„Generation Rücksitz“: Was Fahranfänger wissen müssen


Der Ratgeber bietet allgemeine Informationen. Produktinformationen zur Fahr­anfänger­versicherung von CosmosDirekt finden Sie hier.


Den Führerschein machen und mit dem ersten Auto einen Roadtrip unternehmen? Das gibt es immer seltener. Immer weniger junge Menschen machen einen Führerschein. Andere Status­symbole laufen dem Auto den Rang ab und mit dem öffentlichen Nahverkehr oder Mitfahr­gelegen­heiten gelangt man schließlich auch ans Ziel. Zudem ist die Durchfallquote der „Generation Rücksitz“ bei der Führer­schein­prüfung hoch. Da Fahranfänger generell die größte Risiko­gruppe für Verkehrs­unfälle sind, ist eine zuverlässige Absicherung wichtig.


Weniger junge Menschen machen den Führerschein: Woran liegt das?

Die meisten Deutschen machen im Alter von 18 bis 24 Jahren ihren Führerschein. Was bis vor einigen Jahren noch die Regel war, ist heute jedoch nicht mehr selbstverständlich, denn die Anzahl der ausgestellten Führerscheine geht Jahr für Jahr zurück. Gründe dafür gibt es einige: Zum einen führt der demografische Wandel dazu, dass es generell immer weniger Personen in dieser Altersgruppe gibt, die einen Großteil der Fahranfänger ausmacht. Zum anderen leben immer weniger junge Menschen in ländlichen Regionen, in denen man mehr auf einen Führerschein angewiesen ist als in der Stadt.

Großstädte sind für junge Leute aufgrund ihres Kultur- und Freizeitangebots häufig attraktiver als ländliche Regionen. Zudem zieht es viele Jugendliche zum Studieren oder für den ersten Job in die Stadt. Ein Auto brauchen sie dafür nicht. Schließlich ist der öffentliche Nahverkehr dort gut ausgebaut. Von einer Stadt zur anderen kommt man auch mit dem Zug, dem Fernbus oder einer Mitfahrgelegenheit. Zudem hat das neueste Smartphone mit aktueller Technik und innovativster Kameraausstattung das Auto als Statussymbol abgelöst. Das sind nur drei Gründe, warum die Zahl der jährlich ausgestellten Führerscheine rückläufig ist.


Hohe Durchfallquote: Warum scheitern so viele Jugendliche am Führerschein?

Während der Andrang bei den Fahr­schulen in den ver­gangenen Jahren nach­gelassen hat, steigt gleich­zeitig die Zahl der Fahr­schüler, die bei der Führer­schein­prüfung durch­fallen. Warum ist das so? Eine mögliche Ursache kann die zunehmende Komplexität des Straßen­ver­kehrs sein. Die gestiegene Anzahl an Verkehrs­teil­nehmern und schwer durch­schaubare Straßen­verläufe erfordern ein erheb­liches Maß an Kon­zen­tration und Auf­merk­samkeit.

Wenn das Verständnis für komplexe Zusammen­hänge fehlt, etwa weil Fahr­anfänger bereits in frühester Kind­heit nicht auf das Verhalten im Straßen­verkehr vor­bereitet wurden, sind Unaufmerk­samkeiten und Fehler beim Führen eines Kfz vor­pro­gram­miert. Auch Alltags­stress und eine durch das Smartphone herab­gesetzte Auf­merk­samkeits­spanne können dazu führen, dass das Verständnis und die Konzen­tration für den Straßen­verkehr leiden. Freizeit, Abitur, Nebenjob und Zukunfts­planung – Jugendliche müssen heut­zutage deutlich mehr Heraus­forderungen bewältigen und unter einen Hut bringen als noch vor wenigen Jahren. Das Scheitern an der Führer­schein­prüfung kann die Folge dieser massiv gestiegenen An­forderungen sein.

Schon gewusst, dass...

ein Schlafentzug von 24 Stunden ungefähr die gleiche Auswirkung auf die Fahrtüchtigkeit hat wie ein Blutalkoholwert von ca. 1,2 Promille?


Kindheit auf dem Rücksitz: Wie „Taxi Mama“ das Verkehrsverhalten beeinträchtigen kann

Ob zur Schule, in den Sportverein oder zu Freunden in die Nachbarschaft – ein Trend zeichnet sich ab: Kinder und Jugendliche werden immer öfter von Eltern mit dem Auto von einem Ort zum anderen gefahren. Aufgrund von Sicherheitsbedenken werden mittlerweile rund 20 Prozent der Grundschüler in Deutschland zur Schule kutschiert. Dabei verunglücken laut Angaben der Deutschen Verkehrswacht Kinder auf dem Weg zur Schule bedeutend häufiger, wenn sie mit dem Auto gefahren werden, als wenn sie zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Zudem lernen viele Kinder der „Generation Rücksitz“ nicht mehr, sich selbstständig und sicher im Straßenverkehr zu bewegen, und entwickeln kein ausreichendes Bewusstsein für Verkehrsregeln und potenzielle Gefahren.

„Elterntaxis“ fördern die Passivität im Straßenverkehr. Mama und Papa sorgen schließlich dafür, dass der Schützling wohlbehalten ans Ziel gelangt, ohne dass das Kind aktiv werden und sich selbst im Straßenverkehr zurechtfinden muss. Das führt nicht nur dazu, dass sich Kinder der „Generation Rücksitz“ nicht mehr selbstständig im Straßenverkehr orientieren können, sondern hat auch weitreichende Folgen für die weitere Entwicklung: Das richtige Verhalten im Straßenverkehr wird gar nicht erst gelernt und das wirkt sich auch auf den Erwerb der Fahrerlaubnis aus. Unsicherheiten und Unkenntnis über Verkehrsregeln führen dazu, dass junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, die im Begriff sind, den Führerschein zu machen, deutlich mehr Schwierigkeiten in der theoretischen und praktischen Umsetzung des gelernten Wissens aus der Fahrschule haben – und häufiger durch die Führerscheinprüfung fallen oder nach bestandener Prüfung zur größten Risikogruppe für Unfälle im Straßenverkehr zählen.

Hinweis

Wie hoch das Verletzungsrisiko bei einem Autounfall ist, hängt auch davon ab, auf welchem Platz man sich befindet. Statistisch gesehen haben Passagiere, die auf der Rückbank sitzen, eine weitaus höhere Überlebenschance als Fahrer und Beifahrer. Wer hinten in der Mitte sitzt, fährt am sichersten.


Risikogruppe Fahranfänger: Warum die Unfallgefahr in jungen Jahren besonders hoch ist

Ob zur Schule, in den Sportverein oder zu Freunden in die Nachbarschaft – ein Trend zeichnet sich ab: Kinder und Jugendliche werden immer öfter von Eltern mit dem Auto von einem Ort zum anderen gefahren. Aufgrund von Sicherheitsbedenken werden mittlerweile rund 20 Prozent der Grundschüler in Deutschland zur Schule kutschiert. Dabei verunglücken laut Angaben der Deutschen Verkehrswacht Kinder auf dem Weg zur Schule bedeutend häufiger, wenn sie mit dem Auto gefahren werden, als wenn sie zu Fuß gehen oder mit dem Fahrrad fahren. Zudem lernen viele Kinder der „Generation Rücksitz“ nicht mehr, sich selbstständig und sicher im Straßenverkehr zu bewegen, und entwickeln kein ausreichendes Bewusstsein für Verkehrsregeln und potenzielle Gefahren.

„Elterntaxis“ fördern die Passivität im Straßenverkehr. Mama und Papa sorgen schließlich dafür, dass der Schützling wohlbehalten ans Ziel gelangt, ohne dass das Kind aktiv werden und sich selbst im Straßenverkehr zurechtfinden muss. Das führt nicht nur dazu, dass sich Kinder der „Generation Rücksitz“ nicht mehr selbstständig im Straßenverkehr orientieren können, sondern hat auch weitreichende Folgen für die weitere Entwicklung: Das richtige Verhalten im Straßenverkehr wird gar nicht erst gelernt und das wirkt sich auch auf den Erwerb der Fahrerlaubnis aus. Unsicherheiten und Unkenntnis über Verkehrsregeln führen dazu, dass junge Menschen zwischen 18 und 24 Jahren, die im Begriff sind, den Führerschein zu machen, deutlich mehr Schwierigkeiten in der theoretischen und praktischen Umsetzung des gelernten Wissens aus der Fahrschule haben – und häufiger durch die Führerscheinprüfung fallen oder nach bestandener Prüfung zur größten Risikogruppe für Unfälle im Straßenverkehr zählen.

Schon gewusst, dass...

man mit dem Auto bei einer Geschwindigkeit von 130 km/h ungefähr vier Monate bis zum Mond bräuchte?


Fazit: Sensibilisierung und Feedback wichtig

Um das Risiko zu mindern, ist eine Sensibilisierung für den Straßenverkehr in frühester Kindheit sinnvoll. Eine selbstständige Teilhabe am Straßenverkehr muss schon im Grundschulalter erfolgen. Das Elterntaxi ist dabei eher hinderlich. Kinder sollten früh mit den Risiken des Straßenverkehrs konfrontiert werden, um sich später richtig zu verhalten und ihr Wissen beim Führen eines Kfz anzuwenden. Fahrsicherheitstrainings können dazu beitragen, dass die Neulinge hinterm Steuer mehr Fahrsicherheit gewinnen und Gefahren besser abschätzen können.

Eine gute Fahrweise kann sich auch finanziell auszahlen. Mit BetterDrive, derAutoversicherung für Fahrer-/innen bis 28 Jahre von CosmosDirekt lassen sich bei guter Fahrweise bis zu 30 % an Beiträgen sparen. Zudem liefert die BetterDrive-App im Versicherungspaket ein Feedback über die eigene Fahrweise. So können Fahranfänger gut einschätzen, wo ihre Stärken liegen und an welchen Fähigkeiten sie noch arbeiten sollten. Einem unfallfreien Roadtrip mit dem ersten eigenen Auto steht so nichts mehr im Wege.



Die Autoversicherung vom Testsieger CosmosDirekt. Sparen Sie bis zu 40 % der Beiträge.

Fahranfängerversicherung

  • Bis zu 40 % günstiger1
  • Kasko Beitrag sparen mit Werkstattservice
  • Online eVB-Nummer erhalten