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Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht

Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht:

Sichern Sie sich als Eigentümer ab

Der Besitz von Eigentum verpflichtet – unter anderem zur Haftung. Stößt einer anderen Person etwas auf Ihrem Grundstück zu oder entsteht ein Sachschaden, müssen Sie als Eigentümer dafür in unbegrenztem Umfang finanziell geradestehen. In einem solchen Fall springt die Grundbesitzerhaftpflicht ein. Wurde der Sorgfaltspflicht nicht nachgekommen, schützt diese Haftpflichtversicherung vor einer lebenslangen finanziellen Belastung durch Schadenersatz­forderungen.

Der folgende Artikel informiert Eigen­tümer über das Thema Haus- und Grund­besitzer­haftpflicht. Wer benötigt diese Haft­pflicht­versicherung? Was ist versichert? Wie hoch sind die Kosten?

Diese Begriffe sollten Sie kennen
Begriff
Erklärung
VerkehrssicherungspflichtDie Pflicht zur Sicherung von Gefahrenquellen, um die Schädigung Dritter zu verhindern.
InstandhaltungspflichtDie Pflicht zur Beseitigung von Schäden und Mängeln, um die Schädigung Dritter zu verhindern.

Warum ist eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung sinnvoll?

Der Winter ist lang. Gehweg und Wohnungszugänge jeden Morgen von Schnee und Eis zu befreien oder Salz zu streuen, erfordert Zeit und Mühe. Doch nur ein einziges Mal darauf verzichtet, ist es schnell passiert: Ein Mieter rutscht auf dem glatten Untergrund aus, stürzt und verletzt sich schwer.

Als Hausbesitzer müssen Sie Ihrer Verkehrssicherungspflicht nachkommen. Daher sind Sie dazu verpflichtet, alle notwendigen Vorkehrungen zu treffen, um durch Gefahrenquellen verursachte Schäden anderer zu verhindern. Wenn Sie als Vermieter fahrlässig handeln und Ihre Verkehrssicherungspflicht verletzen, kann der Geschädigte Ihnen gegenüber Schadenersatzforderungen geltend machen. Diese können gerade bei Personenschäden schnell in die Millionen gehen. Verfügen Sie in einer solchen Situation nicht über eine Hausbesitzerhaftpflicht, müssen Sie für die entstandenen Behandlungskosten, Schmerzensgeld und etwaige Verdienstausfälle selbst aufkommen.


Wer benötigt eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht?

Besitzen Sie ein Haus oder ein Gebäude, das Sie nicht selbst nutzen, sondern vermieten, reicht eine Absicherung über die private Haftpflichtversicherung nicht aus. Als Haus- oder Grundbesitzer benötigen Sie eine zusätzliche Absicherung gegen Schadenansprüche Dritter. Kommt es auf Ihrem Grundstück zu einem Unfall und jemand erleidet dabei Schaden, können Sie als Grundbesitzer für diesen haftbar gemacht werden – selbst wenn Sie nicht direkt für den Schaden verantwortlich sind. Als Haus- oder Grundbesitzer sind Sie gesetzlich dazu verpflichtet, dafür Sorge zu tragen, dass sich das Grundstück und alle darauf befindlichen Gebäude in einem einwandfreien Zustand befinden.

Sie sind Teil einer Eigentümergemeinschaft? Auch dann ist es ratsam, eine Grundbesitzerhaftpflicht abzuschließen. Durch eine gemeinsame Police sind auch Unfälle in Bereichen abgesichert, die dem gemeinschaftlichen Eigentum zuzuordnen sind. Verletzt sich z. B. ein Besucher im Treppenhaus aufgrund eines nicht sachgemäßen Treppengeländers, so springt die Versicherung ein.

Auch als Eigentümer eines unbebauten Grundstücks sind Sie dafür verantwortlich, dass dort niemand zu Schaden kommt. Ist keine Bebauung geplant oder steht der genaue Zeitpunkt des Baubeginns noch nicht fest, sollten Sie eine Haftpflichtversicherung für Grundbesitzer abschließen.

Tipp

Bei CosmosDirekt ist in der privaten Haftpflichtversicherung die Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht für ein selbstbewohntes Eigenheim beitragsfrei mitversichert. Der Versicherungsschutz gilt auch für eine vermietete Einliegerwohnung und bis zu zwei Garagen.


Was ist bei einer Grundbesitzerhaftpflicht versichert?

Eine Grundbesitzerhaftpflichtversicherung versichert die gesetzliche Haftpflicht, die sich aus Ihrer Eigenschaft als Haus- und Grundbesitzer ergibt. In diesem Rahmen haftet sie für Schäden, die durch eine unzureichende Beachtung folgender Pflichten entstehen:

  • Verkehrssicherungspflicht: Sie umfasst die Sicherung von Gefahrenquellen, die Dritte schädigen könnten.
  • Instandhaltungspflicht: Sie umfasst die Beseitigung jeglicher Schäden und Mängel des Hauses, die nicht schuldhaft vom Mieter verursacht wurden.

Damit deckt eine Hausbesitzerhaftpflichtversicherung viele Haftungsrisiken ab, die sich für Sie als Besitzer im Alltag ergeben. Einige Beispiele:

  • Aufgrund eines unzureichend ausgeleuchteten Hauseingangs stolpert ein Besucher Ihres Mieters und zieht sich eine Verletzung am Arm zu.
  • Ein Passant rutscht auf dem Gehweg vor Ihrem Haus aus, der nicht ordnungsgemäß von Schnee und Eis befreit wurde, und bricht sich ein Bein.
  • Bei einem Sturm löst sich ein Dachziegel, fällt herunter und trifft ein in unmittelbarer Nähe parkendes Auto.

Woran orientiert sich der Versicherungsbetrag?

Schließen Sie eine Grundbesitzerhaftpflicht ab, um sich vor etwaigen Ersatzansprüchen Dritter zu schützen, ist dies natürlich mit Kosten verbunden. Verglichen mit denen, die durch Schadenersatzforderungen entstehen können, sind sie jedoch äußerst gering. CosmosDirekt hat die Beitragsberechnung sehr einfach gestaltet, es werden lediglich die Anzahl der zu versichernden Objekte und die gewünschte Laufzeit abgefragt. Bei anderen Gesellschaften können aber durchaus auch einige der folgenden Faktoren zusätzlich abgefragt werden:

  • Bruttojahresmietwert: Der Versicherungsbetrag richtet sich unter anderem nach dem Bruttojahresmietwert aller Räume. Mieteinnahmen für Garagen und andere Nebengebäude fließen ebenfalls in diese Berechnung mit ein. Erfolgen keine Mietzahlungen, z.B. wenn Sie Verwandten oder Freunden kostenlos eine Wohnung überlassen, fließt ein fiktiver Wert in die Berechnung des Versicherungsbeitrags ein. Dieser orientiert sich an der ortsüblichen Vergleichsmiete.
  • Versicherungssumme: Die vereinbarte Versicherungssumme beeinflusst die Höhe der Versicherungsbeiträge. Je höher die Versicherungssumme, desto höher sind in der Regel die Beiträge.
  • Art des Gebäudes: Auch die Art des Gebäudes wirkt sich auf die Versicherungsbeiträge aus. Sie unterscheiden sich z. B. bei Mehr- und Einfamilienhäusern und richten sich nach der Anzahl der Wohneinheiten.
  • Grundstücksgröße: Bei unbebauten Grundstücken richtet sich der Versicherungsbeitrag nach der Größe des Grundstückes.

Welche Vorteile hat eine Hausbesitzerhaftpflicht?

Absicherung von Personen-, Sach- und Vermögensschäden

Kommt es auf Ihrem Grundstück zu einem Unfall, haften Sie mit Ihrem gesamten Vermögen. Das gilt für Sach- und Vermögensschäden genauso wie für Schäden an Personen. Besonders Personenschäden und daraus resultierende Kosten für Behandlung, Schmerzensgeld und Verdienstausfall summieren sich schnell auf hohe Beträge. Im Zweifelsfall müssen Sie dafür ein Leben lang aufkommen. Die Grundbesitzerhaftpflicht nimmt Ihnen diese Belastung ab und ersetzt die Ansprüche bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme.

Info

Bei Sachschäden wird dem Geschädigten nur der sogenannte Zeitwert erstattet. Dieser ergibt sich aus dem ursprünglichen Kaufpreis, der dann je nach Alter und Nutzung des Gegenstandes gemindert wird.

Prüfung der Haftpflichtfrage

Stellen Sie sich vor: Einer Ihrer Mieter stellt sein Auto auf dem zu Ihrem Grundstück gehörigen Parkplatz ab. Während der Parkdauer verursacht ein anderer Mieter einen Blechschaden an dem Wagen. Der geschädigte Mieter erhebt jedoch Schadenersatzansprüche gegen Sie.

Eine Grundbesitzerhaftpflicht beinhaltet nach eingegangener Schadenanzeige auch die Prüfung der Haftpflichtfrage. Sind die Ersatzansprüche des Geschädigten überhaupt berechtigt? Sollte das, wie in dem aufgeführten Beispiel, nicht der Fall sein, dann werden die Ansprüche vom Versicherer abgelehnt – wenn nötig auch auf juristischem Wege.

Passiver Rechtsschutz

Mit dem Abschluss einer Haftpflichtversicherung für Wohnung, Haus und Grundstück profitieren Sie auch vom passiven Rechtsschutz. Dieser beinhaltet, dass die Versicherer nicht nur die Haftpflichtfrage prüfen, sie wehren ebenso unberechtigte Schadenersatzansprüche Dritter gegen Sie ab – wenn nötig auch durch ein Gerichtsverfahren. Die aus einem solchen Rechtsstreit resultierenden Verfahrenskosten übernimmt das Versicherungsunternehmen.

Grundbesitzerhaftpflicht ist umlagefähig

Ein weiterer Vorteil der Haftpflicht für Haus- und Grundbesitzer ist, dass Sie als Vermieter die Kosten nicht allein tragen müssen. Laut Betriebskosten­verordnung (BetrKV) sind Sie dazu berechtigt, die Versicherungsbeiträge als Nebenkosten auf Ihre Mieter umzulegen. Dabei sollten Sie jedoch beachten, dass Sie im Mietvertrag jeden Faktor der Nebenleistungen einzeln aufführen müssen. Verallgemeinernde Angaben wie „Der Mieter trägt alle Versicherungskosten“ sind nicht ausreichend.


Welche Nachteile hat eine Hausbesitzerhaftpflicht?

Nicht alle Schäden sind versichert

Eine Grundbesitzerhaftpflicht mindert das Risiko für Sie als Vermieter enorm. Sie deckt eine Vielzahl von Personen und Sachschäden ab und bietet zusätzlichen Rechtsschutz. Es gibt aber auch Situationen oder Schäden, die nicht über die Haftpflichtversicherung versichert sind:

  • Schäden, die durch äußere Einwirkungen wie Hitze, Kälte oder Feuchtigkeit entstehen, werden ebenfalls nicht vom Versicherungsunternehmen übernommen.
  • Die Haftpflichtversicherung greift nur für Mietwohnungen und Miethäuser. Schäden, die in dem von Ihnen selbst bewohnten Haus oder auf dem von Ihnen genutzten Grundstück entstehen, werden nicht übernommen.
  • Wohnen Sie gemeinsam mit Angehörigen in einer häuslichen Gemeinschaft, werden Ihnen entstandene Personen- oder Sachschäden nicht übernommen.
  • Ebenfalls nicht von der Haftpflichtversicherung übernommen werden Schäden, die Sie vorsätzlich verursachen, die sich Mitversicherte gegenseitig zufügen oder die Sie als Vermieter selbst erleiden.
Info

Grundsätzlich bezieht sich die Haftpflichtversicherung für Eigentümer von Häusern und Grundstücken auf Ansprüche, die sich gegen den Privathaushalt richten. Wird eine gewerbsmäßige Tätigkeit auf dem Grundstück oder in einer Wohnung ausgeübt, schließen die meisten Versicherer eine Übernahme aus.

Die Grundbesitzerhaftpflicht gilt oft nur für einen Versicherungsort

Vermieten Sie mehrere Wohneinheiten in verschiedenen Immobilien, reicht eine Versicherungspolice bei einigen Anbietern nicht aus. Für jeden Versicherungsort wird dort eine Versicherung benötigt. Besitzen Sie z.B. mehrere Mietwohnungen in vier unterschiedlichen Häusern, benötigen Sie vier Grundbesitzerhaftpflichtversicherungen. Alle Wohnungen, die sich in einem Objekt befinden, sind aber über eine Police versichert.

Tipp

CosmosDirekt versichert auch Objekte an unterschiedlichen Orten innerhalb eines Vertrages. Dies macht es für Sie einfacher und reduziert die Verwaltungskosten, was sich positiv auf Ihren Beitrag auswirkt.

Die Verkehrspflicht ist nicht übertragbar

Sie haben im Mietvertrag festgehalten, dass Ihre Mieter selbst dafür zuständig sind, Schnee zu räumen und Salz zu streuen? Das nimmt Ihnen sehr wohl den damit verbundenen Aufwand ab, nicht aber die Haftung. Stürzt ein Passant auf dem nicht ordentlich geräumten Gehweg vor Ihrem Haus, können Sie als Eigentümer für den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden. Verfügen Sie über eine Haftpflichtversicherung für Haus- und Grundbesitzer, werden auch derartige Schadenersatzansprüche übernommen.


Fazit

Wer als Haus-, Wohnungs- oder Grundstücksbesitzer sein Eigentum an andere Personen vermietet, der sollte eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht abschließen. Der Beitrag ist im Vergleich zu den im Schadenfall möglichen Schadenersatzzahlungen sehr gering. Für ein Zweifamilienhaus ist der Schutz mit einer Versicherungssumme von 5 Mio. Euro schon für unter 50 Euro im Jahr zu haben. Bedenkt man, dass die Summe auf die Betriebs­kosten­abrechnung umgelegt werden kann, ist das ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis. Ein Vergleich der Haus- Und Grundbesitzerhaftpflicht lohnt sich aber trotzdem. Denn die Preise und die Leistungen der Versicherer unterscheiden sich erheblich. Was Sie bei CosmosDirekt für Ihre Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung zahlen, können Sie in einer Minute berechnen.



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