise in einen mehrwöchigen Urlaub fahren, als auch für Gartenlauben und Ferienhäuser, die von Ihnen nur selten genutzt werden. Eine Voraussetzung dafür, dass ein Wasserschaden durch die Gebäudeversicherung reguliert wird, ist die regelmäßige Überprüfung aller wasserführenden Anlagen.

Tipp

Wenn Sie sich nur selten in Ihrem Ferienhaus aufhalten und der Überwachungspflicht nicht nachkommen können, schließen Sie am besten vor der Abreise alle wasserführenden Anlagen und entleeren diese.


Wasserschaden durch Nachbar – Das zahlt die Haftpflichtversicherung

Hat Ihr Nachbar über Ihnen einen Wasserschaden und wirkt sich dieser auf Ihre Wohnung aus, dann muss er Ihnen Schadenersatz leisten. Die Zahlung dieser Kosten übernimmt die Haftpflichtversicherung des Nachbarn. Seinen eigenen Wasserschaden ersetzt die Haftpflichtversicherung jedoch nicht, dafür ist die Hausratversicherung oder Gebäudeversicherung zuständig. Selbes gilt auch für Sie: Bei einem Wasserschaden in Ihrer Wohnung, der Auswirkungen auf die Nachbarswohnung hat, sollten Sie über eine Haftpflichtversicherung verfügen, die diese Kosten übernimmt.

Tipp

Mit unserem Haftpflichtversicherung-Rechner können Sie einfach Ihren Versicherungsbeitrag online berechnen und anschließend unsere private Haftpflichtversicherung abschließen.


Elemen­tar­scha­den­ver­si­che­rung - Zusatz­schutz gegen Elemen­tar­schäden

Auch als Naturereignis kann Wasser eine zerstörerische Kraft entwickeln. Bei dem Rekordhochwasser im Juni 2013 waren zehntausende Haushalte betroffen. Allein in Deutschland wurden den Versicherern mehr als 180.000 Schadenfälle gemeldet. Kostenfaktor: knapp 2 Milliarden Euro. Die Bundes­regierung bezifferte später den Gesamtschaden auf rund 6,7 Milliarden Euro.

Führt eine Überschwemmung dazu, dass der Keller voller Wasser läuft, zahlen Gebäudeversicherung und Hausratversicherung nur dann für diesen Wasserschaden, wenn eine spezielle Zusatz-Versicherung vereinbart wurde: die Elementarschadenversicherung. Sie übernimmt zum Beispiel nach einer Überschwemmung oder Starkregen die Reparaturkosten im und am Haus, zahlt die Sanierung des Gebäudes oder erstattet den Wiederbeschaffungspreis für zerstörtes Hab und Gut.

Mit der Elementarschadenversicherung können Sie sich gegen zahlreiche Naturereignisse absichern:

  • Überschwemmung
  • Erdbeben
  • Erdrutsch
  • Schneedruck und Lawinen
  • Rückstau

Die Elementarschadenversicherung ist als Zusatz zur Hausrat- und zur Wohngebäudeversicherung möglich. Separat können Sie diese Versicherung nicht abschließen.


Der Unter­schied zwischen Haus­rat­ver­si­che­rung und Privat­haft­pflicht­ver­si­che­rung

Es kann schnell passieren, dass die Hausratversicherung und die Haftpflichtversicherung verwechselt werden, wenn es um einen Wasserschaden geht. Es gilt: Verursache ich selbst einen Wasserschaden in meiner Wohnung, ist die eigene Hausratversicherung anzusprechen. Verursacht der Wasserschaden auch Beschädigungen in benachbarten Wohnungen, dann ist dies ein Fall für die eigene Privathaftpflichtversicherung.

Überprüfen Sie, welche Versi­che­rung für die Scha­den­re­gu­lie­rung zuständig ist:
Schaden durch
Welche Versi­che­rung zahlt?
Eigenes Leitungswasser

Hausratversicherung, Wohngebäudeversicherung

Fremdes Leitungswasser

Privathaftpflichtversicherung des Verursachers

AbwasserHausratversicherung, Wohngebäudeversicherung
(nur bei Schaden in Haus oder Wohnung)
Rückstau

Elementarschadenversicherung

Hochwasser

Elementarschadenversicherung


Folgeschäden und Schadenregulierung durch die Versicherung

Hausrat- und Gebäudeversicherung zahlen neben dem eigentlichen Wasserschaden unter Umständen auch darüber hinaus anfallende Folgeschäden. Die Wohngebäudeversicherung übernimmt Folgeschäden, sofern diese eindeutig auf den Wasserschaden zurückzuführen sind. Ist der Wasserschaden beispielsweise Auslöser für einen Kurzschluss, der einen Brand verursacht, zahlt die Gebäudeversicherung diesen Folgeschaden. Ebenso kann die Gebäudeversicherung Hotelkosten abdecken, falls die Wohnung nach dem Wasserschaden vorübergehend unbewohnbar ist. Auch bei den Folgeschäden ist es wichtig, diese mit Fotos genau festzuhalten und unverzüglich dem Versicherer zu melden.

Wie lange es dauert, bis die Schadenregulierung durch die Versicherung abgeschlossen ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab und ist bei jedem Versicherungsfall unterschiedlich. Neben dem Umfang des Schadens und den anfallenden Reparaturaufwendungen ist vor allem entscheidend, wie schnell und ausführlich Sie die Schadenmeldung beim Versicherer durchgeführt haben.


Wasser­schaden: Was tun?

Eben noch die Waschmaschine angestellt – und plötzlich steht die ganze Küche unter Wasser. Jetzt ist schnelles Handeln gefragt:

1. Wasser­zu­fuhr abdrehen
Bei einem Rohrbruch oder Ähnlichem müssen Sie sofort die Wasserzufuhr unterbrechen, damit der Schaden nicht noch größer wird, als er schon ist. Das bedeutet, die entsprechenden Absperrhähne zu schließen. Hilft das nicht, drehen Sie im Notfall den Hauptwasserhahn zu. Hinweis: Den Wasser­hahn im Uhrzeigersinn schließen.

2. Strom abstellen
Wasser leitet hervorragend elektrischen Strom. Um einen Kurzschluss und mögliche Folgebrände zu verhindern, schalten Sie die Stromversorgung im betroffenen Bereich ab. Dafür legen Sie entweder den entsprechenden Kippschalter Ihrer Sicherung um oder drehen die Schraubsicherung heraus.

3. Wasser besei­tigen
Sobald die Schadenstelle gesichert ist, können Sie sich an die Aufräumarbeiten machen. Dazu gehört zunächst, das ausgetretene Wasser zu beseitigen. Dies können Sie beispielsweise mit Hilfe von trockenen Tüchern aufnehmen. Bei größeren Wassermengen ist es ratsam, einen sogenannten Nasssauger zu verwenden. Ist das ausgetretene Wasservolumen sehr groß, sollten Sie die örtliche Feuerwehr verständigen. Mit speziellen Pumpen kann diese beispielsweise das Wasser aus einem vollgelaufenen Kellerraum absaugen. Hinweis: Kontaktieren Sie im Notfall ein Fachunternehmen, um eine Schadenminderung einzuleiten und die ersten Maßnahmen, wie eine Notreparatur, durchzuführen.

4. Hausrat retten
Wenn Sie das Wasser so gut wie möglich entfernt haben, sollten Sie gefährdeten Hausrat aus dem Schadenbereich bringen. Das betrifft insbesondere Teppiche, Stühle, Tische, Schränke und weitere Möbel oder Einrichtungsgegenstände. So verhindern Sie, dass beispielsweise Ihre Küchenmöbel am Sockel aufquellen, wenn ein kaputter Schlauch der Geschirrspülmaschine die Küche unter Wasser gesetzt hat. Lassen sich bestimme Möbel nicht transportieren, sollten Sie diese zumindest erhöhen. Bewährt haben sich improvisierte Füße aus Styroporplatten oder Kunststoffteilen, da diese Materialien wasserfest sind. Von Holz oder Pappe ist abzuraten. Werden diese Werkstoffe nass, quellen sie ebenfalls auf – auf diese Weise wird nicht nur der Schaden größer, sondern es droht auch eine zusätzliche Schimmelgefahr!

5. Schaden doku­men­tieren
Für die nachfolgende Schadenabwicklung empfiehlt es sich eine Dokumentation zu führen. Spätestens nach Beseitigung des ausgetretenen Wassers und der Sicherung des Hausrats sollten Sie die eigentliche Schadenstelle fotografieren. Auch alle Schäden an Gegenständen sollten ausführlich dokumentiert werden. Wichtig: Alle Gegenstände aus verschiedenen Blickwinkeln fotografieren, damit die Versicherung später einen authentischen Eindruck vom Wasserschaden bekommt. Auch für Sie ist es wichtig, dass wirklich alle Schäden erfasst sind. Wird während der späteren Trocknungsphase etwas weggeworfen, haben Sie keinen Beweis mehr, dass der Gegenstand wirklich vom Wasserschaden betroffen war.

6. Wasserschaden der Versicherung melden
Nach der ausführlichen Dokumentation der Schäden sollten Sie diese umgehend der Versicherung mitteilen. Je nach Tarif unterstützt die Versicherung Sie sogar mit einem Fachbetrieb zur Trocknung und Reparatur. Der Versicherer gibt auch Auskunft darüber, welche weiteren Unterlagen zur Regulierung des Schadenfalls notwendig sind. Ist man nicht Eigentümer des Gebäudes, sind der Vermieter oder Hausverwalter ebenfalls zu informieren.


Wasserschaden in der Mietwohnung – Wer zahlt?

Ist der Mieter selbst verantwortlich für den Wasserschaden, zahlt dessen Hausratversicherung für das Mobiliar und die beweglichen Gegenstände in der Wohnung, sofern es sich um einen Leitungswasserschaden handelt. Ebenfalls können Kosten für die Übernachtung im Hotel oder das Lagern von Möbeln von der Hausratversicherung des Mieters übernommen werden. Beeinträchtigt der Wasserschaden auch Nachbarn, ist für diese Kosten die Haftpflichtversicherung des Mieters zuständig. Diese ist ebenfalls verantwortlich, wenn durch den Wasserschaden das Gebäude in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Ist der Vermieter für den Schaden verantwortlich, zahlt dessen Wohngebäudeversicherung für die Instandsetzung des Gebäudes und der Gebäudesubstanz. In diesem Fall können Mieter Schäden am Hausrat als Schadensersatz beim Vermieter geltend machen. Außerdem können Sie als Mieter die Mietzahlung angemessen mindern. Aufgrund des Lärms von Trocknungsgeräten oder der Unbewohnbarkeit der Wohnung, ist die Mietminderung in vielen Fällen legitim und lindert eventuelle Unannehmlichkeiten.

Bei einem Rohrbruch oder einem Wasserschaden ohne Verantwortlichen, deckt die Gebäudeversicherung des Vermieters Schäden am Gebäude und die Hausratversicherung des Mieters den Hausrat der Wohnung ab.


Profes­sio­nelle Wasser­scha­den­sa­nie­rung

Für die Reparatur des Wasserschadens sollten unbedingt Fachleute hinzugezogen werden. Neben dem Know-how der Wasserschadensanierung verfügen sie über die moderne Technik, die eine genaue Leckageortung erst ermöglicht. Das früher eingesetzte, großflächige Abschlagen von Fliesen ist damit heutzutage überflüssig. Art und Umfang des Wasserschadens können auf diese Weise ebenfalls genau analysiert werden.

Gleichzeitig kann der professionelle Wasserschaden-Sanierer auch gezielt modernste technische Methoden wie das Überdruck- oder Unterdruck-Verfahren zur Trocknung einsetzen. Der Profi verfügt über die notwendigen Gerätschaften, um feuchte Räume so schnell wie möglich wieder trocken zu bekommen: angefangen von großen Luftentfeuchtern und Bautrocknern über Hochleistungs-Ventilatoren zur Verbesserung der Luftzirkulation bis hin zu Elektro-Heizern, die die Raumtemperatur hoch halten.

Auch Folgeschäden an Putz und Mauerwerk wie die Verunreinigung mit Salzen oder Schlamm, die beispielsweise durch Überflutung oder Hochwasser entstehen, lassen sich nur mit einer professionellen Wasserschadensanierung beseitigen. Zudem können so mögliche Spätfolgen verhindert werden, denn wird der Wasserschaden nicht restlos beseitigt, bilden sich an den verbliebenen Feuchtigkeitsstellen Schimmelpilze, die oftmals verdeckt und nur schwer zu lokalisieren sind. Diese bedrohen dann die Gesundheit der Bewohner – insbesondere für Menschen mit geschwächtem Immunsystem stellen Schimmelpilze eine erhebliche Gefahr dar.


Fazit: Wasserschaden – Welche Versicherungen schützen optimal?

Für einen umfassenden Versicherungsschutz gegen Wasserschäden sollten Sie sowohl eine Hausratversicherung und Wohngebäudeversicherung inklusive Elementarschadenversicherung als auch eine private Haftpflichtversicherung abschließen. Die Hausratversicherung übernimmt die Kosten für Schäden an Ihrem Hausrat bei Leitungswasserschäden. Eine Gebäudeversicherung deckt das Gebäude und dessen Substanz, wie Boden und Wände ab. Die Hausrat- und Gebäudeversicherung können Sie mit der Zusatz-Elementarschadenversicherung erweitern, um bei Hochwasser, Überschwemmungen oder anderen Elementarschäden abgesichert zu sein. Falls der Wasserschaden nicht nur Ihre Wohnung betrifft, sondern auch Wohnungen von Nachbarn beeinträchtigt, werden diese Kosten von der Haftpflichtversicherung übernommen.

Sollte es dann mal zum Ernstfall kommen und ein Wasserschaden auftreten, ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren und folgende Schritte zu befolgen:

  1. Wasserzufuhr abdrehen
  2. Strom abstellen
  3. Wasser beseitigen
  4. Hausrat retten
  5. Schaden dokumentieren
  6. Wasserschaden der Versicherung melden

Welche Ratgeber zur Hausratver­si­che­rung sind zudem inter­es­sant?