15.06.2022 - Pressemitteilung

Taschengeld-Report 2022: Taschengeld der Grundschüler steigt trotz Inflation auf Rekordwert

  • Im Durchschnitt bekommen Kinder zwischen sechs und neun Jahren 3,80 Euro Taschengeld pro Woche – ein Höchstwert seit 2013.
  • Für fast alle Eltern (97 Prozent) haben die gestiegenen Preise keinen Einfluss auf die Höhe des Taschengeldes.
  • Fast alle Kinder dürfen zumindest mitentscheiden, wofür sie ihr Taschengeld ausgeben.

Saarbrücken – Wenn Kinder größer werden, möchten sie eigene Entscheidungen treffen. Dabei wollen sie selbst entscheiden, was sie morgens anziehen, wann sie sich mit ihren Freunden treffen oder wofür sie ihr Taschengeld ausgeben. Letzteres fördert nicht nur die Entscheidungsfreude, sondern auch den verantwortungsbewussten Umgang mit Geld. Wie Eltern im Jahr 2022 zum Thema Taschengeld stehen, zeigt eine aktuelle Umfrage1 des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland.

DURCHSCHNITTSBETRAG STEIGT AUF REKORDWERT

Im Jahr 2022 beträgt demnach die durchschnittliche Höhe des Taschengeldes 3,80 Euro pro Woche – ein Rekordwert seit Start der Erhebung im Jahr 2013. Vor neun Jahren lag das durchschnittliche Taschengeld der Sechs- bis Neunjährigen noch bei 2,90 Euro. Seitdem ist der Durchschnittsbetrag um 31 Prozent gestiegen. Die Umfrage zeigt aber auch, dass aktuell fast die Hälfte der Kinder (46 Prozent) gar kein Taschengeld bekommt.

TASCHENGELD GIBT ES TROTZ INFLATION

Keinen Einfluss auf die Höhe des Taschengeldes 2022 haben nach Aussage der befragten Eltern die zuletzt gestiegenen Preise. Demnach bekommen 97 Prozent der Kinder zwischen sechs und neun Jahren genauso viel Taschengeld wie vor der Inflation.

GROSSTEIL DER KINDER DARF MITENTSCHEIDEN

Ungefähr die Hälfte der befragten Eltern (49 Prozent) räumen ihren Kindern volle Entscheidungsfreiheit ein, wofür sie ihr Taschengeld ausgeben dürfen. Genauso viele Kinder (49 Prozent) dürfen in einem gewissen Rahmen selbst entscheiden. Lediglich zwei Prozent dürfen nicht selbst entscheiden, was mit ihrem Taschengeld passiert.

DAS ALTER ENTSCHEIDET BEI TASCHENGELDHÖHE

Für die meisten befragten Eltern (63 Prozent) spielt das Alter ihres Kindes die größte Rolle, wenn sie die Höhe des Taschengeldes festlegen. Darüber hinaus orientiert sich jeder fünfte Umfrageteilnehmer (20 Prozent) an der Klassenstufe des Kindes und weitere 18 Prozent berücksichtigen das Verhalten ihrer Kinder als Kriterium für die Taschengeldhöhe. Sieben Prozent der befragten Eltern richten die Höhe des Taschengeldes an den Schulnoten ihrer Kinder aus.

WÖCHENTLICHER RHYTHMUS AM BESTEN GEEIGNET

CosmosDirekt fragte auch in diesem Jahr danach, in welchem Rhythmus Eltern ihren Kindern das Taschengeld auszahlen. Hier haben sich die Gewohnheiten seit der ersten Abfrage im Jahr 2015 kaum verändert: 70 Prozent der Kinder bekommen ihr Taschengeld wöchentlich und 25 Prozent einmal im Monat.

Pressekontakt

Generali Deutschland AG

Media Relations - CosmosDirekt

Tel: 0681 966-7560
E-Mail: sabine.gemballa@generali.com

Generali Deutschland AG

Head of Media Relations

Tel: 0241 456-5664
E-Mail: joerg.linder@generali.com

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    Bevölkerungsrepräsentative Umfrage “Taschengeld” des Meinungsforschungsinstituts forsa im Auftrag von CosmosDirekt, dem Direktversicherer der Generali in Deutschland. Im April und Mai 2022 wurden in Deutschland 504 Eltern von Kindern zwischen sechs und neun Jahren befragt. Die Fehlertoleranz der ermittelten Ergebnisse liegt bei +/- 4 Prozentpunkten.