Smartphone mit Apps

Tipps und Sparen

„Mehr Zeit für das Wesentliche im Leben, das wär’s“

Das Smart Home sorgt für Sicherheit, Komfort, spart Geld. Und muss nicht erst gebaut werden – denn das intelligente Zuhause funktioniert vernetzt per App. Wie der Einstieg ins Internet der Dinge leicht geht, das wissen die Leute von tink, dem Anbieter von Connected-Home-Produkten. Wir haben mit Tobias vom Content Team gesprochen.

Welches Produkt ist der beste erste Schritt, um mein Zuhause zu einem Smart Home zu machen?

Die Bereiche Licht und Heizung eignen sich hervorragend, um in das Thema Smart Home einzusteigen. Die Installation von smarten Heizkörperthermostaten oder smarten Lampen ist im Handumdrehen erledigt.

Was ist der ganz große Vorteil von einem Smart Home?

Smart Home bietet mindestens zwei große Vorteile: Energieeffizienz und Komfort. Eine smarte Heizung kann Energiekosten einsparen, das intelligente Licht schaltet sich automatisch aus, sobald ich mein Zuhause verlasse. Und das Beste: Beides kann ich per Sprachbefehl beziehungsweise via Smartphone von unterwegs steuern, wenn ich das möchte.

Wie funktioniert Energiesparen mit Smart-Home-Produkten?

Die intelligente Heizungssteuerung ist ein gutes Beispiel. Mit ihr erreiche ich vor allem eines: Nur dann zu heizen, wenn es Sinn ergibt. Dank Anwesenheitserkennung schaltet sich das Thermostat automatisch herunter, sobald niemand mehr zu Hause ist. Öffne ich ein Fenster zum Stoßlüften, regelt sich die Heizung ebenfalls automatisch herunter. Der Zeitplan sorgt dafür, dass ich morgens ein warmes Bad betrete, ohne die ganze Nacht heizen zu müssen. All das macht sich positiv in der jährlichen Nebenkostenabrechnung bemerkbar, und man tut etwas Positives für die Umwelt.

Wie viel Energie lässt sich denn tatsächlich sparen?

Energiekosten lassen sich bis zu dreißig Prozent einsparen. Wie viel man einspart, hängt auch davon ab, wie viel man die smarte Technik nutzt und in welchen Bereichen.

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Smart Home? Aber sicher!

Beruhigend.
Mit einem Smart Home kannst Du ganz entspannt bleiben. Wenn Du z. B. im Biergarten sitzt und sich jemand genau jetzt an Deiner Terrassentür zu schaffen macht, ist für alles gesorgt. Der Sensor an der Tür schlägt Alarm. Die Rollläden fahren automatisch herunter und Du bekommst eine Nachricht auf das Handy, dass Du sofort die Polizei einschalten solltest.
Und wenn Feuer oder Wasser Dein Zuhause bedrohen, wirst Du ebenfalls sofort gewarnt.

Pfiffig.
Mit Sprachassistenten und Gerätesteuerungen steuerst Du Deine Wohnung vom Sofa oder von unterwegs. Stell doch einfach schon mal die Heizung wärmer, während Du noch auf dem Heimweg bist. Kuschelig. Oder lass den Saug- und Wischroboter laufen. Wenn Du dann noch den Sound in allen Zimmern vom Sofa per Sprache steuerst, fühlst Du Dich wie James Bond.

Erfreulich.
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Macht es Sinn, auf eine Marke zu setzen oder ist ein Mix besser?

Es gibt bereits verschiedene Standards, mit denen sich Geräte verschiedener Marken zusammen nutzen lassen. Zum Beispiel Google Assistant, Apple Homekit und Alexa. Die großen Unternehmen wie Google, Amazon, Apple, aber auch Philips Hue oder Ikea haben zudem angekündigt, nächstes Jahr eine gemeinsame Systemwelt zu präsentieren. Mit dieser lassen sich dann über die Herstellergrenzen hinweg zahlreiche smarte Geräte steuern. Das bedeutet, wenn ich mich heute für einen Gerätemix entscheide, ist die Chance, mit diesen auch in einigen Jahren flexibel zu sein, höher als mit dem abgeschlossenen System eines einzelnen Herstellers.

Wie sieht es denn bei Smart-Home-Gadgets mit der Cybersicherheit aus? Können die gehackt werden?

Die Vergangenheit zeigt, dass viele Unternehmen ihre Lektion gelernt haben. Sei es die verschlüsselte Übertragung zwischen den Geräten oder die Zwei-Faktor-Authentifizierung. Smart Home ist insgesamt sehr viel sicherer geworden. Natürlich lässt sich ein erfolgreicher Hack nicht immer ausschließen, aber die Geräte sind mindestens so sicher wie das Smartphone.

Was passiert eigentlich mit meinen Daten? Können Smart-Home-Gadgets dazu genutzt werden, um mich zu durchleuchten?

Viele Unternehmen verstehen das enorme Gewicht, welches das Thema Datensicherheit beziehungsweise Datenhoheit hat. Und das nicht erst seit der Einführung der Datenschutz-Grundverordnung. Für gewöhnlich haben die Unternehmen keinen direkten Zugriff auf diese Daten, wohingegen andere darauf hinweisen, dass Daten zwar gelesen, aber streng anonymisiert werden. Wenn man beispielsweise Apple Homekit als Steuerungssoftware benutzt, sind alle Daten unter dem Apple-Schirm geschützt.

Komm doch mal ins Schwärmen: Wie sieht für Dich das perfekte Smart Home aus?

Wenn ich mich nicht mehr darum kümmern muss, das Licht zu schalten, die Heizung zu regeln oder meine Kameras beziehungsweise Alarmanlage scharf zu schalten. Wenn die Geräte auch untereinander über Herstellergrenzen hinweg kommunizieren. Maximaler Komfort für mehr Zeit, um mich um das Wesentliche im Leben zu kümmern. Das wär’s.

Wenn Du in die Zukunft schaust, welche Gadgets, die wir heute noch nicht im Blick haben, benutzen wir in fünf Jahren ganz alltäglich?

Elektromobilität ist ein enorm spannendes Feld, das geradezu prädestiniert ist, Teil des Smart Home zu werden: wenn das Auto automatisch mit den Geräten im Haus kommuniziert, sich das Garagentor öffnet, die Lichter angehen oder ich unterwegs den Sprachassistenten nutzen kann, um Dinge in meinem Auto zu steuern.

Was ist eigentlich Dein smartes Lieblingsprodukt?

Für mich persönlich sind die sogenannten Videotürklingeln, also die Kombination aus Videokamera und Klingel, als Nachrüstlösung spannend. Jederzeit zu wissen, was vor der eigenen Haustür passiert, das ist auch unterwegs einfach beruhigend.

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Über den Autor
Robert

Online Redakteur bei CosmosDirekt seit 2014, davor seit 1996 in verschiedenen Bereichen des Cosmos tätig. Ist auf der Straße, im Garten und auf dem Wasser zu Hause.