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Typische Denkfehler bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

Typische Denkfehler bei der Berufsunfähigkeitsversicherung

Jeder fünfte Arbeitnehmer in Deutschland wird im Laufe seines Arbeitslebens berufsunfähig. Doch nur etwa 14 Prozent aller Berufstätigen sind dagegen versichert. Viele Arbeitnehmer glauben, dass sie keine Berufsunfähigkeitsversicherung brauchen, dass die Kosten zu hoch seien, die staatliche Absicherung ausreichend und das Risiko schon nicht so hoch – dies sind typische Denkfehler beim Thema Berufsunfähigkeitsversicherung. Wir haben 10 solcher Annahmen zusammengestellt und informieren, wie das mit der Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich ist.

1. Denkfehler: „Ich bin zu jung für eine Berufsunfähigkeitsversicherung.“

Das stimmt nicht. Experten empfehlen sogar, spätestens zum Ende der Schulzeit eine Berufsunfähigkeitsversicherung abzuschließen. Der Grund: Jetzt stehen die Chancen am besten, einen guten und günstigen Tarif zu bekommen. Bei den meisten Jugendlichen bestehen noch keine Risiken, die die Versicherung teuer machen oder zu einer Ablehnung führen könnten. Generell gilt bei den meisten Versicherern: Je jünger, umso weniger kostet die Berufsunfähigkeitsversicherung. Berufseinsteiger haben das geringste Risiko berufsunfähig zu werden. Dennoch sollten sie es nicht unterschätzen; immerhin ist jeder neunte Erwerbsunfähige jünger als 40 Jahre.

2. Denkfehler: „Ich bin zu alt für eine Berufsunfähigkeitsversicherung.“

Mit dem Alter steigen zwar die Beiträge, aber der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsrente macht dennoch meist Sinn. Denn auch mit 49 sind es noch 16 bis 18 Jahre bis zur gesetzlichen Altersrente. Die Erwerbsminderungsrente reicht bis dahin häufig nicht aus. Das Risiko berufsunfähig zu werden, steigt aber mit dem Alter. Ein Check bei der Versicherung gibt Aufschluss darüber, ob sich unter den gegebenen Voraussetzungen eine Versicherung noch lohnt.

3. Denkfehler: „Mein Beruf ist nicht gefährlich, ich sitze im Büro.“

Bei Berufsunfähigkeit denken viele zuerst an Berufe mit hoher körperlicher Belastung wie im Handwerk. Aber auch im Büro drohen Gefahren, die vielfach unterschätzt werden. So kann Bewegungsmangel zu Rückenproblemen führen. Die können im schlimmsten Fall in einer Berufsunfähigkeit enden. Öfter aber noch treten psychische Erkrankungen auf: Stress, Mobbing, Überforderung schaden der Seele. Immerhin jede dritte Berufsunfähige ist aufgrund einer psychischen Erkrankung aus dem Berufsleben ausgeschieden.

4. Denkfehler: „Die gesetzliche Erwerbsminderungsrente reicht aus.“

Viele, die keine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen, setzen immer noch auf eine gesetzliche Absicherung. Dabei gibt es die gesetzliche Rente für Berufsunfähige schon lange nicht mehr. Seit 2001 erhalten alle, die nach 1961 geboren wurden, lediglich eine Erwerbsminderungsrente. Und die fällt gering aus: Im besten Fall erhalten Betroffene ein Drittel ihres letzten Bruttogehalts. Hinzu kommt, dass nur rund die Hälfte der Anträge auf Erwerbsminderungsrente überhaupt Erfolg haben.

Tipp: Berechnen Sie einmal, was Sie an Erwerbminderungsrente erhalten würden. Die Leistung fällt eher bescheiden aus: 2015 erhielten in den alten Bundesländern im Durchschnitt bei voller Erwerbsminderung Männer 763 Euro und Frauen 729 Euro Rente pro Monat. In den neuen Bundesländern erhielten Männer 715 Euro und Frauen 795 Euro Rente pro Monat– zum Leben reicht das nicht. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes liegt die offizielle Armutsgrenze bei 1.033 Euro.

5. Denkfehler: „Ich habe ausreichend Geld auf der hohen Kante.“

Wurde wirklich so viel gespart? Wer beispielsweise heute mit 45 Jahren berufsunfähig wird, muss noch etwa 20 lange Jahre bis zur Rente überbrücken. Wenn die Ausgaben pro Monat etwa 1.500 Euro betragen, dann werden bis zum Eintritt in die Rente 360.000 Euro gebraucht. Eine ganz schön hohe Summe. Eine Berufsunfähigkeitsversicherung dagegen zahlt einen monatlichen festgelegten Betrag bis zum vereinbarten Alter aus.

6. Denkfehler: „Meine Unfallversicherung reicht zur Absicherung.“

Eine Unfallversicherung ist eine gute Sache. Allerdings geht eine Berufsunfähigkeit in den seltensten Fällen auf einen Unfall zurück, es sind gerade mal 10 Prozent. Überwiegend sind Krankheiten die Ursache für die Berufsunfähigkeit. Für die Folgen von Krankheiten kommt die Unfallversicherung, aber nicht auf.

7. Denkfehler: „Meine Erwerbsminderungsrente sinkt, wenn ich Geld von der Berufsunfähigkeitsversicherung bekomme.“

Viele Berufstätige denken, dass ihre private Absicherung ihnen von der Erwerbsminderungsrente abgezogen wird. Das stimmt nicht. Angerechnet werden beispielsweise Erwerbseinkünfte, wenn ein Job aufgenommen wird.

8. Denkfehler: „Eine Berufsunfähigkeitsversicherung kann ich mir nicht leisten.“

Die Kosten für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sehen viele als Hürde. Dabei gibt es zahlreiche günstige Angebote. Jeder Berufstätige kann sich eine Versicherung nach seinen Möglichkeiten auswählen. Wer früh mit dem Versichern anfängt, profitiert zudem von günstigeren Tarifen. Und auch hier bietet sich Gestaltungsspielraum. Wer in jungen Jahren wenig verdient, kann mit niedrigen Beträgen starten. Bei der Berufsunfähigkeitsversicherung besteht in der Regel die Möglichkeit, die Leistung aufzustocken.

9. Denkfehler: „Die Berufsunfähigkeitsversicherung und die Lebensversicherung sind aneinander gebunden.“

Die Kombination beider Versicherung war früher weit verbreitet. Solche Angebote gibt es immer noch. Die Versicherungen bieten aber auch separate Berufsunfähigkeitsversicherungen an. Prüfen Sie, was am besten zu Ihnen passt.

10. Denkfehler: „Ich muss Vorerkrankungen verschweigen, um Geld zu sparen“

Wer an den Beiträgen sparen möchte, der sollte Angebote vergleichen, aber eines auf keinen Fall tun: Vorerkrankungen verschweigen. Denn wird ein Versicherungsnehmer aufgrund einer Vorerkrankung berufsunfähig, kann die Versicherung eine Auszahlung verweigern. Die Versicherung prüft vor jeglicher Auszahlung, ob alle Angaben stimmen. Entdeckt sie relevante Abweichungen zwischen den Angaben im Antrag und den ärztlichen Angaben, kann sie die Leistung kürzen oder sogar komplett streichen.


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