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25 Tipps mit denen Sie beim Autofahren bares Geld sparen können - CosmosDirekt

25 Tipps mit denen Sie beim Autofahren bares Geld sparen können

Wartung & Service

Tipp 1: Kontrollieren Sie den Reifendruck

Sinkt der Reifenluftdruck unter die Empfehlung des Herstellers, erhöht sich der Rollwiderstand – dadurch steigt auch der Spritverbrauch. Bei 0,2 bar zu wenig verbraucht das Auto 1 Prozent mehr Kraftstoff, bei 0,6 bar sind es schon 4 Prozent. Andererseits führt ein zu hoher Reifendruck dazu, dass sich der Reifen schneller abnutzt. Ist der Druck 0,2 bar zu hoch, verringert sich die Lebensdauer des Reifens um 10 Prozent, bei 0,6 bar halbiert sich die Zeit sogar. Daher sollten Sie den Reifenluftdruck regelmäßig kontrollieren und auf die vom Hersteller angegebene Obergrenze bringen. Bei starken Zuladungen und Fahrten mit hohen Geschwindigkeiten sollten Sie den Reifendruck um 0,2 bar anheben.

Tipp 2: Kaufen Sie nicht den günstigsten Reifen, aber kaufen Sie Ihre Reifen günstig!

Wen die hohen Preise für Premium-Reifen abschrecken, der sollte nicht gleich auf besonders preiswerte Modelle aus dem Baumarkt oder Discounter ausweichen. Der Grund: Bei diesen handelt es sich meist um sogenannte runderneuerte Reifen – das sind im Prinzip gebrauchte Exemplare, bei denen nur die Gummischicht ersetzt wurde. Wegen ihrer Nachteile bei der Fahrsicherheit eignen sich wiederaufbereitete Modelle höchstens für Wenigfahrer. Stattdessen sollten Sie Reifenpreise im Internet vergleichen. Die größten Onlineshops sind Reifen.com, Tirendo.de und Reifendiscount.de. Die Preise schwanken oft im Verlauf des Jahres: Winterreifen sind besonders günstig im Frühjahr, Sommerreifen während der Herbstmonate. Falls Sie die Reifen nicht selbst wechseln wollen, vermitteln die Portale auch Montage-Partner.

Tipp 3: Lassen Sie Ihr Auto regelmäßig warten!

An einem Auto können viele Dinge verschleißen oder gehen im Lauf der Zeit kaputt: Bremsen sind abgefahren, Reifen werden porös, die Autobatterie verliert an Kraft. Solche Verschleißteile sollten Sie regelmäßig überprüfen und am besten austauschen, bevor sie den Dienst quittieren. Wartungs- und Wechselintervalle für Motoröl, Zahnriemen oder Luftfilter zeigt Ihnen Ihr Auto auf einem Display oder das Bordbuch an. Lassen Sie diese Teile rechtzeitig erneuern, um teure Folgeschäden zu vermeiden. Allerdings hängt der Verschleiß auch immer von Ihrer Fahrweise ab: Je rasanter Sie unterwegs sind, desto öfter müssen Sie eine Wartung vornehmen lassen.

Tipp 4: Vergleichen Sie die Preise für Ersatzteile im Internet!

Onlineshops für Auto-Ersatzteile sind nicht nur für Hobbyschrauber interessant, die ihre Reparaturen selbst vornehmen. Auch alle anderen können beim Einkauf Geld sparen, weil die langen Lieferketten von den Herstellern bis zu den Werkstätten verkürzt werden. Daher lohnt es sich, die Preise bei Onlineshops und im Ersatzteilhandel vor Ort zu vergleichen. Voraussetzung ist aber, dass Sie genau wissen, welches Ersatzteil Sie brauchen – und dass die Werkstatt, die es Ihnen einbauen soll, auch mitspielt. In einem Vergleich von n-tv und dem Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ) konnten vier Shops überzeugen: Pkwteile.de, Parts 2 Go, Autoteile-Meile.de und Mister-Auto.de. Zusätzlich können Sie sparen, wenn Sie die Preise bei verschiedenen Anbietern vergleichen.

Tipp 5: Vergleichen Sie die Preise der Werkstätten!

Muss das Auto zur Hauptuntersuchung, zur Wartung oder zur Reparatur, sollten Sie sich nicht nur an eine Vertragswerkstatt wenden. Ersatzteile und Arbeiten können bei den Markenbetrieben bis zu 50 Prozent mehr kosten als das, was Sie bei einer freien Werkstatt zahlen. Vergleichen Sie also vorher mehrere Angebote. Zwar schneiden freie Werkstätten in Tests oft etwas schlechter ab als Vertragsbetriebe, doch das kann im Einzelfall auch anders sein. Haben Sie bereits gute Erfahrungen mit einer freien Werkstatt gemacht – oder empfiehlt Ihnen jemand eine gute – können Sie gerade bei größeren Arbeiten mehrere hundert Euro sparen.

Rund um die Versicherung

Tipp 6: Suchen Sie sich eine günstige Kfz Versicherung!

Kfz Versicherungen unterscheiden sich nicht nur hinsichtlich der Leistungen, die Sie erhalten – sondern auch im Preis. Die Differenz zwischen dem teuersten und dem günstigsten Anbieter kann durchaus mehrere hundert bis tausend Euro betragen. Entscheidend ist aber auch der gewählte Tarif. Eine Basis-Versicherung gegen die häufigsten Schadenfälle kostet weniger als die Comfort-Variante. Diese umfasst aber über den Grundschutz hinaus

Tipp 7: Entscheiden Sie sich für ein Modell mit einer günstigen Kfz Versicherung!

Wie die Versicherer die Prämie für Haftpflicht- und Kasko-Schutz berechnen, ist ein sehr komplexer Rechenprozess. Eine wichtige Rolle spielen die Typklassen. In welche ein bestimmtes Automodell eingeordnet wird, hängt von der Häufigkeit und der Höhe der Schäden bei Unfällen ab, in die die Fahrer dieses Modells involviert waren. Um niedrige Prämien zu zählen, sollten Sie sich daher für ein Modell in einer niedrigen Typklasse entscheiden. Grundsätzlich sind Klein- und Kompaktwagen günstiger als Autos der Mittelklasse oder SUVs. Aber auch innerhalb der verschiedenen Fahrzeugklassen gibt es zum Teil große Unterschiede.

Tipp 8: Nutzen Sie bei der Kfz Versicherung einen Telematik-Tarif!

Viele Kfz-Versicherer führen gerade sogenannte Telematik-Tarife ein. Das Neue an ihnen ist, dass das individuelle Fahrverhalten eine große Rolle bei der Berechnung der Prämie spielt. Mittels Blackbox oder Smartphone-App wird überwacht, wie Sie beschleunigen und abbremsen, ob Sie sich an Geschwindigkeitsbegrenzungen halten oder ob Sie durch Kurven rasen. Je umsichtiger Sie fahren, desto größer der Bonus durch den Versicherer am Jahresende. Gerade junge Autofahrer unter 28 Jahren, die wegen ihrer niedrigen Schadenfreiheitsklasse hohe Beiträge zahlen müssten, können durch Telematik-Tarife mehrere hundert Euro pro Jahr sparen. Gefördert wird dadurch ebenfalls eine spritsparende Fahrweise, auch der Verschleiß am Auto ist geringer.

Tipp 9: Vergleichen Sie die Angebote der Verkehrsclubs!

Wer einen Neuwagen fährt, ist bei einer Panne in der Regel über die Mobilitätsgarantie des Herstellers abgesichert. Doch läuft die Garantie ab, stellt sich die Frage: Was nun? Der Allgemeine Deutsche Automobil-Club (ADAC) ist der größte, aber nicht der einzige Verkehrsclub in Deutschland. Alternativen zum ADAC sind der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD), der Automobil-Club Verkehr (ACV), der Automobilclub von Deutschland (AvD) oder der Bruderhilfe Automobil- und Verkehrssicherheitsclub (BAVC). Einige Clubs sind günstiger, beschränken aber auch die jährlichen Leistungen. Viele Autoversicherungen bieten einen günstigen Kfz-Schutzbrief an, der ebenfalls Hilfe bei Pannen sicherstellt.

Umweltbewusstes Fahren

Tipp 10: Finden Sie die günstigste Tankstelle in Ihrer Nähe!

Auf Internetseiten wie Mehr-tanken.de oder Clever-tanken.de können Sie die Preise von rund 14.000 Tankstellen in ganz Deutschland vergleichen. Einfach Standort und Kraftstoffart eingeben, dann werden die entsprechenden Infos auf einer Karte angezeigt. Mittlerweile gibt es vergleichbare Apps für die gängigen Betriebssysteme (Android, iOS, Windows). Stiftung Warentest empfiehlt ADAC Spritpreis, Spritpreismonitor sowie die Clever-Tanken-App. Die Informationen stammen von der Marktzentrale für Kraftstoffpreise, an sie müssen die angeschlossenen Tankstellen alle Preisänderungen für Super E5, Super E10 und Diesel melden. Je nach App oder Internetseite kommen noch weitere Kraftstoffsorten wie Auto- und Erdgas oder Bioethanol hinzu.

Tipp 11: Sparen Sie Sprit durch Ihre Fahrweise

Wenn Sie im niedertourigen Drehzahlbereich fahren, können Sie leicht den Verbrauch um 10 bis 20 Prozent senken. Konkret bedeutet dies, möglichst frühzeitig in den nächsthöheren Gang zu schalten. Hier verbraucht der Motor am wenigsten Sprit, auch im Stadtverkehr. Daher sollten Sie zügig beschleunigen und die Gänge frühzeitig wechseln (bei etwa 2.000 U/min). Herunterschalten sollte man erst dann, wenn der Motor beim Gasgeben anfängt zu ruckeln. Auch allzu häufiges und unnötiges Abbremsen und Beschleunigen im Stadtverkehr sollten Sie nach Möglichkeit vermeiden. Jeder Brems- und Anfahrvorgang kostet letztlich Kraftstoff. Fahren Sie lieber mit konstanter Geschwindigkeit und lassen Sie zum Beispiel vor Ampeln das Auto langsam ausrollen. Wenn Sie insgesamt vorausschauender fahren, müssen Sie auch weniger bremsen – und vergessen Sie nicht, einen ausreichend großen Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug zu halten.

Tipp 12: Stellen Sie den Motor ab, wenn das Auto steht

Sie wollen nur schnell bei jemandem etwas abholen und lassen in der Zwischenzeit den Motor laufen? Das ist wegen der Abgase nicht nur schädlich für die Umwelt, sondern wegen des Spritverbrauchs auch Gift für Ihren Geldbeutel. Im Leerlauf verbrauchen Autos pro Stunde rund 1 Liter Kraftstoff. Einmalig mag das nicht viel sein, wer aber häufiger unbedacht den Motor laufen lässt, verliert schleichend Geld. Bei längeren Rotphasen können Sie Ihr Auto vor Ampeln ruhig ausmachen. Bei geschlossenen Bahnschranken ist das sogar gesetzlich vorgeschrieben. Verkehrsexperten halten die Gefahr von Schäden für Batterie und Anlasser für äußert gering. Gerade mit warmem Motor sollte ein intaktes Auto problemlos starten.

Tipp 13: Senken Sie den Stromverbrauch Ihres Autos

Klimaanlage und Standheizung sind angenehm, doch sie benötigen Strom. Ebenso Geräte, die Sie über den 12-V-Anschluss betreiben, z. B. Navis, elektrische Kühlboxen oder Smartphone-Lade-Adapter. Läuft im Hochsommer die Klimaanlage auf Hochtouren, verbraucht das Auto bis zu 2 Litern Kraftstoff pro 100 Kilometer zusätzlich. Die Standheizung im frostkalten Winter macht einen höheren Verbrauch von rund 0,5 Liter pro Stunde aus. Aus diesem Grund sollten Sie alle Geräte, die im Auto Energie verbrauchen, nur dann einschalten, wenn Sie diese tatsächlich benötigen. Ganz verzichten müssen Sie auf diesen Komfort aber auch nicht, schließlich bleiben Sie in einem Innenraum mit angenehmen Temperaturen fit für die Fahrt.

Tipp 14: Schalten Sie im Sommer bei Fahrten außerhalb der Stadt die Klimaanlage ein

Was die wenigsten wissen: Geöffnete Seiten- und Dachfenster sind zwar im Hochsommer sehr erfrischend, sie wirken sich aber auch nachteilig auf den Kraftstoffverbrauch aus. Da der Luftwiderstand des Autos deutlich ansteigt, erhöht sich der Verbrauch ebenfalls um bis zu 2 Liter auf 100 Kilometer. Klimaanlagen benötigen dagegen bei höheren Geschwindigkeiten immer weniger Kraftstoff, manche Modelle verbrauchen zum Beispiel bei 100 km/h gerade einmal 0,2 Liter mehr. Laut Verkehrsexperten lohnt es sich ab Geschwindigkeiten von 70 km/h, das Fenster zu schließen und die Klimaanlage anzustellen. Je effizienter das Modell ist, umso eher tritt dieser Punkt auch schon bei niedrigeren Geschwindigkeiten ein.

Autoanschaffung

Tipp 15: Lassen Sie sich Zeit bei der Autosuche!

Hauptsache, irgendein Auto? Das geht in den allermeisten Fällen nicht gut. Vor allem dann, wenn man sich wenig auskennt, ist der Ärger so gut wie vorprogrammiert. Spätere Reparaturen können richtig ins Geld gehen. Deshalb lassen Sie sich bei der Suche nach Ihrem Auto Zeit. Überlegen Sie zunächst, welches Modell Sie fahren möchten, und informieren Sie sich über Eigenschaften und Extras. Auch die Folgekosten wie Kfz-Steuern, Versicherungsbeiträge und Ähnliches sollten Sie schon vor dem Kauf kennen. Den Wert eines Gebrauchtwagens finden Sie über Schwacke.de heraus, die DEKRA veröffentlicht jedes Jahr einen umfassenden Report mit typischen Mängeln jedes Modells.

Tipp 16: Finden Sie einen günstigen Gebrauchtwagen im Internet!

Dank Internet ist es kinderleicht, das gewünschte Modell auch zu einem niedrigen Preis zu finden. Dafür können Sie zahlreiche Gebrauchtwagenbörsen nutzen, auf denen jeden Tag Millionen verschiedener Autos angeboten werden. Die Marktführer sind Autoscout24.de und Mobile.de, auf denen neben privaten auch viele gewerbliche Händler Autos anbieten. Alternativ können Sie auch sogenannte Meta-Suchmaschinen wie Autouncle.de oder 12gebrauchtwagen.de nutzen. Sie durchsuchen verschiedene Portale und stellen eine Gesamtliste zusammen. Neben den typischen Kategorien wie Marke, Modell, Alter und Preis können Sie oft auch nach speziellen Modellvarianten, Ausstattungsdetails oder Standorten suchen.

Tipp 17: Nehmen Sie bei Neuwagen ein Modell mit Tageszulassung!

Haben Sie sich noch nicht auf eine Farbe und Extras festgelegt, können Sie auch einen Neuwagen mit Tageszulassung in Betracht ziehen. Dabei handelt es sich um ein Auto, das bereits durch den Händler zugelassen wurde und nun unterhalb der vom Hersteller festgelegten Rabattgrenzen verkauft werden kann. Dadurch sind Einsparungen von 10 bis 20 Prozent gegenüber dem Listenpreis möglich. Zudem entfallen die langen Lieferzeiten bei Neuwagen, Sie können mit dem Auto praktisch sofort vom Hof des Händlers fahren. Allerdings müssen Sie das Modell so nehmen, wie es ist – die Ausstattung zu ändern ist nicht möglich. Und achten Sie darauf, dass der Tag der Erstzulassung durch den Händler noch nicht lange zurückliegt – ansonsten könnte schon ein beträchtlicher Teil der Garantiezeit abgelaufen sein.

Tipp 18: Vergleichen Sie die Konditionen für eine Finanzierung!

Ob Neu- oder Gebrauchtwagen, kaum jemand finanziert sein Auto komplett allein. Ein Teil der Summe oder gar die gesamte Summe wird häufig finanziert – sprich: über einen Kredit abbezahlt. Neben den Banken und Sparkassen bieten auch viele Händler Finanzierungen an. Manche Hersteller werben mit Null-Prozent-Finanzierungen. Doch solche zinslosen Kredite können sich manchmal als Kostenfallen entpuppen, weil die Gebühren bereits auf den Kaufpreis aufgeschlagen wurden oder der Händler sich weigert, einen großzügigen Rabatt zu gewähren. Deshalb sollten Sie verschiedene Angebote von Banken, Sparkassen und dem Händler einholen und genau die Kreditbedingungen vergleichen.

Tipp 19: Lassen Sie Ihr altes Auto ohne Kosten verschrotten!

Ein altes Auto am Straßenrand oder im Wald zu entsorgen ist illegal und zieht eine hohe Geldstrafe nach sich. Die Demontage muss fachgerecht bei einem Verwertungsbetrieb erfolgen. Meist bekommen Sie sogar einen kleinen Betrag für Ihr Schrottauto ausgezahlt. Nicht nur hat das Metall noch Wert, auch etliche Ersatzteile können aufbereitet und wiederverwendet werden. Wie hoch der Erlös ausfällt, hängt aber vom Modell und dem Zustand der Bauteile ab. Ansonsten können Sie Ihr Fahrzeug auch bei einem Vertragshändler Ihrer Automarke kostenfrei entsorgen lassen. Ob der Betrieb für die Altfahrzeugbehandlung zertifiziert ist, erfahren Sie unter Altfahrzeugstelle.de.

Fahrtkosten senken

Tipp 20: Fahren Sie lieber lange als kurze Strecken!

Auf den ersten Kilometern sind Autos wahre Spritfresser. Denn bis der Motor auf Betriebstemperatur ist, dauert es im Schnitt 10 Kilometer – im Winter sogar noch länger. Benzinmotoren verbrauchen unter diesen Bedingungen deutlich mehr Kraftstoff. Wer immer nur sein Auto auf der Kurzstrecke benutzt, schadet zudem langfristig dem Motor. Bei Benzinern verrußen die Zündkerzen, wodurch das Auto schlechter (oder gar nicht mehr) anspringt. Dieselmotoren können den Rußpartikelfilter nicht selbstständig reinigen – die dafür notwendigen hohen Abgastemperaturen fehlen. Die Folge: Das Auto lässt sich nicht starten und muss für viel Geld repariert werden. Auch müssen Sie häufiger das Motoröl wechseln lassen.

Tipp 21 : Verwenden Sie ein Leichtlauf-Motoröl!

Leichtlauf-Öle sind zwar etwas teurer als konventionelle Motoröle. Doch sie tragen – je nach Fahrzeug und den hauptsächlich gefahrenen Strecken – dazu bei, den Spritverbrauch zu senken. Denn die Leichtlauf-Varianten reduzieren noch einmal die mechanische Reibung im Motor. Messungen des ADAC zeigen: Auf der Autobahn sind Einsparungen von bis zu 2 Prozent möglich, bei Überland- oder Stadtfahrten kann man den Verbrauch zwischen 2 und 4 Prozent mindern. Auf der Kurzstrecke bieten Leichtlauf-Motoröle das größte Potenzial: Hier verbrauchen Sie zwischen 4 und 6 Prozent weniger Kraftstoff.

Tipp 22: Nutzen Sie für die Navigation ein mobiles Gerät oder eine App!

Anstelle eines fest eingebauten Navis, das bei Neuwagen schnell einen Aufschlag von 1.000 bis 2.000 Euro verursacht, sollten Sie sich für ein mobiles Gerät entscheiden. Sie werden mittels Halterung auf dem Armaturenbrett befestigt. Zu den bekanntesten Herstellern gehören TomTom oder Garmin. Die meisten Geräte sind mittlerweile in der Lage, in Echtzeit auf Veränderungen der Verkehrslage zu reagieren. Günstiger, allerdings auch etwas ungenauer sind Navi-Apps für Ihr Smartphone, zum Beispiel von TomTom oder Navigon (gehört zu Garmin). Ganz umsonst ist die Navigations-Funktion von Google Maps oder Nokias Here Drive.

Tipp 23: Nehmen Sie bei längeren Fahrten Passagiere mit!

Die Mitfahrgelegenheit: Für Beifahrer wie für den Fahrer ist das eine Möglichkeit, Geld zu sparen. Pro Passagier können Sie etwa 5 bis 7 Euro auf 100 Kilometern fordern. Allerdings sollten Sie darauf achten, dass Sie mit den Einnahmen lediglich Ihre Kosten decken. Bei Gewinnen könnte die Kfz Versicherung Ihnen einen Strich durch die Rechnung machen, weil die Fahrten dann als „gewerblich“ gelten. Um Mitfahrer für längere Autobahnfahrten zu finden, können Sie auf Internetportalen ein Gesuch veröffentlichen. Marktführer unter den Mitfahrzentralen ist das französische Unternehmen Blablacar, Alternativen sind Fahrgemeinschaft.de oder Flinc.

Tipp 24: Bilden Sie auf regelmäßigen Fahrten Fahrgemeinschaften!

In Ihrer Nachbarschaft wohnt ein Kommilitone oder Arbeitskollege, der regelmäßig zur gleichen Zeit dieselbe Strecke fährt? Dann fahren Sie zusammen mit einem Auto! Dabei sparen beide Seiten Geld, denn ein Auto mit zwei Insassen verursacht weniger Spritkosten als zwei Autos mit jeweils einem Fahrer. Wie sich der Mitfahrer an den Kosten beteiligt, lässt sich individuell regeln: zum Beispiel über eine Kilometerpauschale oder die wechselseitige Nutzung der Autos. Wichtig sind aber eine gute Planung im Vorfeld und dass sich jeder an Absprachen hält. Manche Arbeitgeber fördern sogar Fahrgemeinschaften, indem sie Stellplätze für derart genutzte Autos reservieren.

Tipp 25: Verzichten Sie auf Ballast im Auto!

Zusätzliches Gewicht im Auto bedeutet einen höheren Spritverbrauch. Daher sollten Sie regelmäßig den Kofferraum und die Rückbank kontrollieren, ob Sie die Gegenstände dort wirklich herumfahren müssen: Leichte Regenschirme sind unproblematisch, aber schwere Werkzeugkästen, Getränkekisten oder Koffer laden Sie am besten sofort aus. Auch den Dachgepäckträger oder den Fahrradträger sollten Sie immer abmontieren, wenn Sie diese Aufbauten in der nächsten Zeit nicht benötigen. Das ist unter Umständen etwas nervig, schont aber Ihren Geldbeutel. Auch Ski-Boxen auf dem Dach erhöhen den Luftwiderstand des Autos und verursachen Mehrkosten von rund 7 Euro pro 100 Kilometer.


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