Vermögensschäden

Was versteht man unter echten und unechten Vermögensschäden?

Das Bild zeigt, wie eine Tasse Kaffee über einem Laptop verschüttet wird.

„Die private Haftpflichtversicherung von CosmosDirekt deckt auch Vermögensschäden ab.“ Das kannst Du überall auf unserer Website lesen. Doch was genau versteht man eigentlich unter einem Vermögensschaden? Und was ist der Unterschied zu Personen- oder Sachschäden?

Wir bringen Licht ins Dunkel und erklären Dir alles, was Du über Vermögensschäden wissen musst.

Du möchtest noch mehr über den Versicherungsschutz der privaten Haftpflichtversicherung erfahren? Dann schau hier rein:

Produktinformationen

Alles Wissenswerte über das Thema Vermögensschäden in Kürze

  • Versicherer differenzieren zwischen Personen-, Sach- und Vermögensschäden. Dank Definitionen und Beispielen wird schnell klar, worin sich die Schadensarten voneinander unterscheiden.
  • Es wird zwischen echten (reinen) Vermögensschäden und unechten Vermögensschäden unterschieden.
  • Du als Privatperson bist mit einer privaten Haftpflicht gegen Vermögensschäden abgesichert. Zusätzliche Haftpflichtversicherungen für Beruf oder Haustiere bieten einen Schutz über den privaten Bereich hinaus.

Definition: Was sind Vermögensschäden?

Vermögensschäden sind finanzielle Schäden, die beispielsweise als Folgeschäden von Personen- oder Sachschäden entstanden sein können. Es wird zwischen echten und unechten Vermögensschäden unterschieden.

Doch wie genau werden nun die Schadensarten voneinander abgegrenzt?

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Welche Arten von Schäden gibt es?

Bei Versicherern werden in der Regel die 3 Schadensarten Sachschaden, Personenschaden und Vermögensschaden voneinander unterschieden. Mit Hilfe der Definitionen können andere Schadensarten von den Vermögensschäden abgegrenzt werden.

Sachschäden:

Von Sachschäden spricht man, wenn ein Gegenstand defekt ist oder es eine Wertminderung des Gegenstandes gibt.

Beispiel: Du wirfst im Vorbeigehen eine teure Vase Deines Freundes vom Regal.

Personenschäden:

Als Personenschäden werden nicht nur körperliche Verletzungen angesehen, sondern auch die psychische Beeinträchtigung von Menschen im Zusammenhang mit schweren Körperschäden.

Beispiel: Du fährst mit dem Fahrrad und bist kurz abgelenkt. Dadurch kommt es zu einem Unfall und ein Fußgänger bricht sich dabei den Arm.

Vermögensschäden:

Wer nun einen finanziellen Schaden erleidet, der kein Sachschaden und kein Personenschaden ist, der hat es mit einem Vermögensschaden zu tun.

Beispiel: Du fällst eine Tanne in Deinem Garten. Diese fällt leider vor die Garageneinfahrt Deines Nachbarn, der daraufhin ein Taxi zum Flughafen nehmen muss, aber seinen Flug verpasst. Dadurch entstehen Kosten für das Taxi sowie für die Umbuchung des Fluges.

Hinweis

Auch wenn etwas kaputt geht oder entwendet wird, was Du zu Deinem „Vermögen“ zählen würdest, handelt es sich dabei nicht um Vermögensschäden. Wenn beispielsweise bei Dir eingebrochen wird und Deine teure TV-Anlage zerstört und Bargeld gestohlen wird, handelt es sich in beiden Fällen um Sachschäden.


Was ist der Unterschied zwischen echten und unechten Vermögensschäden?

Sie möchten sich umfassend gegen hohe finanzielle Forderungen Dritter im Fall von durch Sie verursachten Personen-, Sach- und Vermögensschäden absichern? Dann empfehlen wir Ihnen, einen Privathaftpflicht-Tarif zu wählen, der Sie im Schadenfall mit einer Deckungssumme in Höhe von mindestens 10 Millionen Euro schützt.

Was sind echte Vermögensschäden?

Echte Vermögensschäden werden auch reine Vermögensschäden genannt. Das heißt, jemand erleidet einen Schaden ausschließlich finanzieller Art. Es werden weder Personen verletzt noch Sachen oder Gegenstände zerstört bzw. vernichtet.

Beispiel:
Ein IT-Berater installiert ein fehlerhaftes Programm bei einem Kunden, der dadurch nicht arbeiten kann.

Was sind unechte Vermögensschäden?

Unechte Vermögensschäden sind finanzielle Schäden, die aufgrund von Sach- oder Personenschäden entstehen. Der Vermögensschaden entsteht hier also erst als Folgeschaden.

Beispiel:
Ein Handwerker repariert etwas in Büroräumen. Dadurch stolpert ein Mitarbeiter über ein liegengelassenes Kabel (Personenschaden) und bei den Reparaturarbeiten wird das Inventar des Büros beschädigt (Sachschaden).



Wie kann man sich gegen einen Vermögensschaden absichern?

Im privaten Bereich bietet die private Haftpflichtversicherung einen umfassenden Schutz gegen Vermögensschäden. Natürlich sind dort ebenfalls Personenschäden und Sachschäden abgesichert.
Bestimmte Schäden sind jedoch bei allen Anbietern ausgeschlossen. Dazu zählen:

  • Schäden durch Strafen und Bußgelder
  • Absichtlich herbeigeführte Schäden
  • Selbstverursachte Schäden am eigenen Besitz und an sich selbst

Doch nicht nur im privaten Umfeld können Vermögensschäden entstehen. Besondere Risiken erfordern einen speziellen Schutz. Gerade in Berufen, die beratend tätig sind, kann schnell ein finanzielles Risiko für Dritte entstehen. Dazu zählen beispielsweise Steuerberater, ITler oder Anwälte. Für solche beratenden Berufsgruppen ist es sinnvoll, sich nicht nur im privaten Bereich mit einer Haftpflicht abzusichern.
Folgende Versicherungen beinhalten ebenfalls einen Versicherungsschutz für Personen-, Sach- und Vermögensschäden in ihren jeweiligen Bereichen:


Sind Vermögensschäden bei CosmosDirekt abgesichert?

Die Leistungen der privaten Haftpflichtversicherung von CosmosDirekt decken auch Vermögensschäden ab. Im Basis-Schutz bis 10 Mio. € Versicherungssumme pauschal und im Comfort-Schutz sogar bis 50 Mio. € Versicherungssumme.

Privat-Haft­pflicht­ver­si­che­rung bei der Nummer 1°: Basis- oder Comfort-Schutz

Du hast bei der Privat-Haftpflicht die Wahl zwischen dem umfassenden Basis-Schutz und dem Comfort-Schutz mit vielen Extras.

Basis-Schutz

Umfas­sende Grund­ab­si­che­rung

10 Mio. € Versi­che­rungs­summe pauschal für Personen­schäden, Sach­schäden und Vermö­gens­schäden

Alle Leistungen

Comfort-Schutz

Top-Schutz mit vielen Extras

50 Mio. € Versi­che­rungs­summe pauschal für Personen­schäden, Sach­schäden und Vermö­gens­schäden

Alle Leistungen

Fazit: Vermögensschäden dank Privathaftpflicht abgesichert

Auch wenn Du zuvor noch nie von Vermögensschäden gehört hast, ist es nicht ungewöhnlich, dass sie im Alltag entstehen. Wie schnell ist es passiert, dass Du beim gemütlichen Abend mit einem Freund aus Versehen ein Glas Wein umstößt und es auf dem Arbeits-Laptop des Freundes landet. Dieser kann dadurch für ein paar Tage lang nicht mehr seiner selbstständigen Arbeit als IT-Berater nachgehen. Neben dem Sachschaden entsteht dem Freund also auch ein finanzieller Nachteil, also ein (unechter) Vermögensschaden. Dank Deiner Privathaftpflicht musst Du Dir keine Sorgen machen, denn der dadurch entstehende finanzielle Schaden Deines Freundes ist von der Versicherung abgedeckt.

Schließe jetzt Deine Haftpflichtversicherung bequem von zu Hause ab!



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