Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung

Sichern Sie Ihre Arbeits­kraft ab!



Wer braucht eine Berufs­unfähigkeits­versicherung?

  • Pflichtversicherte müssen bei Berufsunfähigkeit mit großen Einbußen rechnen.
  • Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger haben in den ersten 5 Jahren keinen gesetzlichen Schutz (Wartezeit).
  • Selbständige und Freiberufler haben in der Regel keinen Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente.
  • Hausfrauen und Hausmänner haben ein hohes finanzielles Risiko, wenn die Arbeitskraft verloren geht.
Das sagt die Presse

CosmosDirekt wurde im Deutschlandtest als Top BU-Versicherung mit der Note "sehr gut" ausgezeichnet.

FocusMoney, Ausgabe 35/2016

Wie hoch sollte man sich absi­chern?

Die Verbraucherschützer empfehlen als monatliche Berufs­unfähigkeits­rente 75 % des Netto-Einkommens abzusichern. Zusätzlich sollte die Dynamik-Option vereinbart werden, um die Inflation sowie Gehaltserhöhungen zu berücksichtigen.

Preis-Beispiel

Bei CosmosDirekt erhalten Sie 1.000 Euro monatliche Berufs­un­fä­hig­keits­rente zum Beispiel für nur 16,11 Euro im ​Monat1.

Wann leistet eine Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung?

Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt, wenn Sie mindestens 50 Prozent berufsunfähig sind.

"Berufsunfähig ist, wer seinen zuletzt ausgeübten Beruf, so wie er ohne gesundheitliche Beeinträchtigung ausgestaltet war, infolge Krankheit, Körperverletzung oder mehr als altersentsprechendem Kräfteverfall ganz oder teilweise voraussichtlich auf Dauer nicht mehr ausüben kann."

Schüler / Student

Schüler und Studenten haben – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind – Anspruch auf Leistungen aus der gesetzlichen Unfall­versicherung. Da in der Regel noch keine Beiträge in die deutsche Renten­versicherung gezahlt werden besteht im Falle einer Erwerbs­minderung kein Anspruch auf Leistungen aus der deutschen Renten­versicherung.

Berufs­ein­steiger / Azubi

Ein Anspruch auf eine gesetzliche Erwerbsminderungsrente besteht nur, sofern neben den medizinischen Voraussetzungen die folgenden Bedingungen erfüllt sind:

  • Der Versicherte ist mindestens 5 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert (allgemeine Wartezeit).
  • In den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung wurden mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt.

Hinweis: Bei Arbeitsunfällen oder auch Berufskrankheiten die Wartezeit entfallen kann.

Etabliert im Beruf

Um einen Anspruch auf eine gesetzliche Leistung zu erlangen, müssen neben den medizinischen Voraussetzungen auch nachstehende Bedingungen erfüllt sein:

  • Der Versicherte ist mindestens 5 Jahre in der gesetzlichen Rentenversicherung versichert (allgemeine Wartezeit).
  • In den letzten 5 Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung wurden mindestens 36 Monate Pflichtbeiträge in die gesetzliche Rentenversicherung gezahlt.

Hinweis: Bei Arbeitsunfällen oder auch Berufskrankheiten die Wartezeit entfallen kann.

Best Ager

Versicherte, die vor dem 02.01.1961 geboren sind, haben keinen Anspruch auf eine Rentenleistung, sofern Sie im erlernten oder auch in einem gleichwertigen Beruf noch mindestens 6 Stunden täglich arbeiten können. Bei erheblicher gesundheitlicher Beeinträchtigung erhalten sie nur eine geringe Erwerbs­unfähigkeits­rente.

Hinweis: Sofern keine Beiträge in die deutsche Rentenversicherung gezahlt werden (zum Beispiel Selbständige) – besteht kein Anspruch auf gesetzliche Leistungen.

Rentner

Es besteht kein Bedarf mehr, da in der Regel kein Arbeitseinkommen mehr erzielt wird.

Cosmos­Di­rekt gehört zu den fairsten Leis­tungs­re­gu­lie­rern bei Berufs­un­fä­hig­keit

Die Rating-Agentur Assekurata bestätigt CosmosDirekt eine faire Leistungsregulierung bei Berufs­un­fä­hig­keit:

  • transparent
  • kundenorientiert
  • kompetent

ASSEKURATA solutions, 01/2018

Berufs­un­fä­hig­keit – das völlig unter­schätzte Risiko

Jeder Vierte wird vor der Rente berufsunfähig. Leider droht ohne zusätzliche Absicherung oft der soziale Abstieg.

Die häufigsten Ursachen für eine Berufsunfähigkeit

Die häufigsten Ursa­chen für eine Berufs­un­fä­hig­keit

Konkrete Leis­tungs­fälle: Darum ist der Berufs­un­fä­hig­keits-Schutz wichtig

Die aufgeführten Beispiele entstammen tatsächlichen Leistungsfällen der letzten zwei Jahre.

Fall aus September 2018
Sarah B. aus Ulm

Auszubildende zur Kauffrau für Bürokommunikation, 19 Jahre

Beeinträchtigung:
Leukämie

Leistungsfall:

Bei Sarah wurde kurz vor der Abschlussprüfung Ihrer Ausbildung eine Leukämie diagnostiziert. Die Ausbildung musste leider abgebrochen werden. Sarah befindet sich immer noch in fortlaufender Therapie, die aber bisher sehr gute Erfolge zeigt.

CosmosDirekt zahlt Sarah 1.000 Euro monatliche Rente.

Fall aus März 2019
Marcel P. aus Aachen

Student, 22 Jahre

Beeinträchtigung:
Querschnittslähmung

Leistungsfall:

Marcel fuhr seit seiner Kindheit sehr viel Fahrrad und war ein erfahrener Radfahrer. Ob im täglichen Straßenverkehr auf dem Weg zur Universität oder am Wochenende mit dem Mountainbike im Gelände – Marcel saß sicher im Sattel. Im Februar wurde Marcel im Kreisverkehr fahrend von einem einfahrenden Autofahrer übersehen und angefahren. Aufgrund der Schwere der Verletzung war sehr schnell klar, dass Marcel sein Studium nicht fortführen kann. Derzeit ist Marcel noch in der Reha-Klinik und arbeitet an seinen motorischen Fähigkeiten der Hände und Arme. Seine beruflichen Pläne sind offen und abhängig vom Grad der zukünftigen Selbständigkeit.

CosmosDirekt zahlt Marcel 1.000 Euro monatliche Rente.

Fall aus Juli 2018
Oliver F. aus Göttingen

Bankkaufmann, 28 Jahre

Beeinträchtigung:
Mehrere Knochenbrüche, chronisches Schmerzsyndrom

Leistungsfall:

Herr F. ist ein erfahrener Freizeit­kletterer und verunfallte vergangenen Sommer in den Bergen. Bei einem Sturz in 6 Meter Tiefe zog sich Herr Fuchs eine Vielzahl verschiedener komplizierter Knochen­brüche zu. Insbesondere die schwere Schulter-/Armverletzung und die Rippen­serien­fraktur führten zu einem chronischen Schmerz­syndrom. Herr Fuchs ist dauerhaft auf starke schmerz­reduzierende Medi­kamente und Kranken­gymnastik angewiesen. Außerdem stellte sich eine dauer­hafte Gefühls­störung der rechten Hand ein. Das Halten eines Stiftes und Schreiben auf der Tastatur eines Computers ist nahezu unmöglich geworden.

CosmosDirekt zahlt Herrn F. 1.500 Euro monatliche Rente.

Fall aus Oktober 2018
Thomas R. aus Dortmund

Abteilungsleiter, 38 Jahre

Beeinträchtigung:
Antriebslosigkeit, Konzentrationsschwäche, Unsicherheit

Leistungsfall:
Erhebliche Konzentrations­störungen, Schlaflosig­keit und Antriebs­schwäche machen es Herrn Richter unmöglich, seiner beruflichen Tätig­keit nachzugehen. Dazu gesellen sich tiefe Schuld­gefühle, da Herr Richter nicht mehr in der Lage ist für sich zu sorgen. Seine Ehefrau muss sich nun, neben der Fürsorge für die beiden kleinen Kinder, auch um die Organisation seines Tages­ablaufs kümmern. Der mit der Depression verbundene soziale Rück­zug macht es ihm unmöglich, zum Beispiel erforderliche Arzt- und Therapie­termine zu vereinbaren.

CosmosDirekt zahlt Herrn R. 2.400 Euro monatliche Rente.

Fall aus August 2018
Axel S. aus Frankfurt/Oder

Selbstständiger Landschaftsgärtner, 38 Jahre

Beeinträchtigung:
Schmerzhafte Bewegungseinschränkungen beim Tragen, Heben, Bücken

Leistungsfall:

Herr Schumacher erlitt im Alter von 37 Jahren einen Band­scheiben­vorfall im Bereich der Lenden­wirbel­säule. Durch den Druck auf das Rücken­mark stellten sich bei Herrn Schumacher intensive Schmerzen ein. Zunehmende Gefühls­störungen und Schwäche in einem Bein schränkten die Mobilität von Herrn Schumacher stark ein. Die Ausübung seines Berufs wurde unmöglich. Nach einer Operation mit anschließender, längerer Reha­bilitation ist er nahezu schmerzfrei. Eine Wieder­eingliederung ist nach der derzeit noch ambulant durch­ge­führten Kranken­gymnastik geplant.

CosmosDirekt zahlt Herrn S. eine monatliche Rente von 1.600 Euro bis zum Abschluss der erfolgreichen Wiedereingliederung.


Ratgeber: Berufs­un­fä­hig­keitsversicherung


Die häufigsten Fragen zur Berufs­un­fä­hig­keits­ver­si­che­rung

Nur der private Berufsunfähigkeitsschutz bewahrt Sie vor finanziellen Problemen beziehungs­weise dem finanziellen Notstand, sofern Sie Ihren Beruf wegen einer dauerhaften Erkrankung oder eines Unfalls aufgeben müssen. Durch eine am 01.01.2001 durchgeführte Gesetzes­änderung haben alle nach dem 01.01.1961 Geborene keinen Anspruch mehr auf eine Rente für den Fall der Berufs­unfähigkeit.

Da jeder vierte Arbeitnehmer heute vorzeitig aus dem Berufs­leben ausscheidet sollten alle Arbeit­nehmer eine Berufs­unfähigkeits­­versicherung abschließen.

Das sagt die Presse

"Schutz bei Berufsunfähigkeit ist sehr sinnvoll. Er bewahrt den Versicherten davor, in existenzielle Finanznot zu geraten, wenn er seinen Beruf wegen einer Krankheit oder eines Unfalls länger oder gar dauerhaft nicht mehr ausüben kann." Stiftung Warentest Finanztest, 08/2015

  • Pflichtversicherte
    Sie müssen bei Berufsunfähigkeit mit großen Einbußen rechnen.
  • Auszubildende, Studenten und Berufseinsteiger
    In den ersten 5 Jahren der Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung besteht kein gesetzlicher Schutz (Wartezeit).
  • Selbständige und Freiberufler
    Sie haben in der Regel keinen Anspruch auf die gesetzliche Erwerbsminderungs-Rente.
  • Hausfrauen / Hausmänner
    Der Berufsunfähigkeitsschutz ist hier sehr wichtig. Das finanzielle Risiko wird oft unterschätzt.

Je jünger die versicherte Person ist, desto günstiger wird der Beitrag. Im Idealfall wird eine Berufsunfähigkeitsversicherung bereits zu Beginn der Berufsausbildung abgeschlossen.

Da als Berufseinsteiger in den ersten 5 Berufsjahren kein gesetzlicher Schutz besteht, bietet CosmosDirekt hier einen speziellen Tarif mit einem günstigen Einstiegsbeitrag an.

Aber auch für Arbeitnehmer mittleren Alters mit einigen Jahren Berufserfahrung lohnt es sich, die eigene Arbeitskraft, abzusichern.

Ein Beispiel: Eine 45-jährige Alleinerziehende ist für den Lebensunterhalt der Familie verantwortlich, zahlt die eigene Immobilie ab und finanziert zudem die Ausbildung der Tochter. Sie muss finanziell abgesichert sein, um den Lebensstandard der Familie halten zu können, falls sie nicht mehr arbeiten kann. Daher sollte Sie über einen Berufsunfähigkeitsschutz nachdenken.

Eine Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die zuletzt ausgeübte berufliche Tätigkeit aus gesundheitlichen Gründen nur noch zu weniger als 50 % ausgeübt werden kann. Als Auslöser der Berufsunfähigkeit kommen folgende Gründe in Betracht:

  • Krankheit
  • Körperverletzung
  • Mehr als altersentsprechender Kräfteverfall

Generell besteht kein Anspruch mehr auf Leistungen der Deutsche Renten­ver­sicherung (mit Ausnahme der Versicherten, die vor dem 02.01.1961 geboren sind). Für alle Versicherten, die nach dem 01.01.1961 geboren sind, werden nur noch Leistungen bei einer Erwerbs­unfähig­keit erbracht. Staatliche Leistungen erhalten Sie nur, wenn Sie weniger als sechs Stunden täglich einer beliebigen Erwerbs­tätigkeit nachgehen können und wenn der Versicherte Mitglied der gesetzlichen Renten­ver­sicherung ist.

Beispiel zur Versorgungslücke bei Erwerbsunfähigkeit
Versorgungslücke bei Erwerbsunfähigkeit

Beispiel: 35 Jahre, ledig, keine Kinder, Steuerklasse 1. Halbe Erwerbsminderungsrente bei 3 - 6 Stunden tägliche Erwerbstätigkeit. Verweis auf alle Tätigkeiten. Anspruch besteht nur bei mindestens 5 Beitragsjahren in der gesetzlichen Rentenversicherung. Für die Ergebnisse wird keine Gewähr übernommen.

Berufs­un­fä­hig­keits-Schutz

Beim Berufsunfähigkeits-Schutz ist der zuletzt ausgeübte Beruf entscheidend. Die Versicherung leistet, wenn dieser Beruf dauernd zu mindestens 50 % nicht mehr ausgeübt werden kann. Die Berufsunfähigkeit muss eingetreten sein in Folge von:

  • Krankheit
  • Körperverletzung
  • Mehr als altersentsprechender Kräfteverfall

Erwerbs­un­fä­hig­keits-Schutz

Der Erwerbsunfähigkeits-Schutz hingegen sichert die Erwerbsunfähigkeit ab. Die Frage ist hier, ob jemand überhaupt noch arbeiten kann. Der Erwerbsunfähigkeits-Schutz greift, sobald Sie aus den genannten Gründen voraussichtlich dauernd nicht mehr als drei Stunden täglich einer Erwerbstätigkeit nachgehen können.

Tipp: Berechnen Sie Ihren Beitrag zum Berufsunfähigkeits-Schutz. Sollten Ihre Angaben zu einem hohen Beitrag führen, bieten wir Ihnen alternativ den Erwerbs­unfähig­keits-Schutz an. Ist wegen Ihres Berufs kein Berufs­unfähigkeits-Schutz möglich, erhalten Sie ein Angebot zum Erwerbs­unfähig­keits-Schutz.

Da der Beitrag einer Berufsunfähigkeitsversicherung individuell berechnet wird, ist es nicht möglich, einen pauschalen Preis zu nennen. Mit dem Beitragsrechner haben Sie die Möglichkeit einfach und schnell Ihren persönlichen Beitrag online zu berechnen.

CosmosDirekt verzichtet bei allen aktuellen Tarifen auf die "Abstrakte Verweisung".

Bei der abstrakten Verweisung darf der Versicherer Sie auf einen anderen Beruf verweisen, sofern Sie diesen aufgrund Ihrer Kenntnisse und Erfahrungen ausüben könnten. Dabei ist es unerheblich ob Ihnen dieser Beruf auf dem lokalen Arbeitsmarkt zugänglich ist. Der Versicherer braucht dann nicht zu zahlen.

Für die Antragsstellung ist die bei Antragstellung ausgebübte berufliche Tätigkeit anzugeben.

Beispiel: Sie haben eine Ausbildung als Maurer abgeschlossen, sind nun aber nur noch in der Verwaltung tätig, so ist die Tätigkeit in der Verwaltung relevant.

Für den Leistungsfall ist die zum Zeitpunkt der Leistungsbeantragung ausgeübte berufliche Tätigkeit entscheidend.

Beispiel: Zum Abschluss Ihrer Berufsunfähigkeitsversicherung waren Sie als Lackierer tätig. Zum Zeitpunkt der Leistungsbeantragung sind Sie nun als Bürokraft tätig. Die Beschäftigung als Bürokraft ist in diesem Fall relevant.

Sie erhalten die Leistung aus der Berufsunfähigkeitsversicherung, solange eine bedingungsgemäße Berufsunfähigkeit vorliegt und die versicherte Person lebt. Längstens jedoch bis zum Ablauf der vertraglichen Leistungsdauer.

Sollten Sie einen "Risikosport" ausüben, bedeutet dies nicht den grundsätzlichen Verzicht auf Berufsunfähigkeits-Schutz. Auf Basis eines gesonderten Fragebogens beurteilt der Versicherer, ob beispielsweise zusätzliche Vertragsbedingungen aufgenommen werden müssen.

Ein Beispiel: Für viele Deutsche gehört es dazu, im Urlaub die bunte Unterwasserwelt im Rahmen von organisierten Schnorchel- oder Tauchausflügen zu erkunden. Unter bestimmten Bedingungen wird dieses Hobby von vielen Versicherern problemlos mitversichert. Für Taucher, die bei der Ausübung ihres Hobbys ein höheres Risiko eingehen und beispielsweise auch allein Tauchgänge unternehmen, können hingegen ergänzende Vertragsbedingungen oder Zuschläge anfallen.

Als risikoreiche Sportarten gelten zum Beispiel: Fallschirmspringen, Motorsport oder Fliegen.

Ob und wie sich eine bestimmte Sportart auf den Beitrag ausübt, ist immer von verschiedenen Faktoren abhängig. Zum Beispiel, ob an Wettbewerben teilgenommen wird oder wie häufig die Sportart ausgeübt wird. Die Bewertungskriterien lassen sich beim Versicherer erfragen. Eine pauschale Aussage hinsichtlich eventueller Zuschläge bei allen Versicherern gibt es jedoch nicht, denn Anträge werden individuell geprüft. Daher kann man nicht allgemeingültig sagen „Klettern führt immer zu einem Aufschlag von X oder Y Prozent“.

Die Rente aus einer privaten Berufsunfähigkeitsversicherung zählt zu den zeitlich begrenzten Leibrenten. Die ursprünglichen Beiträge stammen in der Regel aus dem versteuerten Einkommen, daher sind die Rentenleistungen selbst nicht in voller Höhe steuerpflichtig. Lediglich der so genannte Ertragsanteil wird versteuert. Dieser erfasst pauschal die in den Rentenzahlungen enthaltenen Zinsen. Die Höhe ist abhängig von der zugesagten Rentenlaufzeit.1

Je länger die Zahlung der Rente vereinbart wird, desto höher ist der zu versteuernde Anteil. Wird die Rente beispielsweise für 10 Jahre bewilligt, sind 12 % steuerpflichtig. Ist die voraussichtliche Leistungsdauer sehr lang, zum Beispiel 40 Jahre, liegt der steuerpflichtige Anteil bei 39 % – 61 % der Rente sind immer noch steuerfrei. Zudem wird erst das zu versteuernde Einkommen, das über dem Grundfreibetrag von aktuell 8.652 Euro für Alleinstehende und 17.304 Euro für zusammenveranlagte Ehepaare liegt, überhaupt versteuert.2

Ein Beispiel: Eine 35-jährige Frau mit einer vereinbarten Berufsunfähigkeitsrente von 1.300 Euro monatlich wird berufsunfähig. Der Versicherer hat ihr eine Rente bis zum 67. Lebensjahr zugesagt. Das heißt, sie erhält voraussichtlich 32 Jahre lang Rentenzahlungen. Laut Ertragsanteiltabelle muss sie 32 % Ertragsanteil versteuern. Es ist also nicht die volle Rente von 15.600 Euro jährlich steuerpflichtig. Lediglich 4.992 Euro werden mit dem individuellen Steuersatz besteuert, 10.608 Euro bleiben steuerfrei.3

Da der Grundfreibetrag von 8.130 Euro in diesem Beispiel nicht überschritten wird, zahlt die Frau keine Steuern. Wenn sie jedoch zusätzlich zum Beispiel Mieteinnahmen oder eine staatliche Erwerbsminderungsrente erhält oder sie einen Ehemann mit eigenem Einkommen hat, können aufgrund des dann höheren zu versteuernden Einkommens Steuern anfallen.

  • 1 Grundlage ist die Ertragsanteiltabelle in § 55 Abs. 2 EStDV; www.gesetze-im-internet.de/estdv_1955/__55.html

  • 2 Bei einigen Alterskonstellationen kann auch das zum Zeitpunkt des Rentenbeginns vollendete Lebensjahr einen Einfluss auf die Besteuerung haben, siehe Spalte drei der Ertragsanteiltabelle in § 55 Abs. 2 EStDV

  • 3 Berechnungsgrundlage: Ertragsanteil der Berufsunfähigkeitsrente 32 % gemäß Ertragsanteiltabelle in § 55 Abs. 2 EStDV (4.992 Euro)

Empfehlung

Schützen Sie sich vor den finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit. Die staatliche Hilfe reicht kaum zum Leben. Sorgen Sie jetzt mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung vor!

  • 1 Tarif CRB1 JRB1, Basis-Schutz, Betriebswirt/-wirtin, 25 Jahre, 1.000 € monatliche Rente bei Berufsunfähigkeit bis zum 60. Lebensjahr, Leistung im Todesfall 5.000 €, monatliche Zahlweise. Zahlbeitrag durch sofortige Verrechnung der Gewinnanteile. Diese sind für das laufende Geschäftsjahr garantiert und können sich in den Folgejahren ändern.